Serien-Kino im Kaufhaus

Party-Nacht unter der Karstadt-Kuppel

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Ursula Karven in der Kulisse für die Mr. Selfridge-Party

München - Ist es jetzt ein wahr gewordener Traum oder einfach nur unheimlich? Ein seltsames Gefühl beschleicht einen, nachts im nur spärlich erleuchteten Kaufhaus.

Wo es sonst summt und brummt wie in einem Bienenstock, tippelt am Mittwochabend eine ausgewählte Gästeschar durch den Seiteneingang von Karstadt am Bahnhof. Hinauf mit der Rolltreppe in den vierten Stock – unter den Augen wachsamer Security, damit auch ja kein Parfumfläschchen den Besitzer wechselt.

Der Karstadt am Münchner Hauptbahnhof.

Zum Shoppen bleibt in dieser Nacht keine Zeit – konsumiert wird vielmehr ein neues TV-Drama, das ab 3. April auf Sony Entertainment TV ausgestrahlt wird: Mr. Selfridge erzählt die Geschichte des legendären Kaufhausgründers ­Harry Gordon Selfridge, der 1909 in London ein Warenhaus mit völlig neuem Konzept entwickelte. „Einkaufen sollte so aufregend werden wie Sex“, erzählt Moderatorin Nina Eichinger, für die eine Nacht im Konsumtempel ein „Mädchentraum“ ist. Noch schöner als allein im Kaufhaus sind für sie nur noch Reduziert-Schilder. „Ich bin ein absolutes Sales-Opfer“, gesteht sie. Dabei gibt’s auch mal einen Fehlkauf. „In meinem Schrank hängt ein superschöner Overall, reduziert natürlich, der aber zu eng ist.“

Schauspielerin ­Ursula ­Karven hat sich bei ihrem letzten New-York-Trip einen coolen sündhaft teuren Flanell-Hut gekauft. „Als ich ihn in Berlin aufsetzte, fühlte ich mich wie Räuber Hotzenplotz.“ Als 14-Jährige war sie zum ersten Mal in dem englischen Edel-Kaufhaus, erstand Haarfärbemittel in Türkis. „Meine Eltern waren geschockt!“

Immer gestylt: Model ­Sara Nuru

Selbst Models greifen beim Shoppen mal daneben. Sara Nuru, die eigentlich immer genau weiß, was ihr steht, kaufte sich zuletzt eine weite Boyfriend-Jeans. „An mir sah die unmöglich aus. Ich hab’ sie gleich weiterverschenkt, ich hab’ ja ein paar Geschwister.“ Moderatorin Alexandra Polzin musste jüngst ein „superstylisches“ Kettenkleid haben. „Doch es ist so schwer, dass ich es keine zwanzig Minuten darin aushalte.“ Also, ab in den Schrank damit …

Ebenfalls mit dabei waren: Max von Thun („Ich kauf’ total ungern Klamotten ein“), Chris-de-Burgh-Tochter Rosanna ­Davison, die in zwei Monaten heiratet und dafür – natürlich – schon alles eingekauft hat. Auch dabei: Verena Kerth und Karstadt-Hausherr Hans-Jürgen ­Gladasch („Unser Haus wurde bereits 1905 eröffnet, ist heute das zweitgrößte Warenhaus Deutschlands“).

 

Maria Zsolnay

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