„Der wurde immer für dumm gehalten“

Maite Kelly plaudert Privates über ihren Ex-Mann aus - und vergleicht sich mit Helene Fischer: „Die ackert“

DSDS und ein neues Album - bei Maite Kelly geht es gerade richtig rund. In einem Podcast sprach sie offen über ihren Ex-Partner Florent Raimond.

München - Maite Kelly war zu Gast im Podcast „Aber bitte mit Schlager“ von Schlagerplanet Radio. Gut gelaunt und offen plauderte die Sängerin über ihre Karriere und Privates. Sie sprach auch über ihren Ex-Mann Florent Raimond. Böse Worte, Wut und Rosenkrieg? - Fehlanzeige. Kelly sprach sehr respektvoll über Raimond. Als attraktiver Mann habe er häufig Probleme mit Vorurteilen gehabt.

Maite Kelly plaudert über ihren Ex-Mann - aber setzt auch ein ernsthaftes Statement

„Ich war ja viele Jahre mit einem sehr gutaussehenden Model zusammen und glaub mir, der wurde immer für dumm gehalten und war es nicht. Deswegen, ich kenne diese Vorurteile und bin auch die Erste, die dagegen kämpft“, sagte sie. Maite Kelly sprach das Thema an, weil sie als DSDS-Jurorin zu einem Kandidaten gesagt hatte: „Du siehst besser aus, als du singen kannst.“ Daraufhin habe sie versucht zu erklären, dass es Fluch und Segen sei, wie ein Popstar auszusehen. „Helene Fischer wird auch immer vorgeworfen, ihr Erfolg beruhe nur auf ihrem guten Aussehen. Dass sie eine Wahnsinns-Stimme hat, vergessen die Leute.“ Kelly zollte ihrer Kollegin großen Respekt. „Die ackert. Sie muss auch viel mehr machen als ich. Die fliegt von der Decke und alles“, so die Sängerin, die als Teil der Kelly-Family bekannt wurde.

Auch politisch äußerte sich Kelly. „Ich hatte einen sehr emanzipierten Vater, einen Hippie-Papa, der daran geglaubt hat, dass die Frau auf jeden Fall gleichberechtigt sein sollte, auf allen Ebenen“, erzählte sie. Es gebe viele Dinge und feste Muster, die sie bis heute nicht verstehe. „Ich bin Unternehmerin und die besten Mitarbeiter sind Frauen bei mir, die treusten, die fleißigsten.“ Besonders schätzte sie die Leistung von Müttern. „Die schaffen oft in wenigen Stunden mehr als jeder andere“, so Kelly.

Maite Kelly über ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen: „Verstehe ich nicht“

Für den Gender-Pay-Gap hat die Musikerin überhaupt kein Verständnis: „Warum bezahlt man denn für eine Frau, für den gleichen Beitrag zum Unternehmen, nicht das Gleiche wie für einen Mann?“ Das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein. „Warum wir trotz einer Kanzlerin das in Deutschland nicht hinbekommen haben, verstehe ich nicht“, machte Kelly klar.

Durch ihre Tätigkeit als Jurorin bei DSDS folgte für Maite Kelly nach einer umstrittenen Kritik ein Shitstorm. Danach ging die Sängerin einen Schritt, der einigen Fans zu weit geht. (lb)

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd

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