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Sie liebte Emma: Das passiert nun mit dem Lieblingspony der Queen

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Von: Annemarie Göbbel

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Traurige Szene auf Schloss Windsor. Das Schicksal von Lieblingspony Emma – verlassen von der geliebten Monarchin Queen Elizabeth am Wegesrand – rührt Millionen.

London – Terry Pendry (72) war 28 Jahre unter Queen Elizabeth II. (96, † 2022) Gestütsleiter in Windsor. Er ritt regelmäßig mit der Königin aus und hat den letzten Ausritt mit ihr im Juli mit Lieblingspony Emma noch glasklar vor Augen. Er hatte im Trauerzug die traurige Aufgabe, das schwarze Fellpony zu ihrem letzten Abschied auf Schloss Windsor zu führen. Der rührende Abschied, der 24-jährige Carltonlima Emma am Wegesrand, die dem königlichen Leichenwagen die letzte Ehre erweist, rührte Tausende zu Tränen.

Das Tier habe einen „sechsten Sinn“, attestiert ihm Terry Pendry, der Emma führte

In einer rührenden Geste hatte Pendry das Hermes-Kopftuch der Königin, das sie oft beim Reiten trug, über Emmas Sattel gelegt. Wie zum Gruß stampfte Emma mit dem Fuß, als der Sarg sich näherte. „Die Königin verehrte Emma und ritt sie mehr als 20 Jahre lang, also war es nur richtig, dass sie dabei war, und sie benahm sich tadellos“, sagte er der „Daily Mail“. Das Tier habe einen „sechsten Sinn“, attestiert ihm der vertraute Weggefährte der Queen. Es wüsste, dass Ihre Majestät es nicht mehr reiten würde.

Was wird nun aus dem Pony aus dem Gestüt Murthwaite in Cumbria? Gut möglich, dass die Queen persönlich über ihren Verbleib nach ihrem Tod verfügt hat. Laut der königlichen Biografin Claudia Joseph konnte sie sich aber auch felsenfest darauf verlassen, dass die Familie sie nicht verstößt. „Es ist wahrscheinlich, dass die Tochter der Queen, Prinzessin Anne (72), oder ihre Tochter Zara Tindall (41), beide olympische Reiter und bekannte Pferdeliebhaber, die Pferde der Queen übernehmen werden.“, sagte sie dem „Mirror“.

Was wird mit den geliebten Corgis der Queen geschehen?

Queen Elizabeth II. war auch zu ihrer großen Liebe für Corgis bekannt. Es wird vermutet, dass ihre verbleibenden Vierbeiner, zwei Corgis namens Candy und Muick, ein Corgi-Dackel namens Sandy und ein Cocker Spaniel namens Lissy, zu Prinz Andrew (62) in dessen nahe gelegenem Haus in Windsor ziehen werden.

Gestütsleiter Terry Pendry ist froh, dass Emma und er sich verabschieden konnten

Queen Elizabeth II. eine riesige Pferdefreundin. Ihr Pony Emma liebte sie in besonderer Weise, weshalb es auch beim Trauerzug teilnahm (Fotomontage).
Queen Elizabeth II. eine riesige Pferdefreundin. Ihr Pony Emma liebte sie in besonderer Weise, weshalb es auch beim Trauerzug teilnahm (Fotomontage). © Steve Parsons/dpa & Instagram @windsor.royal.family

Auch der Platz Terry Pendrys dürfte gesichert sein. Er, der auch am Gottesdienst in der St. George‘s Chapel teilnahm und auf dem Anwesen lebt, sagt: „Es war eine Ehre und ein Privileg, Emma bei mir zu haben, um sich zum letzten Mal von Ihrer Majestät zu verabschieden“. Traurig fügte er hinzu: „Ich glaube nicht, dass wir jemals wieder jemanden wie die Königin sehen werden, und es gibt keine Worte, um auszudrücken, wie sehr ich sie vermissen werde. Ich bin nur so froh, dass Emma und ich uns in Windsor verabschieden konnten“.

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Ihm war auch die Entscheidung überlassen, dem Pferd den letzten Schliff beim Trauerzug für Queen Elizabeth, an dem Millionen Menschen Anteil nahmen, zu geben. Zum Kopftuch Ihrer Majestät gab er an, es sei ihr Lieblingstuch, auf dem Pferde und Kutschen aufgedruckt waren. „Weniger ist mehr, wenn Sie mich fragen. Ich hätte auch ihre Reitgerte und Handschuhe anbringen können, aber ich dachte, das Kopftuch wäre die perfekte Ergänzung.“ Befragt nach dem letzten Ausritt mit Ihrer Majestät, sagte er: „Ich reite seit Jahren mit der Königin. Das letzte Mal, als sie auf Emma saß, war am 18. Juli – zwei Tage vor ihrer Abreise nach Balmoral in Schottland“, von wo sie nie mehr zurückkehren sollte. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, dailymail.co.uk, Instagram

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