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Skandal um Prinz Andrew geht in nächste Runde: Späte Rache von Bruder Charles?

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Von: Julia Volkenand

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Prinz Andrew
Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew reagiert die Queen. © Neil Hall/PA Wire/dpa

Der Skandal um Prinz Andrew nimmt weiter Fahrt auf. Er musste seine Titel niederlegen. Nun soll auch noch sein Bruder Charles seine Finger im Spiel gehabt haben.

London - Prinz Andrew (61) musste alle seine Titel niederlegen - sowohl die militärischen, als auch den Status als Königliche Hoheit. Das hatte die Queen (91) veranlasst und damit Konsequenzen gezogen aus den Vorwürfen, die gegen ihren Sohn im Raum stehen. Auch Andrews Bruder Charles (73) soll seine Finger dabei im Spiel gehabt haben. Ein Insider berichtete der britischen Daily Mail gegenüber, dass Queen Elizabeth II. die Entscheidung getroffen habe, nachdem ihr Prinz Charles und Prinz William dazu geraten haben.

Der Insider habe erklärt, dass die Familie so den Ruf der Royals retten wolle.

Queen reagiert auf Andrew-Skandal: Auf Anraten von Charles?

Dahinter soll womöglich sogar Kalkül stecken, so der Insider weiter. Denn zwischen Charles und Andrew sei nicht alles eitel Sonnenschein. Vielmehr beneide Prinz Charles seinen Bruder um dessen unbeschwerte Kindheit. Charles selbst wurde von klein an auf seine Rolle in der royalen Familie vorbereitet. Andrew ließ es dagegen immer ordentlich krachen und feierte viel - bis vor kurzem meist ohne Konsequenzen.

Darf man dem Insider glauben, nutze Charles den Missbrauchsprozess gegen Andrew, um es seinem Bruder heimzuzahlen. „Zwischen den beiden gibt es eine lange Fehde“, so der Insider. Ob etwas dran ist, an den Aussagen Charles und William haben die Queen beeinflusst, ist nicht bekannt. Die königliche Familie hält sich diesbezüglich gewohnt bedeckt.

Insider: Zwischen Charles und Andrew gibt es Fehde

Andrew selbst versuchte noch den Prozess zu stoppen - ohne Erfolg. Der britische Prinz scheiterte bei seinem Versuch, die US-Klage wegen Missbrauchsvorwürfen aufzuhalten. Ein Gericht in New York wies Einwände von Andrews Anwälten zurück, wie am Mittwoch aus einem Gerichtsdokument hervorging, das der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

Klägerin Virginia Giuffre wirft dem heute 61-jährigen Andrew vor, sie durch eine Vermittlung von Jeffrey Epstein mehrfach missbraucht zu haben. 

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