„Ich dachte, ich sterbe“

Deutscher Netflix-Star in Unfall verwickelt: Zeugen vermuten illegales Autorennen - jetzt meldet er sich dazu

Rapper und Netflix-Star Sinan-G in einem Instagram-Video.
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Rapper und Netflix-Star Sinan-G war in einen Unfall verwickelt.

Ein Netflix-Star war am 23.Februar in einen Unfall verwickelt. Das Resultat: Ein Sachschaden von über 90.000 Euro. Vorangegangen war laut Polizei ein illegales Autorennen.

Dortmund / München - Ein illegales Autorennen, ein Unfall und ein Sachschaden von über 90.000 Euro. In Dortmund-Eving kam es am Dienstag (23. Februar) zu einem Zusammenprall eines Porsches mit einer Straßenbahn. Das ist einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund zu entnehmen. „Vorher hatte er sich Augenzeugen zufolge ein illegales Rennen mit einem anderen Autofahrer geliefert - die Polizei sucht weitere Hinweisgeber“, hieß es in der Mitteilung über den Porschefahrer weiter. Das zweite Auto entkam der Meldung zufolge unbeschadet, es gebe erste Hinweise. Der Insasse des Porsche verletzte sich leicht.

Wie sich in der Zwischenzeit herausstellte, war der Fahrer des Porsche niemand Geringeres als Netflix-Star und Rapper Sinan-G. In der Netflix-Produktion „Dogs of Berlin“ spielt der Rapper einen Clan-Boss. Auf Instagram nahm Sinan-G am Samstag (27. Februar) Stellung zu dem Geschehen. „Damit ihr einmal versteht, wie das überhaupt so zustande gekommen ist“, sagte er in einem Video. Zuvor hatte Rappe „Mois“ in einem Youtube-Video den Unfall zur Sprache gebracht.

Netflix-Star in Unfall verwickelt: Illegales Autorennen? - „Ich bin niemals ein Straßenrennen gefahren“

„Natürlich gibt es auch wilde Spekulationen. Hatte ich ein Handy am Steuer? Habe ich ein Autorennen gemacht? Bin ich über Rot gefahren? All diese Themen, die man natürlich in den Raum wirft, wenn man mal mit einem schöneren Auto einen Unfall macht“, begann der Rapper die Hintergründe seines Instagram-Statements zu erklären.

Tatsächlich war in der Pressemitteilung der Polizei von einem illegalen Rennen die Rede (siehe oben). Weiter hieß es, dass die beiden Fahrzeuge ersten Ermittlungen zufolge eine Rote Ampel missachtet haben sollen.

Er sei auf dem Weg nach Dortmund für einen Video-Dreh gewesen, erzählte Sinan-G. „Irgendwann bin ich in Dortmund angekommen, ich hatte es nicht mehr weit bis zum Ziel und ich hab noch in Erinnerung, dass ich einfach links abbiegen, also einen U-Turn machen wollte.“ Das sei dort auch nicht verboten gewesen. Bevor er schließlich abgebogen sei, sei er stehen geblieben. „So viel zum Thema Straßenrennen [...]. Ich bin niemals ein Straßenrennen gefahren und werde auch niemals eins fahren. Ich bin der absolute Gegner von so etwas“, widersprach er dem Verdacht der Polizei.

„Ich war so geschockt. Ich habe gedacht, ich sterbe“, sagte er. „Mir kam es so vor, als ob die Bahn mich einfach platt macht. [...] Ich war in einer Schockstarre.“ Im letzten Moment habe er noch einmal auf das Gaspedal gedrückt. Der Zusammenstoß konnte, laut Mitteilung der Polizei, jedoch auch durch die Notbremsung des Straßenbahnfahrers letztlich nicht vermieden werden. (mbr)

Indes ereignete sich in München ein schwerer Unfall. Eine 19-Jährige wurde von einem Auto erfasst.

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