Vorfall beim ersten Casting

Frühstücksfernsehen-Star schildert verrückten Karriere-Start: „Habe angefangen zu heulen, so peinlich“

Jochen Schropp und Marlene Lufen auf dem roten Teppich bei einer Film-Vorstellung.
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Jochen Schropp und Marlene Lufen moderieren das „Sat.1-Frühstücksfernsehen“.

Ein beliebter Star aus dem „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ hat vom ersten Casting erzählt. Der Start in die Karriere verlief etwas holprig - und tränenreich.

  • Bereits 1997 startete Marlene Lufen ihre Moderations-Karriere beim „Sat.1-Frühstücksfernsehen“.
  • In einem Podcast sprach sie nun über ihre Karriere-Start in der deutschen TV-Landschaft.
  • Im Talk verriet sie Details zu ihrem ersten Casting - inklusive eines kleinen Tränen-Anfalls.

Köln - Regelmäßig starten viele Menschen in Deutschland mit ihr gemeinsam in den Tag. Schon lange ist Marlene Lufen eines der Gesichter des „Sat.1-Frühstücksfernsehens“. Seit 2006 moderiert sie nun schon regelmäßig die Morgen-Show. Bereits von 1997 bis 2000 war sie für die Sendung tätig. Auch bei Formaten wie „Promi Big Brother“ machte sie sich einen Namen als Moderatorin in Deutschlands TV-Landschaft.

Ihre Fernseh-Karriere ist schon jetzt beeindruckend - der Start in ebendiese verlief allerdings dann doch ein wenig holpriger, als viele glauben mögen. Darüber berichtet die 50-Jährige jetzt.

Mittlerweile hat Lufen über 20 Jahre TV-Erfahrung vorzuweisen. Die Fans lieben sie für ihre authentische Art, die auch hin und wieder mal zu einer kleinen Wut-Rede vor laufender Kamera führt. In einem Video-Podcast zum „WunderNova Sommerfest“ sprach Lufen mit Angela De Giacomo kürzlich über die Anfänge ihrer journalistischen Karriere.

Auch auf Instagram zeigte die Moderatorin nun einen Ausschnitt aus dem Talk. Dort erzählte sie die Geschichte, wie sie überhaupt beim Frühstücksfernsehen landete und was ein kleiner Heulkrampf damit zu tun hatte.

Marlene Lufen: So kurios kam die berühmte Moderatorin zu ihrem ersten Casting

Nach einem halben Jahr Praktikum in den USA habe sie festgestellt, dass das Fernsehen sie doch mehr interessiere, als sie zuerst dachte, gesteht Lufen im Podcast. Deshalb habe sie sich auch 1996 beim Sat.1-Reportermagazin „Akte“ - damals noch von Ulrich Meyer moderiert - auf einen Job als Rechercheurin beworben. Nach einer kurzen Zeit im Job kam dann aber doch alles anders, als erwartet.

Lufen erzählt, sie hätte damals in den USA ein paar TV-Aufsager aufgenommen und diese in ihrer Bewerbung gezeigt „und der Redaktionsleiter hat mich dann vorgeschlagen beim Frühstücksfernsehen“. Völlig unerwartet kam der beliebte TV-Star so plötzlich zum ersten Casting - glatt lief dabei aber lange nicht alles. „Im Prinzip stand ich das erste Mal vor der Kamera. Auf jeden Fall zum ersten Mal vorm Prompter. Ich wusste überhaupt nicht wie es geht aber hab es irgendwie frei von der Leber gemacht“, gesteht sie.

Marlene Lufen: Nach dem ersten Casting flossen die Tränen - „Ich dachte, ich war so peinlich“

Ganz fehlerfrei blieb die Moderatorin dabei aber nicht - und auf dem Heimweg überkamen sie dann die Emotionen. „Ich hab erstmal auf halber Strecke angefangen zu heulen, weil ich dachte, ich war so peinlich und ich hab so viele Fehler gemacht und konnte gar nicht so schnell ablesen“. Schnell sollte sich aber herausstellen, dass ihre Sorgen völlig unberechtigt waren. „Ich hab noch am gleichen Abend vom Redaktionsleiter den Anruf bekommen: Wir haben gesehen, dass du noch nie moderiert hast, aber wir wollen es dir beibringen“, berichtet Lufen vom Happy End.

Auf diesen kuriosen Start vor einer TV-Kamera ließ Marlene Lufen mittlerweile einige Jahre an Fernseh-Erfahrung folgen. Im vergangenen Jahr feierte die Moderatorin außerdem während des Lockdowns einen runden Geburtstag - und sowohl ihre Fans, als auch einige Promi-Kollegen konnten kaum glauben, wie alt die Moderatorin geworden ist. (han)

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