Ärger um Karten für Olympiahalle

Monika Gruber legt noch mal nach - und hat bittere Nachricht für ihre Fans

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Monika Gruber sieht wegen Internethändler rot.

Eigentlich könnte sich Kabarettistin Monika Gruber freuen: Der Ansturm auf die Karten für ihren Auftritt in der Olympiahalle in München ist riesig. Doch etwas treibt die „Gruaberin“ zur Weißglut.

  • Monika Gruber tritt in München auf und der Ansturm auf die Tickets verursacht Probleme.
  • Manche Fans wurden durch technische Probleme ausgebremst.
  • Gruber warnt jetzt ganz konkret davor, die Tickets bei einem bestimmten Anbieter zu besorgen.

Update 23. Oktober, 10.19 Uhr: Nach dem Chaos-Verkauf ihrer Karten schimpfte Monika Gruber über mögliche Hacker, die hinter dem Ausfall des Servers steckten (s. Erstmeldung): „Die wollen anscheinend nicht, dass man bei uns Karten buchen kann, und setzen alles daran, dies zu verhindern.“

Sie wetterte via Instagram über die Ticketbörse Viagogo und legte in der tz* vom Mittwoch noch einmal nach: Das Geschäftsgebaren von Viagogo sei schlicht „kriminell“, die Ticketbörse zocke gutgläubige Kunden gnadenlos ab. 

Die schlechte Nachricht für viele Fans: Laut Gruber sind bereits bis zum Montagabend weit mehr als 6000 Anfragen per Mail eingegangen. Diese würden nun in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet werden. Schon jetzt werde klar, dass nicht jeder Kartenwunsch erfüllt werden könne. Für die verständnisvollen Reaktionen der Fans dankte die Kabarettistin in der tz.

In einem Brief an Münchens Oberbürgermeister berichtet Monika Gruber von einem Eklat, der sie zu einer weitreichenden Konsequenz veranlasst.

„Drecksverein, Grattler!“: Monika Gruber nach Ticket-Chaos stinksauer

Update 22. Oktober, 11.50 Uhr: Am 11. Dezember tritt Kabarettistin Monika Gruber in der Olympiahalle München auf - doch der Vorverkauf verlief so stürmisch, dass er in einem Chaos endete. Der Ticketserver brach zusammen (siehe Erstmeldung unten).

Einige Fans der „Gruaberin“ werden sich daher nach Alternativen umgeschaut haben und eventuell auf der umstrittenen Ticketbörse viagogo.de gelandet sein. Doch davor kann die Urbayerin nur warnen. Man solle bitte nicht bei diesem „Schwarzmarkt-Händler und Grattler-Verein“ Vorverkaufskarten für die Olympiahalle kaufen, schimpft sie in einem Instagram-Video. „Wir müssen zusammenhalten gegen diesen Drecksverein“, poltert sie weiter auf Instagram. Sie wirbt darum, dass ihre Fans über ihre eigene Homepage die Eintrittskarten kaufen.

Außerdem sei gar nicht sicher, ob die Zuschauer mit bei Viagogo erworbenen Karten überhaupt in die Halle kommen, schließlich seien diese personalisiert. 

Unterstützung bekam die „Gruaberin“ für ihren Wut-Appell von vielen Fans. „Richtig! Zum Glück machen darauf jetzt schon viele Künstler aufmerksam. Daumen hoch!“, postete eine Instagram-Userin unter das Video. „Recht hast“, unterstrich eine andere. Doch viele Fans beklagen auch, dass der Server der Agentur Stage zusammengebrochen ist. „I dreh durch“, verzweifelte gar ein Instagram-Nutzer. „Das gibt wieder nix mit den Karten“, resignierte eine weitere.

Monika Gruber schließt ihr Programm „Wahnsinn!“ mit zwei Münchner Groß-Auftritten ab. Zuvor haben wir Bayerns erfolgreichste Kabarettistin zum Interview getroffen.

Monika Gruber in der Olympiahalle: Ticketserver bricht wegen Ansturm zusammen

Erstmeldung vom 21. Oktober - München - Die Münchner Olympiahalle mit ihren rund 10.000 Plätzen zu füllen – das muss man als Kabarettistin oder Kabarettist erst einmal schaffen. Als Monika Gruber vor einigen Tagen die Dernière ihres aktuellen Programms Wahnsinn! vor ganz großem Publikum ankündigte, klangen ihre Worte noch, als habe sie Angst vor der eigenen Courage: „Ich hoffe, ich kriege das hin und es sitzt nicht nur meine bucklige Verwandtschaft da.“

Ticketserver bricht zusammen: „Techniker arbeiten auf Hochtouren“

Die Sorge, dass sich zu wenige Fans um Karten für den Abend am Mittwoch, 11. Dezember, bemühen, scheint unbegründet – im Gegenteil. Unter dem Ansturm der Anfragen brach der Server der Agentur Stage im oberösterreichischen Marchtrenk bei Linz am Montagmorgen zusammen, und zwar „bevor die Vorstellung überhaupt freigeschaltet wurde“, wie eine Agentur-Sprecherin auf Anfrage mitteilte. Die Zahl der Zugriffe sei „enorm“. Man bedauere diesen Umstand und verstehe auch den Unmut jedes einzelnen Gastes, der seine Zeit nicht permanent am PC verbringen wolle. „Unsere Techniker arbeiten auf Hochtouren, es wird noch ein wenig dauern, bis der Server wieder funktioniert“, hieß es. Am Montagnachmittag war die Stage-Seite zwar wieder erreichbar, allerdings hieß es in Sachen Monika Gruber lapidar: „Die Veranstaltung wurde nicht gefunden.“

Die Gruberin selbst äußerte sich am Montag erschrocken: „Mei, wie peinlich!“ Auch sie hoffe, dass der Kartenvorverkauf bald wieder reibungslos funktioniere und bitte um Nachsicht für die Panne, so die 48-Jährige, die sich ja vorgenommen hatte, als erste Wortkabarettistin eine so große Halle zu füllen. Wie berichtet, will Monika Gruber anschließend ab Januar eine eineinvierteljährige Pause einlegen. Sie wolle wieder „ein bisschen leben, denn nur dann kann ich auch etwas erleben, über das ich dann erzählen kann“.

Die Zahl der Tickets für den 11. Dezember ist übrigens auf vier pro Besteller begrenzt, die Karten sind personalisiert.

Lesen Sie auch: Monika Gruber kann es nicht fassen: Der Basketball-Klub Alba Berlin schafft bei Heimspielen die Cheerleader ab. In einem launigen Video erklärt die Kabarettistin, was sie davon hält.

Und: Kabarettistin Monika Gruber ist frisch verliebt. Der neue Mann ihres Herzens heißt Thomas Überall und ist ein Experte für Spaß, Risiko und Lebensfreude.

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