Nach DSDS-Aus

Irre Wendler-Wende? Manager überrascht mit neuen Details und Karriere-Status nach RTL-Knall - „Kein K.O.-Kriterium“

Michael Wendler, Sänger, steht in einer Tonne mit Eiswasser in der Live-Show "Pocher vs. Wendler - Schluss mit lustig!" bei RTL.
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Michael Wendler, Sänger, steht in einer Tonne mit Eiswasser in der Live-Show «Pocher vs. Wendler - Schluss mit lustig!» bei RTL.

Schlager-Star Michael Wendler überraschte seine Anhänger und ganz Deutschland mit seinen Corona-Aussagen. Jetzt berichtet sein Manager Markus Krampe über Reue beim Sänger.

  • Schlager-Star Michael Wendler ist nach einer Instagram-Story nicht mehr Teil der DSDS-Jury.
  • Sein Manager Markus Krampe stellte sich nun erneut der Öffentlichkeit.
  • Dabei berichtet er auch von zumindest teilweiser Reue beim Schlager-Star

Köln - „Da bin ich relativ sicher, dass es das noch nicht war mit der Karriere von Michael Wendler. Mit diesen Worten überraschte der Manager des Schlager-Stars unter anderem am Donnerstag in der RTL-Sendung „Pocher - Gefährlich ehrlich“. Hier stellte sich Markus Krampe erneut den Fragen des Moderatoren-Duos und berichtete aus erster Hand über die Ereignisse seit dem großen Knall.

Es ist knapp eine Woche her, dass Schlager-Star Michael Wendler die deutsche TV-Welt erschütterte. Und das nicht mit einem Auftritt bei Florian Silbereisen. Vielmehr kündigte er in einer Instagram-Story seinen Jury-Job bei DSDS und verbreitete dabei teils krude Theorien zur Corona-Lage in Deutschland und der vermeintlichen Beteiligung des Senders RTL. Noch am gleichen Abend, an dem der Wendler seine Story ins Netz schickte, war dann Markus Krampe bei Oliver Pocher im TV zu Gast. Sichtlich angeschlagen und unter Tränen berichtete der Weggefährte von den Vorfällen und auch persönlichen Gesprächen mit dem Sänger.

Michael Wendler: Aus bei DSDS - ist seine Karriere jetzt am Ende?

„Kurz nach der Sendung haben sich dann schon die Ereignisse überschlagen“, erzählt Krampe jetzt eine Woche später. Er berichtet dann von teils heftigen Reaktionen ihm gegenüber. Selbst Morddrohungen habe er als Manager für seinen TV-Auftritt bekommen.

„Neben dem musste ich ja auch versuchen zu retten, was vielleicht gar nicht mehr zu retten ist“, erzählt der Manager dann über seine aktuellen Versuche die Karriere des Schlager-Stars trotz des großen Knalls am Laufen zu halten. „Das wird sich jetzt zeigen. Ich habe mit allen Partnern und mit sehr vielen Rechtsanwälten diese Woche Termine. Ich hatte diese Woche auch versucht, dass ich zu Michael und Laura nach Amerika fliege“, so Krampe. Nach seiner Ansicht wäre es im persönlichen Gespräch vielleicht einfacher gewesen zu verstehen, warum die Dinge so gelaufen sind. Aufgrund der Corona-Einreisebestimmungen sei eine Reise aber nicht möglich gewesen.

Wendler-Manager überrascht mit Aussagen: „Grober Fehler“

„Wir haben diese Woche viele Gespräche geführt. Einige waren für mich verständlich andere gar nicht“, erzählt der Manager dann weiter über die Gespräche mit Michael Wendler. Überraschend: Krampe berichtet, dass Michael Wendler seine Aktion teils selbst nicht mehr gut heißt. Allerdings schwanke die Einstellung des Schlager-Stars zu seinen Aussagen sehr stark.

„Es ist schon so, dass Michael Wendler verstanden hat, dass der Angriff auf RTL ein grober Fehler war und, dass das eigentlich nicht zu entschuldigen ist“, gibt Krampe bei Pocher zu Protokoll. Schließlich sei RTL in diesem Moment der Arbeitgeber gewesen.

Amira Pocher fragt dann direkt nach, ob der Wendler seine Aktion mittlerweile bereue. Die klare Antwort von Krampe: „Ja - ich habe schon den Eindruck, dass er viele Dinge bereut.“ Allerdings schwanke der Sänger weiterhin sehr in seinen Meinungen. Krampe hat wie schon vor einer Woche den Eindruck, dass der Wendler unter dem Einfluss anderer Personen stehe. In Telefonaten mit dem Manager zeige sich der Sänger teils sehr einsichtig. Doch zwei Stunden später, „nachdem vielleicht jemand anderes mit ihm gesprochen hat“, mache der Schlager-Star dann eine komplette Kehrtwende in seinen Aussagen. „Das ist doch Wahnsinn“, kommentiert Krampe diese Schwankungen.

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Wendler-Zukunft? Manager Krampe überrascht: „Kein K.O.-Kriterium“

Dennoch sieht Krampe die Karriere von Michael Wendler noch nicht am Ende. Er habe in der vergangenen Woche mit allen Parteien und zahlreichen Juristen gesprochen und „ganz neue Erkenntnisse“ gewonnen. Der Hauptpunkt war demnach, dass Michael Wendler seinen Arbeitgeber RTL angegriffen habe. „Dadurch haben die alle nachgelegt“, so Krampe. Dann der überraschende Satz: „Das waren für die Partner aber keine K.O.-Kriterien“.

Aktuell sieht Krampe also durchaus eine Zukunft für Michael Wendler. „Ich habe alles vorbereitet, es liegt jetzt wirklich an ihm.“ Er erwarte, dass „kurzfristig was kommt von ihm“. Es sei schließlich nicht sinnvoll, dass er als Manager seinen Schützling permanent erkläre. Unterdessen veröffentlichte ein Rapper vermeintliche Geheim-Chats, in denen es um Wendler-Freundin Laura geht. (rjs)

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