Enttäuschung für Fans

No Angels: Unwetter-Pleite bei großem Comeback-Konzert

Sie wollten ihr erstes Comeback-Konzert mit einer Live-Übertragung feiern. Doch dann wird den „No Angels“ ein Strich durch die Rechnung gemacht.

Köln - Für ihre Fans ist es das Comeback des Jahres: Deutschlands erfolgreichste Girlband „No Angels“ ist zurück. Lucy Diakovska, Jessica Wahls, Nadja Benaissa und Sandy Mölling machen zu viert weiter und stehen wieder gemeinsam auf der Bühne - sofern das in Corona-Zeiten möglich ist. Ihr allererstes Comeback-Konzert wollte die Band am Freitagabend (4. Juni) mit einer Live-Übertragung bei rtl.de geben. Danach wollten sie noch Interview-Fragen beantworten. Doch plötzlich riss die Verbindung ab, und die Übertragung wurde unterbrochen - wegen eines heftigen Gewitters.

Comeback-Konzert der No Angels scheitert: Live-Übertragung wird unterbrochen

Laut Informationen von rtl.de zog am Freitagabend eine Gewitterfront über die Stadt Köln, wo das Event aufgezeichnet wurde, und machte den Sängerinnen einen Strich durch die Rechnung. Frank Jedamzik, Übertragungsingenieur bei rtl.de, erklärte, was genau während des heftigen Unwetters mit der Übertragung passiert ist: „Wir haben das ‚No Angels‘-Konzert über das normale Handynetz zu den Zuschauerinnen und Zuschauern gesendet. Dieses Netz besteht aus einzelnen Zellen, die wiederum mit größeren Zellen verbunden sind. Die hängen dann an einem riesengroßen Zentralserver.“ Auf diese Weise wähle sich auch jedes normale Handy ins Internet, so der Experte. Doch dieses System ist offenbar nicht vor den Auswirkungen durch Gewitter gefeit.

„Bei einem so großen Unwetter kann es schon mal vorkommen, dass die Verbindung der Zellen nicht mehr funktioniert. Genau das war heute das Problem, zu viele Zellen waren nicht mehr miteinander verbunden und unsere Sendung konnten wir nicht komplett live übertragen“, meinte Jedamzik. In dieser Ausnahmesituation konnte wohl nicht einmal der Plan B helfen: „Natürlich haben wir immer ein Backup mit dabei, hier bei den ‚No Angels‘ eine große Satellitenschüssel auf dem Dach unseres Übertragungswagens. Bei einem schweren Unwetter, wie es gerade über NRW zieht, kann die Satellitenschüssel wegen der viele Wolken oder des schweren Regens keine Verbindung zum Satelliten oben im Himmel herstellen. Das kennt man ja auch von Zuhause: Das Unwetter zieht übers Haus - der Fernsehempfang ist weg.“

Gewitter in NRW unterbricht „No Angels“-Comeback-Konzert

Doch obwohl die Live-Übertragung stoppte, wurde das anschließende Interview natürlich aufgezeichnet. Das Event kann nachträglich auf rtl.de in voller Länge angeschaut werden. Die Fans der Girlband können also aufatmen. Letztens hatten die „No Angels“ außerdem einen Auftritt im Finale von „Let‘s Dance“. (jbr)

Rubriklistenbild: © Screenshot/rtl

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