„Raus aus den Schulden“

Peter Zwegat blickt auf seine TV-Zeit zurück: „Ich hätte es noch etwas länger machen können“

Peter Zwegats Härtefälle
+
Peter Zwegats Härtefälle

Peter Zwegat genießt den Ruhestand – ein bisschen länger hätte der 71-Jährige „Raus aus den Schulden“ vielleicht aber machen können, so der „Schulden-Papst“.

Berlin – Es ist schon eine Weile her, dass wir Peter Zwegat (71) zielstrebig mit Aktentasche zu seinem nächsten Flipchart laufen sahen. Der Mann, der Menschen aus den Schulden geholfen hat und mit der Sendung „Raus aus den Schulden“ (RTL) nicht nur zum TV-Star, sondern fast zur Marke wurde. Der sogenannte „Schulden-Papst“ hat nach zehn Jahren TV und 150 Folgen mit „Raus aus den Schulden“ einen Schlussstrich gezogen und sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Zuletzt 2019 sah man den Schulden-Experten im TV und die ruhige Zeit seither genießt der 71-Jährige in vollen Zügen, wie ein Interview mit RTL beweist. Was macht das TV-Gesicht heute? Der Sender, der den Schuldnerberater einst in die Öffentlichkeit katapultierte, besuchte Zwegat in seinem Zuhause in Berlin. Anstatt mit der Aktentasche in der Hand spaziert der Schuldnerberater nun liebend gern mit seiner Frau Liane Scholz ausgeglichen durch die Wälder. Aber der „Schulden-Papst“ erinnert sich gerne an die TV-Karriere zurück.  

Peter Zwegat über „Raus aus den Schulden“: „Zu der Zeit war es genug“

Rückblickend hätte Zwegat die Sendung noch etwas länger machen können, erklärt das TV-Gesicht im Interview, aber zu der Zeit sei es genug gewesen. Heute sei Peter Zwegat zu alt, um an der Stelle weiterzumachen, sagt er selbst, aber der 71-Jährige weiß sich auch anderweitig die Zeit zu vertreiben. Nämlich zum Beispiel damit, mit seiner Frau Liane eine Biografie zu schreiben. „Am Aschermittwoch fing alles an“, heißt das zweite literarische Werk des Ehepaares. Bereits „Raus aus der Schuldenfalle“ stammt aus der gemeinsamen Feder. Der TV-Liebling hatte schon immer das Gespür für das richtige Geschäft, wie es scheint. Während der 71-Jährige heute sicherlich seine eigenen Finanzen hervorragend im Griff hat, verriet Zwegat im Interview, dass er bereits als Fünfjähriger wusste, wie er sich etwas dazuverdient. In der damaligen DDR schmuggelte der kleine Zwegat nämlich die Westzeitung für seinen Vater durch einen Tunnel aus dem Westen, um sich dadurch mal einen Bonbon oder einen Keks dazuzuverdienen. Auch das ist sicher ein Kapitel in seiner Autobiografie wert.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Kommentare