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Prinzessin Dianas Geisteszustand wurde durch gezielte Lügen diffamiert

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Von: Annemarie Göbbel

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Prinzessin Dianas ehemaliger Privatsekretär war acht Jahre ihr enger Mitarbeiter. Seiner Meinung nach wurde seine Chefin von König Charles damaligem Team mit einer systematischen Kampagne diffamiert. Man sollte glauben, sie sei geistig nicht ganz gesund.

London – Jede Woche deckt Autor Andrew Lownie (61) zusammen mit seinem Freund, dem Filmemacher und Schriftsteller Phil Craig (72) in ihrem Podcast The Scandal Mongers Skandale der Welt auf. In der kommenden Folge ist der ehemalige Privatsekretär Patrick Jephson (66) zu Gast. Pagesix durfte vorab reinhören und wirft Fragen über das Image Prinzessin Dianas auf. Wer die damalige Prinzessin von Wales galt nicht nur als dünnhäutig, sondern als labil und gesundheitlich angegriffen. Sie sei Opfer einer gezielten Kampagne von König Charles III. (74) ehemaligem Team geworden, gibt er an.

Jephson ist der Meinung, die Geschichte sollte nicht unter den Tisch gekehrt werden

Jephson sagt in dem Podcast, der nächste Woche auf Spotify ausgestrahlt wird: „Das ist nicht nur beiläufiger Klatsch, es war eine systematische Kampagne. Okay, es ist lange her, aber [. . .] der Mann, den sie unterstützten, ist jetzt unser König, und diese Dinge sollten nicht begraben werden, sie sollten nicht einfach beiseitegeschoben werden“, findet er.

Prinzessin Diana und ihr Privatsekretär Patrick Jephson. Er berichtet von seinen Eindrücken, die er in acht Jahren Tätigkeit für die Ehefrau von Prinz Charles sammelte. Er bescheinigt ihr eine ausgezeichnete mentale Gesundheit (Fotomontage).
Prinzessin Diana und ihr Privatsekretär Patrick Jephson. Er berichtet von seinen Eindrücken, die er in acht Jahren Tätigkeit für die Ehefrau von Prinz Charles sammelte. Er bescheinigt ihr eine ausgezeichnete mentale Gesundheit (Fotomontage). © Tim Ockenden/dpa (1995, Flughafen Heathrow) & Jörg Schmitt/dpa

Der ehemalige Adjutant verteidigt Diana und erklärt die damalige Lage so: „In Anbetracht des Lebens, das sie führte, in Anbetracht des Drucks, dem sie ausgesetzt war, war sie nicht nur zurechnungsfähig, sondern hatte eine Art Fähigkeit, verrückte Situationen wieder in Ordnung zu bringen“. Er zeigt sich frustriert davon, weil aus seiner Sicht besonders im Establishment Dianas geistige Gesundheit als gemeinhin angegriffen galt.

Prinzessin Diana starb in dem Glauben, ihr Privatsekretär Patrick Jephson sei illoyal

Für Dianas Privatsekretär Patrick Jephson bedeutete das „Panorama“-Gespräch das Ende seiner Zeit als royaler Mitarbeiter. Das Verhältnis zu seiner Chefin war zerrüttet. Wie Daily Mail enthüllte, erzählte Martin Bashir (59) der Prinzessin, ihr Privatsekretär Jephson würde sie ausspionieren. Der Mann, der ihr gegenüber jahrelang loyal gewesen war. 

Jephson wurde vom britischen Sender BBC, der das Interview ausgestrahlt hatte, entschädigt: „Die BBC akzeptiert und erkennt an, dass Commander Jephson durch die Umstände, unter denen das Interview mit Diana, Prinzessin von Wales, aus dem Jahr 1995 zustande kam, ernsthafter Schaden zugefügt wurde“, heißt es in einer Erklärung des Senders. Die Entschädigung von 100.000 Pfund (114.697 Euro) spendete Jephson einem Kinderhospiz. 

In Dailymail sagte er an: „Sie starb in dem Glauben, dass ich sie nach acht lohnenden, aber oft sehr schwierigen Jahren, in denen wir so eng zusammengearbeitet hatten, betrogen hatte. Die plötzliche Entdeckung, dass es sich nicht um ein Missverständnis, sondern um einen kalkulierten, kaltblütigen Betrug handelte, ist immer noch sehr schwer zu verarbeiten“, erklärte er. 

„Prinzessin Diana war aufmerksam, vernünftig, geerdet und lustig“, sagt Jephson

Ihr Unfalltod werde inzwischen gemeinhin als tragische Geschichte angesehen, aber es werde auch angenommen, dass sie im Wesentlichen der Aufgabe nicht ganz gewachsen war und im Wesentlichen versagt hätte. Er führt an, wie clever Diana auf die Kampagne reagiert habe. Jephson berichtet, dass Diana ihre Diffamierung zu ihrem Vorteil wendete, „als es offensichtlich wurde, dass ihre Kritiker versuchten, sie mit Behauptungen über mentale Instabilität zu beschmieren.“

Sie sei etwa zu ihrer Essstörung gestanden und hielt eine Rede über Essstörungen. „Ich kann mir keine bessere Definition von Vernunft vorstellen, als wenn man von Leuten beschuldigt wird, verrückt zu sein, und dann aufsteht und eine Rede über die Krankheit hält, die man tatsächlich hat“, erklärt der Stabschef. Es sei ein Zeichen außergewöhnlicher Stärke, findet Jephson. Sein Arbeitsverhältnis endete, weil Martin Bashir (59), der Diana beim berühmten Panorama-Interview hinterhältig in die Falle lockte, behauptet hatte, ihr Privatsekretär würde sie ausspionieren. Verwendete Quellen: pagesix.com, dailymail.co.uk, open.spotify.com @The Scandals Monger Podcast

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