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Königin besucht München: Söder schmiedet bereits Pläne

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 Dänemarks Königin Margrethe II. gibt eine Pressekonferenz.
Dänemarks Königin Margrethe II. wird München im November besuchen. (Archivbild) © Carsten Rehder/dpa

München kann sich bald auf ganz besonderen Besuch freuen: Dänemarks Königin Margrethe II. wird bei ihrem Staatsbesuch in Deutschland auch in die Landeshauptstadt reisen.

München - Hohen Besuch erwartet die bayerische Staatskanzlei Mitte November: Am 12. und 13. November erstrahlt München in königlichem Glanz, wenn Dänemarks Königin Margrethe II. die Landeshauptstadt besucht. Wie das dänische Königshaus mittelte, wird die Königin zusammen mit ihrem Sohn Kronprinz Frederik zum Staatsbesuch nach Deutschland reisen.

Royaler Besuch in München: Söder schmiedet bereits Pläne

Vor ihrem Besuch in München ist allerdings noch ein zweitägiger Aufenthalt in Berlin geplant, bei dem Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Königin Margrethe II. empfangen darf. Doch auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will sich für den Besuch der Königin nicht lumpen lassen: Auch er plant einen festlichen Empfang in der Münchner Residenz, ähnlich wie bereits bei Großbritanniens Thronfolger Prinz Charles vor zwei Jahren.

Wie die bayerische Staatskanzlei mitteilte, werde sich die Königin ins Gästebuch der Staatsregierung eintragen. Am Abend soll es einen Staatsbankett in der Residenz geben. Für ihren zweitägigen Aufenthalt ist auch ein Besuch mehrerer bayerischer Kulturinstitutionen geplant. In ihrer fast 50-jährigen Regentschaft wird Königin Margrethe damit ihren 55 Staatsbesuch im Ausland antreten.

Neue Enthüllungen über das Privatleben von Königin Margrethe II.: Vater litt an Alkoholsucht

Doch auch privat durchläuft die 81-Jährige gerade eine Reise: Mit ihrer neuen Biographie, das ihr Leben von der Kindheit bis zur Thronbesteigung durchleuchtet, nimmt sie Fans des dänischen Königshauses mit auf eine Reise in die Vergangenheit.

In Erinnerung an ihre Kindheit spricht die Königin nun erstmals offen über die Alkoholsucht ihres Vaters. „Das ist wirklich ein Thema, bei dem ich keine so rechte Lust habe, es auszubreiten. Aber ja, mein Vater hatte einige Jahre Alkoholprobleme“, zitiert die Gala die Königin. Zwar war es in Dänemark allseits bekannt, dass König Frederik IX gerne auf Alkohol zurückgriff, doch seine Familie hatte sich bislang nie zu den Gerüchten geäußert. In ihrer Biographie gebe Margrethe II. dem Thema nur wenig Raum, erkläre jedoch, dass ihr die Sucht ihres Vaters als Kind nicht aufgefallen sei.

Über das Thema wurde lange geschwiegen: „Über das Alkoholproblem haben wir erst Jahre später gesprochen. Im Nachhinein kann ich durchaus sehen, dass es irgendwann etwas gab, aber ich habe keine genaue Erinnerung daran.“ Offenbar fing sich der König wieder: Zwischen 1949 und 1950 sei ihr Vater wieder „auf Kurs gekommen“, berichtete die Königin. Das habe er vor allem ihrer Mutter und den beiden Freunden ihres Vaters zu verdanken. (sf)

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