Comedian mit neuem Programm

Mario Barth im tz-Interview: So esse ich die Weißwürste

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Mario Barth tritt zweimal in der Olympiahalle auf.

München - Mario Barth kommt nach München. Zwei Auftritte liefert der Comedian in der Olympiahalle ab. Im tz-Interview spricht er über die bayerisches Landeshauptstadt und Berlin.

Mario Barth (43) ist ein Phänomen. Mit seinen Comedy-Programmen zum Thema Mann und Frau begeistert er seine Fans, bietet allerdings auch reichlich Angriffsfläche für Kritik. Am Freitag und Samstag stellt er dem Münchner Publikum sein aktuelles Programm Männer sind bekloppt, aber sexy! in der ­Olympiahalle vor (Restkarten unter Telefon 089 / 54 81 81 81 oder bei muenchenticket.de). Aber wie gefällt dem Berliner die weiß-blaue Landeshauptstadt? Wie steht er zu Lederhosen? Und schmecken dem Currywurst-Fan eigentlich auch Weißwürste? Der tz stand Mario Barth Rede und Antwort:

Herr Barth, Sie sind Urberliner! Wie gefällt Ihnen München?

Mario Barth: Eine tolle Stadt! Man kann wunderbar essen gehen. Wir gehen vor den Auftritten ja auch mal durch die Stadt – das ist schon schön. In München ist die Welt einfach noch in Ordnung (lacht).

Und in Berlin nicht?

Barth: Ich komme aus Berlin-Kreuzberg, was wollen Sie da hören (lacht)?

Welche Unterschiede sehen Sie denn?

Barth: Na ja, es wird ja immer von der Hassliebe geredet zwischen dem Münchner und dem Berliner – oder Saupreiß, wie er, glaube ich, genannt wird. Aber das kann ich so gar nicht unterschreiben. Ich bin gerne in München – da gibt es andere Städte, wo ich nicht so gerne bin.

Jetzt bin ich aber neugierig.

Barth: Die erwähne ich jetzt lieber nicht (lacht).

Und dass Mario Barth vielleicht bald Münchner wird?

Barth: Geplant ist das auf jeden Fall nicht. Aber sollte ich mal aus Berlin wegziehen, dann wären Hamburg und München schon meine erste Wahl. Nur ich wohne dort, wo ich mich zu Hause fühle, und das ist einfach Berlin.

Waren Sie denn schon einmal auf dem Oktoberfest?

Barth: Ein einziges Mal bisher.

In Lederhose?

Barth: Ja! Das gehört dann auch dazu, dann muss man sich auch an die Gegebenheiten anpassen (lacht). Lederhose, Trachtenhemd, das ganze Paket.

Zum neuen Programm „Männer sind bekloppt, aber sexy!“. Was können die Zuschauer erwarten?

Barth: Also, die Fans, die es gesehen haben, sagen, es sei das bisher beste Programm. Tolles Bühnenbild, hohe Lachdichte, tolle Ideen und natürlich auch wieder das Thema Mann und Frau.

Sie bleiben also beim alten Schema?

Barth: Wissen Sie, das ist doch ein bisschen so, als wenn man zu AC/DC geht und die würden anfangen, mit der Panflöte zu spielen. Das erwarten die Fans doch auch nicht beziehungsweise sind dann enttäuscht. Es geht um Mann/Frau, den Alltag, und auch das Buch Fifty Shades of Grey wird auseinandergenommen (lacht).

Aus Kritik machen Sie sich nichts?

Barth: Na ja, wenn geschrieben wird „der Barth, der lacht künstlich auf der Bühne“ und so weiter, dann kann man da nichts machen. Wenn ich übers Wasser laufen würde, würden die Kritiker schreiben: Zum Schwimmen ist er zu doof. Damit muss man einfach umgehen können.

Sie machen ein Programm nach dem anderen, dazu Touren, Fernsehshows … Werden Sie denn nicht irgendwann einmal müde?

Barth: Doch, natürlich! Abends, wenn es dunkel wird.

Ganz so war die Frage jetzt nicht gemeint!

Barth: (lacht) Ich weiß schon, was Sie meinen! Momentan nicht. Vielleicht kommt irgendwann der Tag, aber jetzt macht es mir einfach zu viel Spaß!

Herr Barth, zum Abschluss: Currywurst oder Weißwurst?

Barth: Currywurst, da bin ich Berliner. Aber ich esse auch sehr gerne Weißwurst. Und jetzt sag ich es, wie es ist: Ich esse die auch sehr gerne mal um 15 Uhr oder so (lacht). Und mit Pelle!

Interview: Dominik Laska

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