„Ich habe viel Ruhe gefunden“

Mark Forster spricht ungewohnt offen über Privates - Geheim-Botschaften in neuem Album verraten noch mehr

Mark Forster in der „NDR Talk Show“.
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Mark Forster sprach in der „NDR Talk Show“ über sein Privatleben und sein neues Album.

In der „NDR Talk Show“ verriet Mark Forster, dass man allerlei Privates aus seinen Songs heraushören kann. Sogar sein neues Albumcover enthält versteckte Botschaften.

München - Sein Privatleben hält Mark Forster (38) strikt aus der Öffentlichkeit heraus. Im Gegensatz zu vielen anderen Promis postet der Sänger auf Instagram vorwiegend Berufliches und hält sich auch sonst mit Aussagen über sein Liebes- und Privatleben zurück. Umso größer ist natürlich das Interesse seiner Fans an TV-Auftritten und Interview des Echo- und Bambi-Preisträgers.

Das wissen natürlich auch Fernsehmoderatoren und Journalisten, die immer wieder versuchen, Mark Forster Privates zu entlocken. So auch in der „NDR Talk Show“-Folge vom 20. August, in der der Sänger den Song „Monster“ aus seinem fünften Studioalbum „Musketiere“ vorstellte. Als Moderatorin Barbara Schöneberger auf die Corona-Pandemie zu sprechen kommt, spielt sie auf den Song und Mark Forsters ganz persönliche Monster an: „Corona hat dich eigentlich zum richtigen Zeitpunkt erwischt, weil du konntest dich vor den Monstern ganz gut verstecken.“ Der Sänger erwidert schmunzelnd: „Ja, das stimmt, das kommt natürlich drauf an, was man mit den Monstern so meint.“ Natürlich sei Corona auch für ihn schlimm gewesen, „ich habe aber viel Ruhe gefunden, die ich in den letzten zehn Jahren nicht gefunden habe“, erzählt er.

Sänger Mark Forster: „Ich würde fast sagen, ich bin glücklich“

Anders als viele andere Menschen, die laut Barbara Schöneberger während der Pandemie an ihrem Leben zweifeln, scheint der Sänger aber nicht seine Lebensentscheidungen in Frage zu stellen: „Ich habe eigentlich ein ganz gutes Leben, muss ich sagen. Ich bin zufrieden. Ich würde fast sagen, ich bin glücklich“, so Mark Forster. Allzu viel Privates lässt der Sänger dann aber doch nicht durchblicken, er schlägt sofort den Bogen zu seiner Karriere: „Natürlich auch mit dem, was ich beruflich mache. Als es anfing mit Corona, habe ich wie alle anderen festgestellt, dass alles, was ich mir so vorgenommen habe, nicht stattfindet. Ich hatte aber die Möglichkeit in die Forsterstraße zu gehen und Musik zu machen.“ So sei sein neues Album entstanden, dass er eigentlich nicht geplant hatte.

Mark Forster redet nie über Privates - doch in seinen Songs singt er über sein Leben

Auf der Platte singe er total offen über sein Privatleben, worüber er eigentlich in der Öffentlichkeit nur „verklausuliert oder in einem Witz versteckt“ spricht. Deshalb stecke er bei Interviews über das Album in einem Dilemma. „Mir geht‘s selber ein bisschen auf den Sack“, so der Sänger. Barbara Schöneberger hat eine Idee: „Man kann ja deine Lieder hören, da erzählst du ja alles!“ Mark Forster stimmt ihr zu, schließlich möchte er Lieder schreiben, „über das, was bei mir ist und was ich fühle“. Die Moderatorin zeigt dabei großes Verständnis für die Situation des Sängers, denn auch sie hält ihr Privatleben geheim.

Und noch einen weiteren Weg, mehr über ihn zu erfahren, verrät der Sänger: Das Albumcover, das von einem Streetart-Künstler gestaltet wurde, enthalte „ganz viele verstecke Symbole und ganz viele Gedanken und ganz viel Liebe.“ Fans, die mehr über Mark Forster erfahren wollen, sollten also genau bei seinen Songs hinhören und das Albumcover unter die Lupe nehmen! (spl)

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