Letzte Folge am Donnerstag

Otti Fischer: Pfarrer Braun war ihm sehr nah

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Ottfried Fischer als Pfarrer Braun.

München - Ottfried Fischer (60), Schauspieler und Kabarettist, ist am Donnerstagabend letztmalig in der ARD-Reihe „Pfarrer Braun“ zu sehen.

 „Nicht Trauer weil's vorbei ist, sondern Freude weil's so schön war“, beschreibt Fischer seine Gefühlslage gegenüber der Münchner „Abendzeitung“ (Donnerstag). Als Ex-Ministrant und Klosterschüler sei ihm die Rolle des „Pfarrer Braun“ besonders nah. „Er ist unaufdringlich nonkonformistisch. Außerdem ein Mensch, der im Leben steht.“

Typen wie dieser Priester seien auch der Grund, warum er nie aus der Kirche austreten würde, betont Fischer. „Es mag täglich zig Gründe geben, die dafür sprechen würden, aber dann triffst du plötzlich auf einen Abt in einer kleinen Diaspora an der Saar, der dir den Glauben ans Bodenpersonal wieder zurückgibt.“ Das sei ihm passiert, erzählt der Schauspieler. Außerdem halte er es für wichtig, dass es „Gebilde“ wie die Kirche gebe, „die unsere modernen Errungenschaften tradieren“.

Mit dem Beichten hat es der Katholik Fischer allerdings weniger. Schon seit seiner Klosterschulzeit sei er nicht mehr gegangen. Damals habe er das im Übrigen auch nur wahrgenommen, um den Unterricht zu schwänzen. Zugleich unterstreicht der Schauspieler: „Ich finde die Beichte und die Absolution zwar eine gute Sache, aber ich habe nicht das Bedürfnis zu beichten.“ Auf die Frage, was er als seine „größte Sünde“ ansehe, lautet seine Antwort: „Ich war unmäßig.“ - Der an Parkinson erkrankte Fischer steht nach zehn Jahren aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für die Rolle des „Pfarrer Brauns“ zur Verfügung.

kna

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