Ihr Leben und Sterben als Film

Prinzessin Diana: Der Mythos kommt ins Kino

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Naomi Watts spielt im Film die Rolle von Prinzessin Diana.

London - Die Königin der Herzen kommt ins Kino: Oliver Hirschbiegel wagte sich an die Verfilmung von Prinzessin Dianas Leben und Tod. Ein riskantes Unterfangen.

Auf sieben Seiten sollen es die einstigen Schwiegereltern eines Soldaten handschriftlich mitgeteilt haben: Ihr Ex-Schwiegersohn, der die Tochter sehr schlecht behandelt habe, sei an einem Mordkomplott des Militärs gegen Prinzessin Diana beteiligt gewesen. Damit habe er vor Jahren einmal geprahlt, hieß es in dem kürzlich bei der britischen Polizei eingegangenen Schriftstück angeblich. Den Beamten blieb nichts übrig, als zu sagen, man schaue sich das Ganze an. „Polizei untersucht neue Diana-Mordvorwürfe“, titelten mehrere Blätter und ergriffen freudig den Anlass, Fotos der am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris gestorbenen Prinzessin abdrucken zu können.

Diana-News sind auch 16 Jahre nach ihrem Tod noch Welt-Nachrichten - egal, wie fragwürdig sie auch sein mögen. Zwar ist das Interesse an der „Königin der Herzen“ in den vergangenen Jahren merklich abgeflacht - vor allem, seit die einstige angeblich böse Schwiegermutter Queen Elizabeth II. so beliebt wie nie zuvor ist, und Dianas Ältester, Prinz William, seine Frau Kate und Baby George das perfekte Familienbild abgeben. Das Tempo, mit dem sich die neuen Gerüchte über eine Mord-Verschwörung verbreiteten, zeigte aber auch: Der Mythos Diana lebt weiter.

Adel zwischen Liebesglück und Scheidungsrichtern

Liebe auf den ersten Blick: So schildern die Heidelbergerin Silvia Sommerlath und Schwedens König Carl XVI. Gustaf ihre erste Begegnung bei den Olympischen Spielen in München 1972. 1976 heiratete das Paar und hält zueinander - auch wenn Berichte über Sex-Club-Besuche von Carl Gustaf das Ansehen des Königs in der Öffentlichkeit trüben. © dpa
Liebe über den Tod hinaus: Die britische Königin Victoria (1819-1901) und ihr deutscher Gemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861) gelten als größtes Liebespaar des 19. Jahrhunderts. Als er mit nur 42 Jahren an Typhus starb, war sie untröstlich. Jahrelang erschien Victoria nicht mehr in der Öffentlichkeit, fragte vor wichtigen Entscheidungen Alberts Porträt um Rat und schlief 40 Jahre lang nur mit seinem ausgebreiteten Schlafanzug neben sich ein. © dpa
Ehe zu Dritt: Die Traumhochzeit des britischen Thronfolgers Charles mit Lady Diana Spencer wurde 1981 von weltweit 750 Millionen Menschen verfolgt. Was die Braut damals nicht ahnte: Es wurde eine Ehe zu dritt. Denn Charles pflegte mit seiner großen Liebe Camilla Parker Bowles mehr als nur Freundschaft. Charles und Dianas Ehe endete in einem öffentlichen Rosenkrieg. Nach der Scheidung 1996 starb Diana ein Jahr später bei einem Autounfall, und Charles heiratete 2005 die Liebe seines Lebens - Camilla. © dpa
Fels in der Brandung: 1947 erklangen in London die Hochzeitsglocken für Elizabeth und Philip. 1952 wurde sie zur Queen. Umgeben von Eheproblemen ihrer Geschwister und Kinder hielt die Verbindung der 86-Jährigen (ab 21.4.) Königin mit dem 90 Jahre alten Prinzgemahl wie ein Leuchtturm in schwerer See. Versuche der Boulevardpresse, Philip Affären mit Hollywood-Schönen anzudichten, konterte der Prinz: „Wie hätte ich das anstellen sollen? Seit 1947 folgt mir Tag und Nacht ein Sicherheitsbeamter.“ © dpa
Prinz und Partygirl: Norwegens Kronprinz Haakon heiratete 2001 die bürgerliche Mette-Marit Tjessem Høiby. Ihre Verbindung war lange umstritten wegen Mette-Marits wilder Vergangenheit im Party- und Drogen-Milieu sowie wegen ihres unehelichen Sohnes. Zur prunkvollen Hochzeit war die Kritik verstummt, und der kleine Blondschopf Marius erschien im Kinderfrack zu Mamas Trauung. © dpa
Allein unter Millionen: Als der dänische Kronprinz Frederik und die Australierin Mary Donaldson 2004 den Bund fürs Leben schlossen, wollten die beiden trotz Millionen TV-Zuschauern ein Stück weit unter sich bleiben. Aufnahmen durften nur von hinten gemacht werden, als sich die Brautleute in der gefühlvollen Zeremonie an den Händen hielten, mit den Tränen kämpften und das Ja-Wort hauchten. © dpa
Dank an das Volk: Fast zehn Jahre lang muss Kronprinzessin Victoria von Schweden auf die Hochzeit mit ihrem Fitnesstrainer Daniel Westling warten. Nach der glanzvollen Feier im Juni 2010 rief die strahlende Prinzessin vom Schlossbalkon rund 100.000 begeisterten Bürgern zu: „Ich danke dem schwedischen Volk. Denn Ihr habt mir meinen Prinzen gegeben.“ © dpa

Und immer noch ist er so stark, dass sich bis heute kein Filmemacher an eine große Leinwandversion des Lebens und Sterbens der Prinzessin getraut hat. Mit Oliver Hirschbiegel, der sich mit „Der Untergang“ über die letzten Tage Adolf Hitlers weltweit einen Namen gemacht hat, hat sich nun ein Deutscher an den Stoff gewagt. Am 5. September feiert „Diana“ Weltpremiere in London. In Deutschland soll der Film im Januar in die Kinos kommen.

Vielleicht konnte mit Blick auf die Geschichte tatsächlich nur ein Nicht-Brite die Verfilmung übernehmen. Hirschbiegel jedenfalls hat sich in gefährliches Fahrwasser begeben. Während die einen ihm schon vor dem Kinostart eine Schmalzversion mit einer viel zu positiv dargestellten Diana vorwerfen, streiten die Fans derweil darum, dass Hauptdarstellerin Naomi Watts zu wenig aussieht wie ihr großes Vorbild. Ihre Haare ähnelten gar eher der von Erzrivalin Camilla, langjährige Geliebte und heute Ehefrau von Prinz Charles.

Diese Promis könnten Doppelgänger sein

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Diese beiden Hollywood-Schauspieler könnten Zwillinge sein: Jeffrey Dean-Morgan (bekannt aus der US-Serie "Grey's Anatomy" oder "P.S. Ich liebe Dich") und Javier Bardem ("Eat, Pray, Love", "No Country for Old Men", rechts) © dpa/ap
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Nein, das ist nicht die Schwester von US-Politikerin Sarah Palin (l.). Schauspielerin und Autorin Tina Fey sieht der ehemalige Gouverneurin von Alaska jedoch sehr ähnlich. © dpa/ap
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Schauspieler Joseph Gordon-Levitt (bekannt aus dem Kinofilm "Inception") erinnert viele an den im Jahr 2008 verstorbenen Schauspieler Heath Ledger (l.).  © dpa/ap
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Verblüffend ähnlich sehen sich auch Schauspielerin Brigitte Bardot und Model Claudia Schiffer. © dpa/ap
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Nicht nur die roten Haare erinnern bei Schauspielerin Amy Adams ("Verwünscht", "Julie & Julia") an Nicole Kidman (l.). © dpa/ap
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In der US-Serie "Grey's Anatomy" ist Patrick Dempsey (l.) der begehrte Arzt McDreamy. Der französische Schauspieler Guillaume Canet (bekannt aus "The Beach" oder "Last Night") macht dem Frauenschwarm allerdings Konkurrenz. © dpa/ap
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Auch Schauspielerin Jessica Biel ("Next", "A-Tem") hat eine heimliche Doppelgängerin: Michelle Monaghan ("Mr. & Mrs. Smith", "Verliebt in die Braut"). © dpa/ap
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Auch Männer und Frauen können als Doppelgänger durchgehen. Torwart-Legende Oliver Kahn (r.) und die deutsche Curlerin Andrea Schöpp. © dpa/ap
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Solch strahlende Augen gibt es nicht oft. Bei Schauspielerin Cameron Diaz (r., "Verrückt nach Mary", "Drei Engel für Charlie") und Model Helena Christensen sind diese Augen das Markenzeichen. © dpa/ap
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Auch die beiden Schauspielerinnen Marion Cotillard ("Inception") und Emily Blunt ("Der Teufel trägt Prada") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
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Die dunklen Rehaugen sorgen für die Ähnlichkeit zwischen Desperate-Housewives-Schauspielerin Teri Hatcher auch bekannt aus ("James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie") und dem italienischen Model Elisabetta Canalis. © dpa/ap
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Und noch ein Desperate-Housewife hat eine Doppelgängerin: Felicity Huffman (l.) und Sängerin Sheryl Crow. © dpa/ap
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Auch diese beiden Männer sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Der brasilianische Fußballtrainer Luiz Felipe Scolari und der US-Schauspieler Gene Hackman (r.). © dpa/ap
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Weil Jessica Schwarz der unvergesslichen Romy Schneider ("Sissi") wie aus dem Gesicht geschnitten ist, spielte sie im Jahr 2009 die Film-Diva in einer TV-Verfilmung. © dpa/ap
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Nicht nur Hollywood hat Schönheiten wie Catherine Zeta-Jones zu bieten. Mariella Ahrens könnte als Doppelgängerin der US-Schauspielerin arbeiten. © dpa/ap
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Das kanadische Fotomodell Linda Evangelista hat verblüffende Ähnlichkeit mit der Schauspielerin Milla Jovovich ("Das fünfte Element", "Resident Evil") © dpa/ap
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Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Schauspielerinnen Keira Knightley und Natalie Portman ist nicht zu übersehen. © dpa/ap
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Diese beiden Damen sind nicht nur beide spanische Schaupielerinnen. Penélope Cruz (r.) und Paz Vega sind auch äußerlich kaum zu unterscheiden. © dpa/ap
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Und auch diese zwei Schönheiten sind sich wie aus dem Gesicht geschnitten: Sängerin Nicole Scherzinger ("Pussycat Dolls") und das US-It-Girl Kim Kardashian (r.) © dpa/ap
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Bezaubernd verrückt sind beide und auch äußerlich gibt es Ähnlichkeiten. Grandprix-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut und Schauspielerin Nora Tschirner ("Keinohrhasen"). © dpa/ap
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Hollywood-Schauspieler Owen Wilson ("Starsky & Hutch", "Die Hochzeits-Crasher") und Nationaltorwart René Adler. © getty/dpa
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Auch Sänger Bruce Springsteen (r.) hat einen Doppelgänger aus der Fußballwelt. Der italienische Kicker Alssandro Del Piero sieht dem Rockstar verblüffend ähnlich. © dpa/ap
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Hat Popstar Shakira eine Zwillingsschwester? Das nicht, aber auch Mexiko hat eine heiße Sängerin: Paulina Rubio. © dpa/ap
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Die britische Schauspielerin Rachel Weisz ("About a Boy", "Die Mumie") könnte die Tochter von Brooke Shields ("Die blaue Lagune", "Lipstick Jungle") sein. © dpa/ap
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Schauspieler Robert Redford hatte in seinen jungen Jahren verblüffende Ähnlichkeit mit Frauenschwarm Brad Pitt. © dpa/ap
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Beide Topmodel und beide haben mit ihrer Schönheit schon Leonardo di Caprio den Kopf verdreht: Bar Rafaeli und Gisele Bündchen. © dpa/ap
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Auch Pop-Star Justin Timberlake und Schauspieler Ryan Phillippe ("Eiskalte Engel") sehen sich sehr ähnlich. © dpa/ap
Tennisprofi Nicolai Davydenko hat nicht nur wegen der hohen Stirn eine gewisse Ähnlichkeit mit Bayern-Star Arjen Robben. © ap/sam
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Fussballer Marco Reus und Sängerin/ Schauspielerin Miley Cyrus, wobei letztere ihre Frisur auch mal gerne radikal ändert © dpa

„Diana lebt“, schrieb Cristina Odone, Kommentatorin beim königshausnahen „Daily Telegraph“ nach dem Kurzzeit-Hype um neue Mordgerüchte. „16 Jahre sind vergangen, seit ein Autounfall ihr das Leben nahm, doch bis heute halten die Verschwörungstheorien und Meldungen, sie sei gesichtet worden, und nicht zuletzt ihr angebliches Geflüster aus dem Jenseits sie im Kopf ihrer Fans am Leben.“

Trotz einer umgerechnet mehr als eine Million Euro teuren öffentlichen Untersuchung, die zu dem Schluss kam, Diana starb mit 36 Jahren in einem Tunnel in Paris, weil ihr Fahrer betrunken und sie nicht angeschnallt war, und Fotografen ihr hinterherjagten, glauben bis heute Unverbesserliche an Mord. Entweder soll es die Königsfamilie gewesen sein, oder der britische Geheimdienst, weil sie eine Beziehung zum muslimischen Millionenerben Dodi Al-Fayed hatte.

Prinzessin Diana wird so schnell wohl nicht zu Ruhe kommen, auch wenn das rosarote Idealbild, das nach ihrem Tod von ihr entstand, heute deutlich mehr dunkle Flecken hat. Manipulativ soll sie gewesen sein und aufmerksamkeitssüchtig. Keinen Zweifel gibt es lediglich an ihren Fähigkeiten als Mutter: Prinz William (31) und Prinz Harry (28) gelten trotz gelegentlicher Eskapaden des Letzteren als wohlgeraten.

Diese Bürgerlichen haben in Königshäuser eingeheiratet

Kate Middleton heiratete am 29. April 2011 den britischen Prinzen William. Kate stammt aus einer bürgerlichen Familie. Ihre Eltern wurden durch den Verkauf von Kindergeburtstagsartikeln zu Millionären. Prinz George, der erste gemeinsame Sohn von William und Kate, kam 2013 zur Welt. © dpa
Camilla, die große Liebe des britischen Thronfolgers Prinz Charles. Sie war schon seine Langzeitgeliebte während der Ehe mit Lady Di. Die musste der Prinz aber damals heiraten, weil sie aus einer Adelsfamilie stammte. Seit 9. April 2005 sind die bürgerliche Camilla und der blaublütige Charles verheiratet. Die Liebe hat gesiegt - in dieser Generation ist das noch nicht selbstverständlich gewesen. © dpa
Letizia Ortiz ist die Tochter eines Journalisten und einer Krankenschwester. Sie selbst war vor ihrer Hochzeit mit dem spanischen Kronprinzen Felipe Nachrichtensprecherin beim Sender TVE. Am 22. Mai 2004 heiratete Letizia den Kronprinzen in der Almudena Kathedrale in Madrid. Gemeinsam haben sie zwei Töchter. Felipe wird in wenigen Tagen den spanischen Thron besteigen.  © dpa
Charlene Wittstock heiratete am 2. Juli 2011 Fürst Albert II. von Monaco. Die Südafrikanerin mit deutschen Wurzeln machte zunächst als Schwimmerin Karriere. Im Jahr 2000 lernte die bürgerliche Charlene den Fürsten am Rande einer Sportveranstaltung kennen. Sie erwartet das erste gemeinsame Kind. © dpa
Mit bürgerlichen Ehen kennen sich die Monegassen aus: Grace Kelly, die Mutter von Fürst Albert II., heiratete am 19. April 1956 als Bürgerliche Fürst Rainier III. Die US-Schauspielerin starb in Folge eines Autounfalls im Alter von 52 Jahren. © dpa/Archives du Palais Princier-Monaco
Kronprinzessin Mary ist gebürtige Australierin und lernte den dänischen Thronfolger Prinz Frederik während der Olympischen Sommerspiele 2000 in Sydney kennen. Am 14. Mai 2004 heiratete das Paar in Kopenhagen und hat heute vier Kinder: Christian, Isabella und die Zwillinge Vincent und Josephine. Vor ihrer Hochzeit arbeitete die Prinzessin als Marketingfachfrau. © dpa
Prinzessin Masako ist die Ehefrau des japanischen Thronfolgers Naruhito und als Diplomatentochter kosmopolitisch gebildet. Sie studierte Wirtschaft in Harvard und Oxford und arbeitete für das japanische Außenministerium. Am 9. Juni 1993 heiratete sie den japanischen Kronprinzen. Allerdings nicht ohne einen Gesundheitstest auf Fruchtbarkeit und Verzichtserklärungen für Kinder und Geld im Falle einer Trennung. © dpa
Königin Maxima ist die Ehefrau des niederländischen Königs Willem-Alexander. Sie ist Argentinierin und studierte Wirtschaftswissenschaften in Buenos Aires. Anschließend arbeitete sie für verschiedene Banken, unter anderem auch für die Deutsche Bank in New York, die sie nach Brüssel versetzte. Am 2. Februar 2002 heiratete sie Willem-Alexander in Amsterdam und gab ihren Job auf. Das Paar hat drei Töchter: Catharina-Amalia, Alexia und Ariane. © dpa
Mette-Marit ist die Ehefrau von Kronprinz Haakon von Norwegen. Mette-Marit ist eine Prinzessin mit bewegter Vergangenheit. Sie studierte in Oslo, war allerdings auch der Partyszene samt Drogen und Alkohol zugetan. Aus dieser Zeit hat sie den unehelichen Sohn Magnus. All das sorgte für Zündstoff als die Beziehung zum Prinzen öffentlich wurde. Am 25. August 2001 heiratete das Paar und hat zwei Kinder: Ingrid Alexandra und Sverre Magnus. Mette-Marits Sohn lebt bei seiner Mutter und dem Prinzen. © dpa
Schwedens Königin Silvia ist gebürtige Heidelbergerin und heiratete am 19. Juni 1976 den schweidschen König Carl XVI. Gustaf. Silvia spricht sechs Sprachen. Sie lernte den König während der Olympischen Sommerspiele 1972 in München kennen. Zur Ehren des schwedischen Brautpaares hat die Popgruppe Abba 1976 das Lied "Dancing Queen" uraufgeführt. © dpa
Der einzige Mann unter den bürgerlichen Thronfolgern: Daniel Westling. Am 19. Juni 2010 heiratete der Fitnesstrainer Kronprinzessin Victoria von Schweden, Töchterchen Estelle kam 2012 zur Welt. © dpa
Madeleine von Schweden Chris O'Neill
Chris O'Neill heiratete am 8. Juni 2013 Prinzessin Madeleine von Schweden. Für den britisch-amerikanischen Geschäftsmann verlegte Madeleine ihren Lebensmittelpunkt nach New York. Die erste gemeinsame Tochter Leonore erblickte 2014 das Licht der Welt. © picture alliance / dpa
Königin Rania von Jordanien ist eine Bürgerliche, die in Kairo Betriebswirtschaft studierte und am 10. Juni 1993 Prinz Abdullah bin al-Hussein von Jordanien heiratete. Gemeinsam haben sie vier Kinder. © dpa
Das schweizer Model Tatiana Blatnik heiratete am 25. August 2010 den griechischen Prinzen Nikolaos auf der Insel Spetses in der Ägäis. © dpa
Mabel Wisse Smit ist die Witwe von Prinz Johan Friso der Niederlande. Er war der zweite Sohn von Königin Beatrix und König Claus. Wegen Mabels bewegter Vergangenheit verzichtete der Prinz auf seinen Titel. Er starb 2013 an den Folgen eines Ski-Unfalls. © dpa
Prinzessin Märtha-Louise ist die älteste Tochter des norwegischen Königspaares Harald und Sonja. Sie heiratete 2002 den Schriftsteller Ari Behn und verzichtete auf ihren Titel Königliche Hoheit und die Apanagen. Sie ist seitdem mit Prinzessin anzusprechen und steht auf Platz 4 der norwegischen Thronfolge. Ihre Kinder tragen den Namen des Vaters und keine Titel. © dpa
Marie-Chantal Miller ist die Tochter eines Milliardärs und die Ehefrau des griechischen Thronfolgers Paul von Griechenland mit dem sie fünf Kinder hat. © dpa
Marie Cavallier ist die zweite Ehefrau des dänischen Prinzen Joachim. Er ist der zweite Sohn des dänischen Königspaares Königin Margrethe und Prinz Henrik. Am 24. Mai 2008 heiratete das Paar und hat zusammen zwei Kinder: Henrik und Athena. © dpa

Doch warum kann die Welt Diana nicht vergessen? Odone glaubt wie viele andere, dass es an ihrer unnachahmlichen Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit liegt, die sie nach Außen repräsentierte. Mit ihren Eheproblemen oder der Feindschaft gegenüber ihrem eigenen Körper habe man sich identifizieren können, genauso aber auch mit ihren Triumphen, schreibt sie: „Wenn sie ihre Schüchternheit, ihre Bulimie und ihre Bitterkeit überwand und glänzte, dann glaubten wir, dass wir das auch schaffen können.“

„Guardian“-Filmkritiker Peter Bradshaw meint, dass der Tod Dianas auch deshalb weiter so präsent ist, weil es der „Urknall für die heutige Promi-Industrie“ gewesen sei.

Hirschbiegels Film beschäftigt sich mit den letzten beiden Jahren im Leben Dianas. Im Mittelpunkt stehen ihre Beziehung zu dem pakistanischen Herzchirurgen Hasnat Khan und ihr soziales Engagement etwa für Landminen-Opfer. Laut der offiziellen Filmbeschreibung wurden diese Jahre gewählt, weil sie für das heutige Bild von Diana zentral seien. Dieser Zeitraum sei für Diana „von einzigartiger Bedeutung gewesen“: „Sie vollendete ihre Suche nach wahrem Glück und besiegelte ihr Erbe.“

dpa

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