Mic Donet: Ein Münchner bei "The Voice"

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Ein echtes Münchner Kindl: Mic Donet (32) stammt aus Pasing und zog vor drei Jahren nach Berlin.

Köln - Mic Donet hatte andere Pläne, als in Castingshows sein Glück zu versuchen. Doch dann kam es anders. Zum Glück! Mittlerweile gehört der Münchner zu den letzten zwölf Kandidaten von The Voice of Germany.

Gladys Mwachiti, Donets Freundin, sang bei X-Factor.

Am Freitag Abend entscheiden die Zuschauer, ob der 32-Jährige ins Halbfinale zieht. Nicht nur die Kandidaten sind hitverdächtig: Das Format wird dieses Jahr mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Was Donet bisher bei Castingshows erlebte, erzählt er im tz-Interview.

Herr Donet, Sie waren die letzten Tage viel unterwegs. Was haben Sie gemacht?

Mic Donet: Ich komme direkt aus Mannheim, wir haben in Xaviers Studio die Lieder aufgenommen, die wir am Freitag singen. Das war richtig cool.

Wie ist es mit Xavier Naidoo im Studio?

Donet: Es geht sehr familiär zu. Sein gesamtes Team geht ein und aus und nimmt Lieder auf. Xavier hat das Team um sich gescharrt.

Sie haben 2011 bereits beim Vox-Format „X Factor“ teilgenommen …

Donet: Meine Freundin Gladys hatte sich beworben, ich wollte sie begleiten – und statt herumzusitzen und zu warten, dachte ich mir, ich versuch es auch.

Wie ging es weiter?

Donet: Ich bin freiwillig raus, als ich gemerkt habe: Das ist nicht dein Ding. Es gab zum Beispiel keine Liveband. Parallel hatte ich von The Voice erfahren und dachte mir: Du musst sofort das Lager wechseln. Hier geht es wirklich um Musik.

Und Ihre Freundin?

Donet: Gladys ist nach der zweiten Liveshow bei X Factor rausgeflogen.

Sie hatten schon mal einen Vertrag mit Sony und ein Album rausgebracht. Warum hat es bisher mit dem Durchbruch nicht geklappt?

Donet: Schwer zu sagen. Ich glaube, der Künstler steht sich wahnsinnig oft selbst im Weg. Ich war sehr eigensinnig und sturköpfig damals, habe alles auf eine Karte gesetzt und mochte auf niemanden hören. Sony wollte, dass ich mich künstlerisch stark verändere. Ich nicht. Wenn man den Anspruch hat, wirklich seine eigene Kunst zu entwickeln, braucht man einen langen Atem.

Bei Ihnen entscheidet sich Freitagabend, wie es weitergeht. Es gibt einige Sänger, die vom Auftreten her auffälliger sind. Wie wollen Sie die Konkurrenz denn ausstechen?

Donet: Ich bin kein typischer Publikumsliebling oder Paradiesvogel, der sofort auffällt. Der einzige Weg, mit dem ich die Massen erreichen kann, ist, einfach ich selbst zu sein. Ich muss aus mir herauskommen, was mir bisher nicht ganz gelungen ist. Dazu habe ich noch zu viele Barrieren im Kopf. Aber wenn ich das tue, was mir Freude macht, kommt das auch beim Publikum an.

Interview: Eva Hutter

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