Es tut ihm „zutiefst leid“

Prinzessin Diana: BBC-Reporter Martin Bashir rechtfertigt Skandalinterview

Prinzessin Diana sitzt Martin Bashir gegenüber.
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Prinzessin Dianas „Panorama-Interview“ für die BBC schockte 1995 die ganze Welt.

Der Skandal um das Interview, das Martin Bashir 1995 mit Prinzessin Diana geführt hat, reißt nicht ab. Jetzt meldete sich Bashir nach Vorwürfen von Prinz William und Prinz Harry selbst zu Wort.

London – Nachdem eine Untersuchungskommission zu dem Ergebnis gekommen war, dass Martin Bashir (58) gefälschte Dokumente benutzt hatte, um Zugang zu Prinzessin Diana (36, † 1997) zu erhalten, machten Prinz William (38) und Prinz Harry (36) ihrem Ärger in der vergangenen Woche öffentlich Luft. Nun erläuterte der Journalist seine Sicht der Dinge.

Zu keinem Zeitpunkt habe der frühere BBC-Reporter Bashir Prinzessin Diana mit dem Skandalinterview schaden wollen.* Das erklärte er gegenüber der „Sunday Times“. „Ich wollte Diana niemals in irgendeiner Weise Schaden zufügen und ich glaube nicht, dass wir das getan haben. [...] Ich habe sie geliebt“, zitiert das Blatt den Journalisten.

An Prinz William und Prinz Harry gerichtet sagte Bashir, die Situation täte ihm „zutiefst leid“. Die Vorwürfe der beiden Brüder, er habe Dianas Paranoia geschürt, mit ihren Ängsten gespielt und sei mitverantwortlich für ihren Tod, wies er aber klar zurück: „Die Andeutung, ich sei alleine verantwortlich, halte ich für unangemessen und unfair. Ich kann die Beweggründe verstehen, aber diese Tragödie, die schwierige Beziehung zwischen der Royal Family und den Medien, rein auf meine Schultern zu laden, fühlt sich ein bisschen unangemessen an.“ *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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