Mord an der Schauspielerin

Verurteilter Mörder gestorben: Musikproduzent Spector ist tot - Vor seiner Haft arbeitete er mit den Beatles zusammen

US-Plattenproduzent und verurteilter Mörder Phil Spector ist tot
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US-Plattenproduzent und verurteilter Mörder Phil Spector ist tot

Der US-Plattenproduzent und verurteilte Mörder Phil Spector ist tot. Spector arbeitete unter anderem mit den Beatles zusammen.

New York - Seit 2009 sitzt der US-Plattenproduzent Phil Spector in einem Gefängnis in Kalifornien. Nun soll er am Samstag in einem Krankenhaus in dem Bundesstaat gestorben sein, wie die zuständige Behörde am Sonntag mitteilte. Spector wurde laut Medienberichten 81 Jahre alt. Er arbeitete mit Musikgrößen wie den Beatles, Elvis Presley, Tina Turner und The Ronettes zusammen.

Phil Spector ist tot: Der Plattenproduzent ist für den Tod von Lana Clarkson verantwortlich

Schlagzeilen machte er durch den Mord an der Schauspielerin Lana Clarkson, für den er im Jahr 2009 zu 19 Jahren Haft verurteilt wurde. Die 40 Jahre alte Schauspielerin Lana Clarkson war im Februar 2003 in Spectors Villa durch einen Schuss in den Mund getötet worden. Der erste Prozess gegen Spector mit mehr als 70 Zeugenaussagen war im September 2007 gescheitert, weil sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen konnten, berichtet dpa. In einem zweiten Prozess hatten ihn dann zwölf andere Geschworene, darunter ein Spector-Fan, für schuldig befunden.

US-Plattenproduzent Phil Spector: Die Musikgeschichte des New Yorkers

Reichtum und Ruhm verdankte Phil Spector seiner „Wall of Sound“-Aufnahmetechnik. Durch seine Songs in den 60er Jahren entwickelte er für Hits wie „Be My Baby“ und „Chapel Of Love“. 1989 war er für seine musikalischen Verdienste in die „Rock And Roll Hall of Fame“ aufgenommen worden. 1970 bekam er von dem Manager der Beatles den Auftrag, das Album „Let It Be“ zu überarbeiten. Zwischen 1970 und 1972 nahm Spector gemeinsam mit John Lennon, Yoko Ono und George Harrison Soloalben auf. Darunter waren ebenfalls die Welthits „Imagine und „All Things Must Pass. (dpa)

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