Kollegen in Trauer

Er sprach Brad Pitt oder Johnny Depp und spielte im Tatort mit - Schauspieler mit 53 tot

Große Trauer um Michael Deffert. Der Synchronsprecher und Schauspieler starb im Alter von 53 Jahren und synchronisierte unter anderem Johnny Depp oder Brad Pitt.

Berlin - Der Schauspieler und Synchronsprecher Michael Deffert ist im Alter von 53 Jahren gestorben. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Rolle in „SK-Babies“ in den 90er-Jahren - er lieh später aber auch Hollywood-Größen wie Brad Pitt oder Johnny Depp seine Stimme.

Michael Deffert wurde durch RTL-Serie bekannt

Seinen Tod bestätigte Defferts Agentin auf Anfrage von Focus Online. Der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher starb nach Informationen der Bild an kurzer, schwerer Krankheit in einer Klinik in Berlin. Eine nähere Todesursache ist nicht bekannt.

Michael Deffert spielte mehrere Hauptrollen, in der Serie „Helicops“ oder der RTL-Serie „SK Babies“. Als Schauspieler sah man ihn auch in Gastrollen beim „Tatort“ oder „Wolffs Revier“.

Michael Deffert starb im Alter von 53 Jahren und synchronisierte unter anderem Johnny Depp oder Brad Pitt.

Michael Deffert - bekannte Synchronstimme

Als Synchronstimme hört man ihn beispielsweise in Johnny Depps Filmen „Cry Baby“ oder „Arizona Dream“. Brad Pitt coverte er in „Thelma & Louise“ und „Johnny Suede“, Kurt Russel in „Charley und der Engel“. Auch in der Serie „Criminal Minds“ hört man die vertraute Stimme des Synchronsprechers als Derek Morgan.

Sogar bei echten Disney-Klassiker kann man Michael Deffert hören. Er lieh er der Figur „Aladin“ in allen drei Filmen seine Stimme. 2003 war er dann als Produzent für den Tschechisch-Amerikanischen Kurzfilm „Most“ sogar für den Oscar nominiert.

Michael Defferts Kollegen in Trauer

Defferts Schauspielkollege Florian Fitz (53) teilte auf Instagram bewegende Worte über den Verlust. Auf Instagram schreibt er auf Englisch zum Tod seines Freundes: „Wir sind am Boden zerstört, unendlich traurig und voller Liebe. Die Welt braucht Menschen wie ihn.“ Schauspielerin Gerit Kling kommentiert darunter: „Ich bin einfach nur traurig, Du warst so ein liebenswürdiger Mensch und Kollege.“

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