Palins Tochter gegen Teenager-Schwangerschaft

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Sarah Palin (rechts) mit ihrer Tochter Bristol. Im Hintergrund: Palins Mann Todd.

New York - Sarah Palins Tochter Bristol, die mit 18 die republikanische Politikerin zur Großmutter machte, engagiert sich in den USA gegen Teenager-Schwangerschaften. Was Bristol den US-Teenies rät:

“Eine enorme Zahl minderjähriger Mädchen wird schwanger und darüber müssen wir sprechen“, sagte die mittlerweile 19-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit) dem Fernsehsender “Fox News“ in New York. Im Fernsehen werde das Thema viel zu oberflächlich dargestellt: “Sie zeigen nicht die wahre Wirklichkeit, das Wachbleiben die ganze Nacht mit dem Baby und was es heißt, für einen anderen Menschen zu sorgen.“ Dass das so “extrem schwierig“ sei, habe sie nicht erwartet.

Palins politische Konkurrenten hatten im Wahlkampf 2008 mit Häme bemerkt, dass ausgerechnet die unverheiratete und minderjährige Tochter der konservativen Kandidatin für das Vizepräsidentenamt schwanger ist. Bristol hatte versichert, nach dem Schulabschluss ihren Freund heiraten zu wollen. Kurz nach der Geburt seines Sohnes hatte sich das Paar aber getrennt. “Kein Mensch ist darauf vorbereitet, als Minderjährige Mutter oder überhaupt eine alleinerziehende Mutter zu sein“, sagte Bristol jetzt. “Es ist so unglaublich schwer.“ Sie sei froh, dass die Zahl der Teenager-Mütter nach jahrelangem Plus jetzt etwas gesunken sei.

dpa

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