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Nena: Kritik am Konzept des Papstes

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Nena tritt beim Kirchentag auf. © dpa

München - Sie gehört zwar keiner Kirche an, aber an Gott glaubt sie trotzdem. Zum Kirchentag gibt Nena ein Konzert. Im Interview spricht sie über ihren Glauben und das Konzept des Papstes.

Sie ist eine der erfolgreichsten und beliebstesten deutschen Musikerinnen – und die peppigste Oma der Republik: Nena ist mir 50 noch kein bisschen leiser geworden. Am Samstagabend (18 Uhr) gibt sie auf der Theresienwiese ein Konzert.

Bilder: Kirchentag in München

Wie kommt es, dass Sie beim Kirchentag auftreten? Gehören Sie einer der Kirchen an? Glauben Sie an Gott?

Nena: Oh ja, ich glaube an Gott, aber ich gehöre keiner Kirche an. Ich freue mich auf den Kirchentag, weil man dort Menschen trifft, mit denen man unbefangen über spirituelle Themen sprechen kann.

Neulich sagten Sie, dass Sie Fan von Osho (indischer Philosophieprofessor und Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung; Anm. der Red.) sind. Wie passt das zusammen mit Gott und dem Kirchentag?

Nena: Warum muss immer alles zusammenpassen? Gerade die Vielfalt macht uns Menschen doch aus. Wir müssen nur endlich anfangen, uns dafür zu schätzen und uns gegenseitig zu respektieren.

Was halten Sie vom Papst? Ist der heute noch zeitgemäß?

Nena: Das Konzept Papst habe ich noch nie verstanden. Ich bin katholisch aufgewachsen und hatte genug Einblick in diese Welt, um sagen zu können, dass ich mich dort nicht zu Hause fühle.

Interview: David Costanzo

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