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Neues Beyoncé-Album

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Auf 733 000 Google-Einträge bringt es Sasha Fierce, die neue Blackmusic-Diva aus Houston/Texas, mittlerweile. Und wer noch nie von Frau Fierce gehört hat, kann sie auf www.whoissashafierce.com („Wer ist Sasha Fierce?“) kennenlernen. Dort erfahren die Besucher dann auch, was die schöne Sasha so unvergleichlich macht: Es gibt sie nicht! Beyoncé Knowles, 27, zehnfache Grammy-Gewinnerin, hat Sasha Fierce als Alter Ego für ihr neues Doppel-Album I Am ... Sasha Fierce erfunden, das diesen Freitag erscheint. Auf einer CD singt Beyoncé – auf der anderen Sasha. Und die Fans bekommen zwei Diven zum Preis von einer …Ein spannendes Konzept hat sich Miss Knowles, Ex-Sängerin der famosen R&B-Girlgroup Destiny’s Child, für ihr drittes Soloalbum ausgedacht. CD 1, die Beyoncé-Platte, enthält ausschließlich Balladen – „die Songs sollen zeigen, wer ich wirklich bin, unter dem ganzen Make-up“. Auf CD 2 lässt sie es als Sasha Fierce (deutsch: wild) dagegen rummsen, mit sattem HipHop und Dancefloor-Tracks. „Sie ist die andere Seite von mir. Sasha will Spaß haben, sie ist ein Partygirl. Ich habe sie erschaffen, um meine wahre Person zu beschützen“, erklärt Beyoncé.

Leider hält die Musik mit der ambitionierten Idee nicht ganz mit – trotz starkem Anfang. Die Vorab-Single If I Were A Boy ist eine wunderbar lagerfeurige Ballade mit Akustikgitarre, die Beyoncés Prachtstimme perfekt in die Auslage stellt. Der zweite Song Halo klingt sogar noch besser, ein Gänsehaut-Schmachtfetzen mit dickem Beat. Die restlichen Balladen funkeln dagegen nicht so hell, sind überzuckert (Insulin-Alarm bei Ave Maria!) und bisweilen gar fad. Sasha liefert Party-Stampfer aus dem Timbaland, klassischen HipHop (Diva), Elektronisches (Radio) und Madonna-Pop (Sweet Dreams). Alles recht hübsch – aber zum musikalischen Traum-Duo langt’s nicht ganz für Beyoncé und Sasha.

Jörg Heinrich

Quelle: tz

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