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Pink Floyd zieht vor Gericht

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Dave Gilmour, Roger Waters, Nick Mason and Richard Wrigth (v.l.) der Band "Pink Floyd"

London - Weil sie ihre Songs auch im Internet nicht einzeln, sondern nur eingebettet in das komplette Plattenkonzept verkaufen will, zieht die Band Pink Floyd jetzt vor Gericht.

Ein Anwalt der legendären britischen Musiker (“Another Brick in the Wall“) hat am Dienstag in London Klage gegen die Plattenfirma EMI eingereicht. In dem Verfahren gehe es unter anderem darum, ob EMI Lieder im Online-Shop einzeln verkaufen darf, obwohl ein Vertrag vorsehe, dass die Songs der Platten alle zusammengehören, sagte Anwalt Robert Howe.

Gleichzeitig soll die Berechnung der Online-Honorare Thema sein. EMI habe laut Vertrag kein Recht, Lieder einzeln oder in irgendeiner anderen Kombination als auf den Original-Alben zu verkaufen, sagte Howe. EMI argumentiert dagegen, diese Vertragsklausel beziehe sich nur auf die eigentlichen Alben, nicht aber auf Online-Tracks. Die Band ist seit 1967 bei EMI. Das Pink-Floyd-Album “Dark Side Of The Moon“ von 1973 gehört zu den meistverkauften aller Zeiten.

dpa

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