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Prinzessin Mako und Kei Komuro: Endlich Hochzeit in Tokio

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Von: Annemarie Göbbel

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Eine außergewöhnliche Hochzeit fand heute in Japan statt. Prinzessin Mako und ihr bürgerlicher Freund Kei Komuro sind verheiratet und lassen die Krone hinter sich.

Tokio – Es ist zugleich ein Happy End und der ersehnte Neuanfang für die ehemalige Prinzessin Mako (30) und ihren Studienfreund Kei Komuro (30). Nach jahrelangen Kontroversen und öffentlichen geführten Streitigkeiten hat die Liebe gesiegt. Mako Komuro und der bürgerliche Kei Komuro sind verheiratet*. Am Tag ihrer Hochzeit traten sie gemeinsam vor die Presse. Für die 30-Jährige beginnt ab sofort ein Leben ohne ihre royalen Titel und Privilegien.

Prinzessin Mako und Kei Komuro: Endlich Hochzeit in Tokio

Japans Prinzessin Mako heiratete am Dienstag ihren bürgerlichen Freund Kei Komuro, wie die kaiserliche Behörde mitteilte. Vorausgegangen waren jahrelange Unterstellungen und Spekulationen über einen finanziellen Streit mit Komuros Mutter*. Die Verlobung hatte sich deshalb über vier lange Jahre erstreckt. Das bedeutete Spießrutenlaufen für Prinzessin Mako, während Kei in New York nach dem Jura-Studium eine Anwaltskarriere aufbaute. Mako verzichtete auf alle traditionellen Zeremonien und die Abfindung*, die der Tochter des Kronprinzen Fumihito von Akishino (55) eigentlich zustünden.

Mako Komuro und Kei Komuro stehen mit Abstand an einem Schreibtisch und sehen sich an.
Ein Bild der Liebe trotz einer großen Kluft, die es zu überwinden galt. Die ehemalige Prinzessin Mako und Kei Komuro sind verheiratet. © Kyodo News/Imago

Von feierlicher Glückseligkeit, strahlenden Gesichtern und stolzen Eltern, wie man es bei einer Hochzeit erwarten könnte, keine Spur. Das frisch vermählte Paar wollte ursprünglich ab 14 Uhr (MEZ: 7 Uhr) eine Pressekonferenz in einem Hotel in Tokio abhalten, entschied sich jedoch, nur eine Rede zu halten und schriftliche Antworten auf fünf ausgewählte Fragen zu geben, die von den Medien im Voraus eingereicht werden konnten.

Mako Komuro und Kei Komuro stehen nebeneinander, um die Pressefragen zu beantworten.
Mako Komuro und Kei Komuro treten am Tag ihrer Hochzeit vor die Presse. © Kyodo News/Imago

Angeblich eine Schutzmaßnahme für die Nichte von Kaiser Naruhito (61). Eine Belastungsstörung hatte sich durch die Dauerfehde um ihre Person bei Mako* manifestiert. Statt eine weibliche Nachfolge anzuerkennen, wurde etwa laut über Adoption nachgedacht, um den Schwund an Thronfolgern auszugleichen. Es sei ihr nicht möglich, mündliche Fragen zu beantworten, hieß es einen Tag vor der Hochzeit.

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Prinzessin Mako und Kei Komuro: Für das Hochzeitspaar beginnt ein neues Leben

Makos Schwester Prinzessin Kako umarmt ihre Schwester zum Abschied. Vater Kronprinz Fumihito von Akishino und seine Frau stehen daneben.
Makos Schwester Prinzessin Kako freut sich mit ihr und muss sich aber auch von ihr verabschieden. © Kyoto News/Imago

Mako Komuro verlässt am Tag ihrer Hochzeit die kaiserliche Residenz und ihre Familie und lebt ab sofort in einer Eigentumswohnung in Tokio bis zu ihrem Umzug nach New York. Da die Mitglieder der kaiserlichen Familie Japans keine Pässe haben, muss die Prinzessin ihren Pass jetzt wie ein normaler Bürger beantragen.

Japans Prinzessin Mako winkt aus dem Font eines Wagens.
Abschied von der Familie. Die ehemalige Prinzessin Mako fährt ihrem neuen Leben entgegen. © Chika Oshima/dpa

Mit dem Brautstrauß in der Hand verbeugte sich die scheidende Ex-Royal mehrmals vor ihren Eltern Kronprinz Fumihito* und Kronprinzessin Kiko (55). Ihre Eltern und ihrer jüngeren Schwester Prinzessin Kako (26) winkten Makos Wagen hinterher, bis er außer Sichtweite war.

Die Heirat sei für sie eine „notwendige Entscheidung“ gewesen, erklärte Mako den gravierenden Schritt. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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