Im achtminütigen Video packt der Comedian aus

Vergewaltigungsvorwürfe? Mockridge äußert sich nach langer Pause mit emotionalem Statement

Luke Mockridge sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt: eine Ex-Freundin beschuldigt den Comedian der versuchten Vergewaltigung. Nun äußert sich Mockridge erstmals selbst.

München - Es sind schwere Vorwürfe, denen sich Luke Mockridge seit Jahren ausgesetzt sieht: seine Ex-Freundin hatte den Comedian vor einigen Monaten öffentlich einer versuchten Vergewaltigung beschuldigt und bereits vor Jahren angezeigt. Während im Netz prompt Konsequenzen für den 32-Jährigen gefordert worden waren, hatte sich Mockridge bis jetzt zurückgezogen. In einem rund acht Minuten langen Video erklärt der Comedian nun allerdings seine Sicht der Dinge.

Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen Luke Mockridge - Nun äußert sich der Comedian

In dem Video erklärt Mockridge zunächst, wie schwer ihm das Aufnehmen des Videos falle. Sei sein Job doch eigentlich, andere zum Lachen zu bringen. Der 32-Jährige bestätigt auch, dass es in diesem Jahr keinerlei Shows mehr mit ihm geben werde. Er habe viel vorgehabt doch es gebe gravierende Gründe, die seine Pläne durchkreuzt haben. „Da gibt es Menschen, die versuchen einen Menschen aus mir zu machen, der ich nicht bin“, erklärt der Comedian, wie groß die Welle des Hasses sei, die ihm seit Monaten über Social Media entgegenschlage.

„Ich werde mit Sachen konfrontiert, die nie passiert sind“, so Mockridge weiter. Er habe sich vermutlich schon eher bei seinen Fans melden sollen, doch er habe die „Welle des Hasses“ nicht einordnen können. Der 32-Jährige erklärt weiter, dass er vor drei Jahren seine Beziehung beendet habe. Mockridge erklärt, dass die Trennung „ziemlich emotional“ gewesen sei. Es sei für beide Betroffenen schwer gewesen, die Beziehung loszulassen. Auch seiner Ex-Freundin sei die Trennung schwer gefallen. Mockridge wisse, dass sie sich noch Monate nach der Trennung mit Kollegen getroffen und mit seinen Geschwistern telefoniert habe.

Luke Mockridge berichtet von toxischer Trennung - Verfahren gegen Comedian bereits vor langer Zeit eingestellt

Aus heiterem Himmel habe er dann eine Anzeige im Briefkasten gehabt. „In der es darum ging, dass es eine Nacht in unserer Beziehung gegeben haben soll, wo ich Sex wollte aber sie nicht. Wo es auch nicht zum Sex kam aber es sich für sie rückwirkend nach all den Monaten angefühlt haben soll, wie eine versuchte Vergewaltigung“, so Mockridge weiter. „Das war unfassbar, sowas zu lesen“, versucht der 32-Jährige seine Gefühle in Worte zu fassen. Der Comedian gibt zu, dass in der Beziehung nicht immer alles gut war, jedoch sei es weit weg von dem gewesen, was sie ihm nun ankreide.

Die Vorwürfe seien durch zwei Instanzen geprüft worden und es gebe abschließend keinen Tatverdacht gegen Mockridge. Seit über einem Jahr sei das Verfahren bereits rechtskräftig beendet, so der 32-Jährige weiter. „Das, was mir vorgeworfen wird, das habe ich nicht gemacht“, verdeutlicht Mockridge in seinem Video weiter. Eine Juristin habe zu dieser Zeit zu ihm gesagt, dass das „wie es da drin steht, eine Sache für eine Paartherapie und nicht für die Justiz“ sei.

Mockridge erklärt, dass die ganze Sache erst in die Öffentlichkeit getragen worden sei, als die Vorwürfe gegen ihn bereits eingestellt worden waren. Er nehme sich bereits seit Monaten professionelle Hilfe und arbeite die Zeit nun auf. „Ich möchte mich im Stillen sammeln“ um irgendwann wieder auf der Bühne stehen zu können, kündigt der Comedian an.

In der Vergangenheit hatte Mockridge ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt. Die Gründe waren jedoch erfreulicher: so hatte der 32-Jährige sein Schauspiel-Debüt auf Netflix gefeiert. Und auch sein Fernsehgarten-Auftritt sorgt noch immer für Gesprächsstoff.

Rubriklistenbild: © Instagram Luke Mockridge

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