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Mareile Höppner: „Das wars, aus die Maus“ - TV-Moderatorin über schlimme Kindheitserinnerung

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Von: Julia Hanigk

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Mareile Höppner im orangenen Outfit vor ihrer Show „ARD Brisant“.
Mareile Höppner spricht über eine unschöne Kindheitserfahrung (Archivbild). © Screenshot Instagram/Mareile Höppner

Mareile Höppner erzählt von eigener „Bundesjugendspiele“-Erfahrung und kritisiert: Sportunterricht sei heute oft noch „genauso blöde“ mit „Wettkampf, Noten, wer springt weiter“.

Berlin - Mareile Höppner kennen wir als engagierte „Brisant“ Moderatorin (ARD). In dem Fernseh-Magazin spricht die 44-Jährige über viele wichtige Themen, von Impfungen über das Coronavirus bis hin zu Ratgeber-Themen und Promi-News.

Aber auch auf ihrem Instagram-Account teilt Höppner immer wieder ihre Gedanken mit ihren 119.000 Followerinnen und Followern. Höppner ist seit vielen Jahren für unterschiedliche soziale Projekte aktiv, gerade auch für die Themenfelder Nachhaltigkeit und Umwelt. Nun lenkte die erfolgreiche ARD-Moderatorin den Fokus auf ein komplett anderes Thema: den Sportunterricht in der Schule. Ein Thema, mit dem sich die Mutter eines elfjährigen Sohnes bestens auskennen dürfte.

Mareile Höppner (ARD) - An die Bundesjugendspiele hat sie keine guten Erinnerungen

Genauer gesagt geht es Höppner um die Bundesjugendspiele. Dabei treten Schülerinnen und Schüler innerhalb eines Jahrgangs in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Ausgeschrieben wird der Wettkampf in den drei Disziplinen Leichtathletik, Turnen und Schwimmen, die meisten Schulen halten die Spiele aber in Leichtathletik ab. Dazu zählen beispielsweise Weitwurf, Weitsprung oder Sprint. Eine Tradition, die es schon seit 1951 gibt. Am Ende bekommen die Kinder, je nach Leistung, eine Ehren- oder Siegerurkunde.

Jede oder jeder hat bis heute also seine ganz eigenen Erfahrungen und Erinnerungen damit gemacht, auch Mareile Höppner. „Mein sportlicher Tiefpunkt mit gefühlt zwölf. Ich wollte endlich mal eine dieser verflixten Ehrenurkunden haben. Ich bin bis heute neidisch auf alle, die eine hatten. Lach, lach!“, schreibt sie auf Instagram dazu.

Das sind auf jeden Fall keine so tollen Erinnerungen: Höppner versuchte sich damals in einem „Hock-Streck-Sprung übers Pferd“. „Der wurde aber zur größten Lachnummer meiner nicht vorhandenen Sportlerkarriere“, so Höppner. Eine Mitschülerin sprang vor ihr, „wie eine Elfe in Jogginghose und dann kam ich. Anlauf, Sprint, der Kasten, ich - der Kasten- ich - ahhh- nein! Doch! Ein Stoß, ein Flug - ich auf der anderen Seite. Ohne Sprung, nur ein missglückter Platscher, wie ein Marmeladenbrot, das auf der Seite klebt. Das wars. Aus die Maus!“, beschreibt die Moderatorin. Sie ging mit einer „blöden Siegerurkunde“ nach Hause.

Mareile Höppner (ARD) findet Sportunterricht „heute oft noch genauso blöde“

Die lustige Anekdote der heute sportlichen Moderatorin, die in ihrem Instagram-Video einen Luftsprung macht, sollte aber auf etwas anderes hinweisen. Nämlich, dass Sportunterricht „heute oft noch genauso blöde“ sei. Höppner weiter: „Was so schade ist. Nur Wettkampf, Noten, auszählen, wer ist dran, wer springt weiter. Sport ist so viel wichtiger. Soll Spaß machen, ist ein Kampf mit dem inneren Schweinehund, schafft Gleichgewicht. Es sollte nicht um dämliche Kilos oder Urkunden gehen.“

Viele Fans der Moderatorin können Mareile Höppners Worte komplett nachvollziehen: „Bundesjugendspiele - oh Gott, was habe ich die gehasst!“, „… hat erfolgreich teilgenommen“, oder „Team ‚War stets bemüht‘“, sind nur drei der Kommentare unter dem Instagram-Beitrag. Aber natürlich hatten einige im Kindesalter auch großen Spaß mit dem Wettkampf. Eine Frau schreibt: „Team Ehrenurkunde. Heute würde ich nicht mal mehr den Weg ins Stadion finden.“ Eine andere Person fügt hinzu: „Ich habe es geschafft, da ich durch den Rudersport sehr austrainiert war.“ (jh)

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