Nina Bott packt aus

Ex-„GZSZ“-Star Nina Bott verkraftete den plötzlichen Tod ihrer Mutter nur schwer 

Nina Bott
+
Nina Bott verarbeitet Erfahrungen in einem Buch

Es war eine harte Zeit, doch Nina Bott hat sie mithilfe ihres Sohnes überwunden: Den Tod ihrer Mutter verarbeitet die Schauspielerin auch in ihrem neuen Buch.

  • Mit ihrer neuen Autobiografie Ich bin eine Traumfrau - oder wie heißt das, wenn man immer müde ist? gibt Nina Bott ihren Fans Einblick in ihr Leben.
  • Dabei verteilt die bald vierfache Mama nicht nur Ratschläge für Eltern, sondern erzählt auch von den schwierigen Zeiten ihres Lebens - beispielsweise dem frühen Tod ihrer Mutter Gundi.
  • Die 51-Jährige verstarb tragischerweise am 27. Geburtstag ihrer Tochter an Unterzuckerung. Durch die schwierigen Zeiten half Nina nur ihr Sohn Lennox.

Hamburg – Fleißig signiert Nina Bott in einer Hamburger Filiale der Buchhandlung Thalia Ausgaben ihrer Autobiografie Ich bin eine Traumfrau - oder wie heißt das, wenn man immer müde ist? In ihrem neuen Buch spricht die ehemalige GZSZ-Darstellerin über ihr Leben als dreifache - bald vierfache - Mama und teilt Erfahrungen aus ihrem Familienalltag. Dabei spricht die Schauspielerin auch über schwere Zeiten in ihrem Leben.

Ein besonders trauriges Kapitel, so berichtet die BUNTE, dreht sich dabei um den Tod von Ninas Mutter. Gundi Bott war jahrelang alkoholabhängig und litt außerdem an Magersucht - doch die Geburt ihres Enkels Lennox - Ninas heute 16-jähriger Sohn - änderte ihre Einstellung zum Leben schlagartig. Wie die Moderatorin in ihren Memoiren schreibt, war es für sie ein wunderschönes Gefühl, den ersten Geburtstag ihres kleinen Sohnes mit ihrer nüchternen Mutter zu feiern. Doch an Ninas 27. Geburtstag fand das Familienglück ein jähes Ende: Gundi verstarb plötzlich und unerwartet im Schlaf. Auch musste sie gerade verarbeiten, dass sie Fotos ihrer Kinder im Darknet entdeckte.

Nur ihr kleiner Sohn half Nina Bott, mit der Trauer um ihre Mutter umzugehen

Zuvor hatte Nina noch mit ihrem Vater telefoniert, der ankündigte, dass die beiden zu spät zum Geburtstagskaffee ihrer Tochter erscheinen würden, da Gundi noch nicht von ihrem Mittagsschlaf erwacht sei. Wie sich später herausstellte, sollte sie nie wieder aufwachen. Durch ihre jahrelange Alkoholabhängigkeit und die Anorexie war Gundi an Diabetes erkrankt - im Schlaf hatte sie eine tödliche Unterzuckerung erlitten, wie die Ärzte später feststellten. Für Nina war der Tod ihrer Mutter im Alter von 51 Jahren ein absoluter Schock. Besonders furchtbar sei der Gedanke gewesen, dass Gundi gerade erst einen neuen, gesunden Lebensweg eingeschlagen hatte. Doch Aufgeben war für die TV-Darstellerin keine Option, wie sie weiter schreibt. Als Mutter eines kleinen Sohnes musste Nina weiter funktionieren - und damit wurde Lennox zu ihrem Lebensretter. Nur einige Jahre später verabschiedete sich Nina auch von ihrem geliebten Vater, der seinen Kampf gegen den Krebs verlor. Und obwohl sie zugibt, dass diese Jahre wohl bisher die schwersten ihres Lebens waren, habe sie auch unglaublich viel über das Leben gelernt. Nina Botts Autobiografie ist seit dem 2. Oktober in deutschen Buchhandlungen und online erhältlich.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare