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„An Macht und Privilegien klammern“: Schießt Erzbischof Justin Welby bei Trauerfeier der Queen gegen Boris Johnson?

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Von: Claire Weiss, Jonas Erbas, Christina Denk, Julia Hanigk

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Am Montag (19.9.) fand die Bestattung von Queen Elizabeth II. statt. Ein Detail in der Predigt des Erzbischofs Welby sorgt im Nachgang für Aufsehen. Der News-Ticker.

Update vom 20. September, 12.07 Uhr: Im Nachgang zur Trauerfeier der Queen sorgt ein bestimmter Satz aus der Rede des Erzbischofs von Canterbury, Justin Welby, für Aufsehen. Er sagte auf der Kanzel der Westminster Abbey: „Jene, die dienen, werden geliebt und in Erinnerung bleiben – und jene, die sich an Macht und Privilegien klammern, werden vergessen.“ In erster Linie natürlich eine Huldigung der Dienste der Queen und ihrem Glauben an Gott.

Der Nachsatz wird im Netz von vielen Menschen jedoch komplett anders interpretiert, nämlich als Seitenhieb auf den ehemaligen Premierminister Boris Johnson, der ebenfalls dem Gottesdienst lauschte. Nach einigen Skandalen trat der Regierungschef trotzdem so lange nicht zurück, bis seine eigene Partei sich gegen ihn stellte. Justin Welby wird von dem Buchautor Nazir Afzal eine sehr progressive Haltung bescheinigt, er interviewte ihn. Diese Haltung würde mit einer Kritik an Johnson zusammenpassen.

Nach Queen-Beerdigung: Noch kein Krönungsdatum für König Charles III.

Update vom 20. September, 11.17 Uhr: Zur Frage nach der Krönung von König Charles III. äußerte sich nun die britische Kulturministerin Michelle Donelan beim Radiosender LBC. „Wir wollen dem Land eine Pause gönnen. Die Krönung von Queen Elizabeth II. war ein bemerkenswertes Ereignis, bei dem das Land zusammenkam“, sagte Donelan – der Termin müsse mit dem Palast und dem Monarchen abgestimmt werden. Der britische „Telegraph“ spekulierte auf einen Termin zwischen Frühjahr und Sommer nächsten Jahres.

Beerdigung Queen Elizabeth II.: Prinzessin Charlotte weint bitterlich

Update vom 20. September, 09.24 Uhr: Während der Trauerfeier und dem Prozessionszug wurden die anwesenden Royals immer wieder von ihrer Trauer um Familienoberhaupt Queen Elizabeth II. übermannt. Besonders schwer dürfte der Tag auch für die beiden ältesten Kinder von Prinz William und Herzogin Kate gewesen sein, dem neunjährigen Prinz George und der siebenjährigen Prinzessin Charlotte.

Anfangs schritt Charlotte noch an der Hand ihrer Mutter hinter dem Sarg ihrer Urgroßmutter her. Später konnte sie ihre Tränen aber nicht mehr halten und weinte bitterlich. Mutter Kate tröstete das Kind. William und Kate sollen lange überlegt haben, ob sie den beiden die Prozedur antun möchten, ihren jüngsten Sohn Prinz Louis (4) ließen sie zu Hause. Es hieß, dass George den Tod von Queen Elizabeth II., die er „Gan Gan“ nannte, besser versteht.

Prinzessin Charlotte weinend beim Staatsbegräbnis von Königin Elizabeth II.
Prinzessin Charlotte weint bitterlich um ihre verstorbene Urgroßmutter, Queen Elizabeth II. © Martin Meissner/Pool AP/dpa

Nach Queen Elizbaeths Beerdigung: König Charles III. steht vor großen Herausforderungen

Update vom 20. September, 07.37 Uhr: Für die Königsfamilie gilt derzeit noch eine siebentägige Trauerperiode. Prinz Charles III. übernimmt jetzt das Zepter, muss auf seine öffentliche Krönung allerdings noch warten. Der „Telegraph“ geht davon aus, dass dies im Frühjahr oder Sommer nächsten Jahres erst stattfinden wird. Frank-Walter Steinmeier lobte nach der Teilnahme am Trauergottesdienst die guten Verbindungen zwischen Deutschland und Charles, der aufgrund seiner deutschen Vorfahren auch die Sprache spricht. Er lud für einen Staatsbesuch.

Es wird erwartet, dass Prinz Charles die Spitze der Royal Family verschlanken möchte und auch Gelder einsparen wird. Charles, der sich auch sehr für den Umweltschutz einsetzt, wird angesichts der hohen Energiepreise und Inflationsrate Unternehmungen planen. Jedoch wird er wohl mit dem Kurs von Premierministerin Liz Truss aneinandergeraten – politische Einmischung ist ihm allerdings nicht erlaubt. Und dann gibt es noch den Zoff in der eigenen Familie, bei dem die Queen nun nicht mehr Vermittlerin spielen kann.

Persönliche Note trotz königlichen Protokolls: Hier blitzte Queen Elizabeth II. höchstselbst durch

Update 21.00 Uhr: Die insgesamt über zehnstündige Abschiedszeremonie für Queen Elizabeth II. war nicht nur äußerst emotional, sondern durch das königliche Protokoll auch ebenso streng durchgetaktet. Im Laufe des Tages blitzten allerdings immer wieder Momente auf, die der Trauerfeier eine persönlichere Note verliehen: So trug Prinzessin Kate eine kostbare Perlenkette der Queen, mit welcher diese sich insbesondere in den 1980ern und -90ern selbst regelmäßig in der Öffentlichkeit zeigte.

Mit „The Lord‘s My Shepherd“ erklang in der Westminster Abbey zudem eines der Lieblingskirchenlieder der Rekord-Monarchin. Dieses wurde bereits während ihrer 1947 ebenfalls in den Hallen der Westminster Abbey geschlossenen Hochzeit vorgetragen und trägt demnach eine tiefe Bedeutung für die gesamte Königsfamilie. Auch die Trauerfeier in der St. George‘s Chapel wurde musikalisch mit großer Symbolkraft beschlossen: Ihr persönlicher Dudelsackspieler Major Paul Burns, der die Rolle des Piper to the Sovereign bekleidet, verabschiedete seine Dienstherrin mit dem traditionellen Klagelied „Sleep, Dearie, Sleep“.

Vor Ort nahmen zudem auch die tierischen Weggefährten der verstorbenen Königin Abschied: Ihre geliebten Hunde, die beiden Corgis Muick und Sandy, wohnten der Trauerzeremonie auf Windsor Castle teils ebenfalls bei. Auch Emma, das Lieblingspferd von Queen Elizabeth II., nahm dort den Sarg in Empfang. Zu ihren Tieren soll die Monarchin stets ein sehr liebevolles Verhältnis gepflegt haben.

Queen Elizabeths II. letzte Ruhe: Tatsächliche Beisetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Update 20.00 Uhr: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und fernab der Kameras findet in einer privaten Zeremonie Queen Elizabeths II. tatsächliche Beisetzung statt. An dieser nimmt lediglich der engste Familienkreis teil. Der Sarg mit den sterblichen Überresten der Rekord-Monarchin wurde für diesen Anlass bereits währen der Trauerfeier in der St. George‘s Chapel in die königliche Krypta, die nach König Edward VI. benannt ist, hinabgelassen. Dort liegt bereits ihr im April 2021 verstorbener Ehemann Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, begraben. Im Kreise der Familie soll die Zeremonie weitaus persönlicher ausfallen, als es noch tagsüber während des durch das Protokoll vorgegebene Pflichtprogramm der Fall war.

Queen Elizabeths II. historisches Begräbnis: Die letzten Stationen der Königin im Überblick

Update 19.15 Uhr: Der 19. September markiert einen historischen Tag in der Geschichte der britischen Monarchie: Mit Queen Elizabeths II. Beisetzung endet nicht nur für viele Briten eine Ära. In einer emotionalen, durch und durch geplanten Trauerzeremonie fand die im Alter von 96 Jahren verstorbene Rekord-Monarchin nun ihre letzte Ruhe.

Queen Elizabeth II. findet letzte Ruhe: Gottesdienst in St. George‘s Chapel bei Windsor Castle

Update 18.30 Uhr: Auch fernab der Schlossmauern von Windsor Castle herrschten große Gefühle, etwa auf dem Long Walk, der zu der Residenz führt: Dort verfolgten die Anwesenden die Trauerzeremonie in der St. George‘s Chapel via Videoscreen. Ein Moment bleibt unvergessen: Als der Sarg der Queen hinabgelassen wird und das Klagelied des Dudelsackspielers erklingt, kommen vielen Menschen die Tränen.

Update 17.59 Uhr: Als die Nationalhymne erklingt, verschlägt es König Charles III. die Sprache. Der trauernde Monarch wirkt in sich gekehrt. Das Ende des Gottesdienstes rührt den 73-Jährigen augenscheinlich zu Tränen. RTL-Experte Begasse dazu: „Diese Emotionen habe ich bei Charles noch nie gesehen.“ Nach und nach steigt die königliche Familie in die wartenden Autos, um dann noch einmal ganz privat Abschied von Queen Elizabeth II. zu nehmen.

Update 17.58 Uhr: Der Beisetzungsgottesdienst ist damit beendet. Die königliche Familie verlässt die St. George‘s Chapel. Dieser Akt gilt als letzter offizieller Programmpunkt der zehntägigen Staatstrauer.

Update 17.52 Uhr: Der Sarg mit Queen Elizabeths II. sterblichen Überresten wird in den Royal Vault niedergelassen, parallel dazu erklingt ein Trauerlied, das ein einzelner Dudelsackspieler vorträgt. Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury spricht daraufhin seinen Segen („Geht hinaus in die Welt in Frieden; seid guten Mutes, haltet fest an dem, was gut ist, gebt niemandem Böses für Böses; stärkt die Schwachen, unterstützt die Schwachen, helft den Bedrängten, ehrt alle Menschen, liebt und dient dem Herrn und freut euch in der Kraft des Heiligen Geistes.“), anschließend erklingt die Nationalhymne.

Update 17.46 Uhr: König Charles III. legt nun die Fahne der Königin auf den Sarg seiner verstorbenen Mutter. Der Leiter des königlichen Haushalts, Lord Chamberlain Baron Parker, bricht daraufhin seinen Dienststab und legt diesen ebenfalls dort ab, wie es das Protokoll verlangt. Es folgen weitere Worte des Dekans von Windsor, der erneut einen Psalm aus der Bibel zitiert. Um Queen Elizabeth II. zu gedenken, werden noch einmal ihre Titel verlesen.

Update 17.38 Uhr: Der Dekan von Windsor nimmt nun die Staatsinsignien in Empfang: die Staatskrone, der Reichsapfel und das Zepter. Parallel dazu erheben sich die Anwesenden. Höhere Mitglieder des Hofstaates nehmen die Gegenstände und legen diese auf den Hochaltar. Währenddessen ist es in der St. George‘s Chapel ganz still, es sind nur vereinzelt Geräusche wahrzunehmen, ansonst herrscht eine andächtige Stimmung. Unterbrochen wird die Stille von einem weiteren Gesangsstück, einem Hymnus, dessen Text bis ins 7. Jahrhundert zurückgeht.

Update 17.30 Uhr: Nun gedenken Geistliche, die an den wichtigsten Wohnorten (Sandringham, Balmoral, Windsor) der Queen tätig waren und sind, der verstorbenen Monarchin. Den Anfang macht der Rektor von Sandringham. Anschließend sprechen die Anwesenden gemeinsam das Vaterunser.

Update 17.28 Uhr: David John Conner, der Dekan von Windsor, hält die Eröffnungspredigt und erinnert dabei an Queen Elizabeths II. tiefen Glauben. Die verstorbene Monarchin habe die St. George‘s Chapel regelmäßig aufgesucht, so der 75-Jährige, der die ruhige Art der Monarchin in seiner Ansprache hervorhob. Anschließend wird ein Bibelvers aus dem Neuen Testament verlesen.

Update 17.19 Uhr: Die Angehörigen der königlichen Familie nehmen nun die ihnen angedachten Plätze in der St. George‘s Chapel ein. Ihr Weg führt noch einmal am Sarg von Queen Elizabeth II. vorbei, vor welchem sich ihre engsten Angehörigen verbeugen, bevor sie sich auf den Holzbänken niederlasen. Anschließend erklingt zum Auftakt der „Russische Hymnus an die Verstorbenen“.

Update 17.13 Uhr: Mit ein wenig Verspätung beginnt nun der Trauergottesdienst in der St. George‘s Chapel. Untermalt von sakralem Gesang wird der Sarg von Queen Elizabeth II. an den Trauergäste vorbei durch die Halle der Kollegiatstiftskirche getragen, während sich die Anwesenden erheben, um der verstorbenen Monarchin Tribut zu zollen.

Update 17.10 Uhr: Der Leichenwagen hat nun sein endgültiges Ziel erreicht. Die Sarg mit Queen Elizabeths II. sterblichen Überresten wird von den Sargträgern nun in die St. George‘s Chapel getragen.

Update 16.55 Uhr: Im Innenhof von Windsor Castle wird sich die königliche Familie gleich dem Trauerzug anschließen, dann geht es zur St. George‘s Chapel, wo vor rund 800 Gästen ein intimerer Gottesdienst stattfinden soll. Auch die geliebten Corgis der Queen, Muick und Sandy, sind vor Ort. Die beiden Hunde haben ein neues Zuhause bei Prinz Andrew, dem zweitältesten Sohn der Königin, gefunden.

Update 16.45 Uhr: Der Leichenwagen hat nun die Schlossmauern von Windsor Castle erreicht. Die Andacht, die um 17 Uhr beginnen soll, kann dementsprechend zeitplangemäß abgehalten werden. Vor Ort ist indes auch die britische Premierministerin Liz Truss angekommen.

Update 16.30 Uhr: Auch der frühere US-Präsident Barack Obama hat die gestorbene britische Königin Elizabeth II. gewürdigt. In einem Video, das er auf seinem Twitter-Account veröffentlichte, berichtete Obama (61) von seinen Besuchen als US-Präsident in London. „Sie hätte nicht freundlicher oder aufmerksamer zu mir und Michelle sein können“, lobte er die verstorbene Monarchin und verriet, die Queen habe besonders bei seinen beiden Töchtern einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Sie bot den Mädchen an, mit der vergoldeten Kutsche auf dem Gelände von Buckingham-Palast herumzufahren.“ Sie habe ihn zudem sehr an seine Großmutter erinnert, sagte Obama über die Queen.

Letzte Reise der Queen: Elizabeth II. ist zuhause in Windsor angekommen

Update 16.08: Der Sarg von Queen Elizabeth II. erreicht den „Long Walk“ in Windsor. 

Tausende Menschen sind gekommen, um letzte Fahrt nach Windsor zu beobachten

Update 15.47 Uhr: Bilder aus London zeigen tausende Menschen, die die Straßen zwischen London und Windsor säumen. Sie sind gekommen, um sich von Queen Elizabeth II. zu verabschieden und ihr Tribut zu zollen. Einige werfen Blumen in Richtung des Konvois

Update 15.41 Uhr: US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill reisen nach der Trauerfeier für die Queen in der Westminster Abbey wieder aus Großbritannien ab. Der US-Präsident und seine Ehefrau stiegen auf dem Flughafen London-Stansted in Bidens Flugzeug Air Force One. Das Paar war am Samstag in London eingetroffen und hatte der Queen dort auch am aufgebahrten Sarg seinen Respekt erwiesen.

Mehrere Mitarbeiter fielen in Ohnmacht 

Update 15.30 Uhr: Während des Trauerzugs fiel ein Mitarbeiter des Buckingham Palace noch vor dem Palast in Ohnmacht. Doch er war nicht der einzige, der mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Wie „Daily Mail“ berichtet, mussten auch drei Militärangehörige von Kollegen gestützt werden, als sie am Wellington Arch ins Straucheln geraten waren. Zwei weitere mussten weggetragen werden, nachdem der Sarg der Queen in den Leichenwagen übergeführt worden war.

Ein Polizist, der zusammengebrochen ist, wird während der Trauerfeier für Königin Elizabeth II. in der Westminster Abbey im Zentrum Londons weggetragen.
Ein Polizist, der zusammengebrochen ist, wird während der Trauerfeier für Königin Elizabeth II. in der Westminster Abbey im Zentrum Londons weggetragen. © Bernat Armangue/dpa

Sarg von Queen Elizabeth II. wird in Leichenwagen gehoben: Meghan Markle weint

Update 14.41 Uhr: König Charles III. salutiert seiner verstorbenen Mutter, sichtlich gerührt als der Sarg von Queen Elizabeth II. Wellington Arch im Leichenwagen verlässt.

Update 14.40: Der Sarg wird in das etwa 35 Kilometer westlich von London gelegene Windsor gebracht. Dort soll Queen Elizabeth II. nach einer weiteren Prozession und einem Aussegnungsgottesdienst in der St.-Georges-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor beigesetzt werden.

Update 14.34 Uhr: Der Sarg der verstorbenen Queen Elizabeth II. wird vor den Augen ihrer Familie auf den Leichenwagen gehoben. Meghan Markle, Duchess of Sussex, vergießt in diesem Moment ein paar Tränen.

Update 14.24 Uhr: Der Trauerzug kommt beim Wellington Arch an. Ursprünglich stand der Triumphbogen unmittelbar gegenüber dem Apsley House. 1882–83 wurde der Bogen an seinen jetzigen Standort im Hyde Park Corner versetzt. 

Update 14.21 Uhr: Die Prozession mit dem Sarg der britischen Königin Elizabeth II. zieht am Buckingham-Palast vorbei. Gardesoldaten und Mitarbeiter ihrer früheren Hauptresidenz versammeln sich im Vorhof des Schlosses, um der Königin die letzte Ehre zu erweisen.

Update 14.17 Uhr: Frank-Walter Steinmeier äußert sich zur Trauerfeier der Queen: „Ich hatte den Eindruck, das war genau das, was die Menschen sich gewünscht haben!“ Der Bundespräsident war in der Westminster Abbey vor Ort dabei. Die Trauerfeier beschreibt er als „beeindruckend“. Er habe viele Menschen gesehen, die sehr bewegt waren. Auch von der Musik, den reden und der Predigt.

Auch Meghan Markle trauert um Queen Elizabeth II.
Auch Meghan Markle trauert um Queen Elizabeth II. Prinz Harry und seine Ehefrau scheinen sich gegenseitig Trost zu spenden. © Frank Augstein/dpa & IMAGO / i Images

Der Kranz enthält Myrte von einer Pflanze, die aus dem Hochzeitsstrauß der Königin stammt

Update 13.52 Uhr: Die Prozession und der Sarg der verstorbenen Queen Elizabeth II. ziehen an den Denkmälern ihrer Eltern vorbei. Die Bronzestatue von König George VI auf der Prachtstraße The Mall wurde 1955 von Queen Elizabeth II eingeweiht. Nicht unweit davon steht ein Denkmal der Queen Mother, die 2009 im Alter von 101 starb.

Die Prozession führte die Royals vorbei an hunderttausenden von Trauernden.
Die Prozession führte die Royals vorbei an hunderttausenden von Trauernden, die von Queen Elizabeth II Abschied nahmen. © Emilio Morenatti/Pool AP/dpa & Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Update 13.42 Uhr: Der Kranz auf dem Sarg von Königin Elizabeth II. ist auf Wunsch ihres Sohns König Charles III. zusammengestellt worden. Die genutzte Myrte - Symbol für eine glückliche Ehe - wurde aus einer Pflanze geschnitten, die einst aus einem Myrtenzweig im Hochzeitsstrauß der Königin gezogen worden war. Die Pflanzen stammen aus den Gärten ihrer Residenzen Buckingham-Palast und Schloss Windsor sowie von Charles‘ Landsitz Highgrove House.

Während des Trauergottesdiensts wurde es emotional

Update 13.31 Uhr: Vor allem den kleinen Royals ging die Trauerfeiern in Ehren von Queen Elizabeth II. nahe. Wie ein Bild aus der Wenstminster Abbey zeigt, konnte Prinz George seine Tränen in nicht zurückhalten. Und auch sein Großvater, König Charles III. wirkt ergriffen. Die Augen des Thronfolgers sind sichtbar glasig. Zuvor war Prinz Andrew auf dem Weg durch die Kirche, unter Tränen hinter dem Sarg seiner toten Mutter hinterhergelaufen. Es ist ein emotionaler Tag für die ganze Familie.

Prinz George wischt sich bei der Trauerfeiern in Ehren von Queen Elizabeth II. Tränen aus den Augen.
Prinz George wischt sich bei der Trauerfeiern in Ehren von Queen Elizabeth II. Tränen aus den Augen. © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Sarg von Queen Elizabeth II. wird zum Wellington Arch gebracht

Update 13.23 Uhr: Die Prozession für die verstorbenen Queen Elizabeth II. beginnt.

König Charles III. gibt Queen Elizabeth II. einen letzten Brief mit auf den Weg

Update 13.15 Uhr: Auf einer handgeschriebenen Karte auf dem Sarg der Königin steht: „In liebevoller und hingebungsvoller Erinnerung. Charles R.“

Update 13.12 Uhr: Der Gottesdienst ist nun zu Ende und die Nationalhymne wird gespielt, bevor der Sarg zur Überführung und Beisetzung in Windsor abtransportiert wird. In Begleitung wichtiger Royals sowie Hunderter Militärangehöriger wird der Sarg zum Wellington Arch gebracht werden. An den Straßen der Route haben sich bereits Stunden vorher Hunderttausende Menschen versammelt, um ihrer Königin die letzte Ehre zu erweisen.

König Charles III. wird bei der Trauerfeier zu Ehren seiner Mutter Queen Elizabeth II. emotional.
König Charles III. wird bei der Trauerfeier zu Ehren seiner Mutter Queen Elizabeth II. emotional. © IMAGO/Stephen Lock / i-Images

Prinz Harry sitzt bei Beerdigung der Queen getrennt von Prinz William

Update 13.07 Uhr: Der Trauergottesdienst für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. ist zu Ende gegangen. Abschluss der rund einstündigen Zeremonie in der Westminster Abbey bildeten neben einem zweiminütigen Schweigen und dem Signal „The Last Post“, die Nationalhymne und das Stück „Sleep, dearie, sleep“, das vom Dudelsackpfeifer der Queen vorgetragen wurde.

Update 12.55 Uhr: In Westminister und im ganzen Land herrschen zwei Minuten Stille; danach wird die Nationalhymne gesungen und der Sarg aus der Kirche gebracht. Bei der anschließenden Prozession wird er zur Stunde wieder von der königlichen Familie begleitet. Zehntausende Menschen säumen die Straßen der Hauptstadt. Der Korso endet um 14.00 Uhr mit militärischem Salut; der Sarg wird dann nach Schloss Windsor gebracht.

Update 12.53 Uhr: Dekan Hoyle sprach zum Abschluss den Segen. Der frühere Erzbischof von York, John Sentamu, hatte im Vorfeld erklärt, die Queen habe keine „langweilige Beerdigung“ gewollt. Das habe sie ihm persönlich gesagt, sagte Sentamu der BBC. Er versprach einen Gottesdienst mit berührender Musik und Chorgesang.

Update 12.50 Uhr: Bei der Trauerfeier in der Westminster Abbey sitzen Prinz William und sein Bruder Prinz Harry nicht nebeneinander. Die engsten Familienmitglieder sitzen in zwei Reihen, getrennt durch einen Gang. Prinz William sitzt gemeinsam mit seiner Frau Kate und seinen beiden Kindern in der ersten Reihe rechts vom Gang bei König Charles III., Königsgemahlin Camilla und Prinzessin Anne. Prinz Harry sitzt mit seiner Frau Meghan in der zweiten Reihe direkt hinter seinem Vater.

Prinz William sitzt in der ersten Reihe mit König Charles III. Hinter seinem Vater sitzt Prinz Harry mit seiner Frau Meghan.
Prinz William sitzt in der ersten Reihe mit König Charles III. Hinter seinem Vater sitzt Prinz Harry mit seiner Frau Meghan. © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa

Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat mit seiner Predigt begonnen

Update: 12.50 Uhr: Der Erzbischof von Canterbury sieht den Grund für die große Anteilnahme am Tod der Queen in deren Art, auf Menschen zuzugehen. „Sie war fröhlich, für so viele da und hat eine Vielzahl von Leben berührt“, sagte Justin Welby in seiner Predigt bei der Trauerfeier für Elizabeth II. am Montag in der Westminster Abbey.

Update: 12.37 Uhr: Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, hat seine Predigt begonnen. Queen Elizabeth erklärte an ihrem 21. Geburtstag, sie wolle sich dem Dienst an der Nation und dem Commonwealth widmen. Selten sei ein solches Versprechen so gut eingehalten worden, sagt er. Führungspersönlichkeiten, die mit Liebe dienen, seien selten.

Update 12.24 Uhr: Der leitende Geistliche bei der Trauerfeier für die gestorbene britische Königin Elizabeth II. würdigt ihren „selbstlosen Dienst“. „Hier, wo Queen Elizabeth heiratete und gekrönt wurde, haben wir uns aus dem ganzen Land und dem Commonwealth und allen Ländern der Welt versammelt, um unseren Verlust zu betrauern und ihrem langen, selbstlosen Leben im Dienst zu gedenken (...)“, so der Dekan von Westminster, David Hoyle, zu Beginn des Gottesdienstes in der Westminster Abbey.

Update 12.21 Uhr: Premierministerin Liz Truss hält die zweite Lesung aus dem Johannesevangelium: „Euer Herz erschrecke nicht: Ihr glaubt an Gott, so glaubt auch an mich.“

Update 12.14 Uhr: Patricia Janet Scotland, Baroness Scotland of Asthal, liest aus 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher

König Charles III. geht der Tag sichtlich nahe, in der Kirche, der Sarg
König Charles III. geht der Tag sichtlich nahe. © Dominic Lipinski/PA Wire/dpa & Hannah Mckay/Pool Reuters/AP/dpa

Kurze Prozession von Westminster Hall zu Westminster Abbey

Update 12.05 Uhr: Mitglieder der britischen Königsfamilie haben den Sarg von Quenn Elizabeth II. zur Trauerfeier in die Westminster Abbey geleitet. Hinter dem von acht Uniformierten getragenen Sarg schritten König Charles III. und Königsgemahlin Camilla. Es folgten weitere Kinder der Queen, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward. Anne und Edward wurden von ihren Partnern begleitet.

Dahinter gingen Prinz William und Prinzessin Kate und deren ältere Kinder Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7). Ihnen folgten Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan sowie weitere Mitglieder der Royals und des königlichen Haushalts.

Update 11.58 Uhr: Der Sarg der Queen ist in der Westminster Abbey angekommen. Er wird nun durch das Kirchenschiff und den Chor getragen und auf ein Podest vor dem Hochaltar gestellt.

Update 11.45: Der Sarg der Queen wurde auf die Lafette verladen, die vor dem Nordausgang der Wenstminster Hall wartete. Es ist ein kurzer Weg zur Westminster Abbey. Begleitet wird Queen Elizabeth auf ihrem letzten Weg von Militäroffizieren, hochrangigen Mitgliedern des Haushalts der Königin und Dudelsackmusik. Mitglieder der königlichen Familie gehen hinter dem Sarg her. Zu sehen sind König Charles III., seine Schwester Prinzessin Anne und seine Brüder, die Prinzen Andrew und Edward. Dem Sarg der Königin folgen auch die Prinzen William und Harry.

König Charles III. trifft bald in Westminster Abbey ein

Update 11.35 Uhr: Die Westminster Abbey füllt sich mit Trauergästen, darunter Staatsoberhäupter aus aller Welt, Mitglieder der europäischen Königshäuser und andere Prominente. Aus Deutschland sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit Ehefrau Elke Büdenbender sowie Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission angereist.Als König Charles III. in einem Wagen durch die Menschenmenge fährt, wird laut für den Thronfolger gejubelt. Die Prinzen William und Harry fahren in Autos hinter dem Monarchen her.

Prinzessin Kate, Queen Consort Camilla, Prinz George und Prinzessin Charlotte sind gemeinsam in einem Auto angekommen und haben Westminster Abbey betreten.

Update 11.09 Uhr: Extrawurst für den US-Präsidenten Joe Biden: Während alle Gäste des Gottesdienstes in der Westminster Abbey mit Bussen vorgefahren werden, bestand Biden darauf, anderweitig gefahren zu werden. Zusammen mit seiner Frau traf er mit mehreren gepanzerten Autos vor der Kirche ein.

Queen Elizabeth II letzter Weg: Die Prozession kommt in der Westminser Abbey an.
Queen Elizabeth II letzter Weg: Die Prozession kommt in der Westminser Abbey an. © Screenshots/ZDF & Imago

Westminster-Abbey-Glocke schlägt vor Staatsbegräbnis der Queen 96 Mal

Update 10.55 Uhr: Während Zuschauer, Fans und auch Gäste auf den Beginn der Beerdigung von Queen Elizabeth II. warten, schlägt die Glocke von Westminster Abbey immer wieder. Bis zum Beginn der Zeremonie werden dann noch einmal insgesamt 96 Glockenschläge zu hören sein – eines für jedes Lebensjahr der Queen, wie ein ZDF-Experte vor Ort an der Londoner Kirche im TV erläutert.

Staatsbegräbnis der Queen: Wüstenbussard als Sicherheitsbeauftragter

Update 10.43 Uhr: Unter dem Sicherheitspersonal befinden sich viele Soldaten und die königliche Garde. Mit dabei ist aber auch ein sehr außergewöhnlicher „Sicherheitsbeauftragter“: ein Wüstenbussard. Der Greifvogel soll dafür sorgen, dass die Anzahl der Tauben rund um die berühmte Abtei in London nicht überhandnimmt. Der 15-jährige Vogel ist bereits seit vielen Jahren aktiv. „Wir haben proaktiv gearbeitet“, sagte Falkner Wayne Davis am Montag. „Ich war im Dachstuhl, um die Tauben zu kontrollieren.“

„Kein Einlass mehr“: Alle Plätze an den Straßen rund um Trauerzug für Queen-Beerdigung belegt

Update 10.37 Uhr: Schon in der Nacht zuvor schlugen die ersten Fans ihre Zelte und Campingstühle entlang der Straßen von London auf, an denen der Trauerzug mit dem Sarg der Queen entlanggehen soll. Nun scheint die maximale Kapazität an Menschen erreicht zu sein: Es gebe es keine Plätze mehr, teilte das Rathaus in London mit: „Für Neuankömmlinge gibt es keinen Einlass. Bitte folgen Sie den Anweisungen von Ordnern und Polizei.“

Bilderreihe der Queen veröffentlicht – Neues Porträt hat besondere Bedeutung

Update 10.28 Uhr: Kurze Zeit vor dem Beginn der Beerdigung von Queen Elizabeth II. veröffentlichte die Royal Family mehrere Bilder aus dem Leben der Monarchin, die in einem kurzen Video zusammengeschnitten wurden. „Wir gedenken unserer Queen“ und „Heute werden Menschen aus dem Vereinigten Königreich, dem Commonwealth und der ganzen Welt dem außergewöhnlichen Leben und der Herrschaft Ihrer Majestät der Königin Tribut zollen“, hieß es auf dem offiziellen Twitter-Account.

Das Schlussbild der Reihe stellt ein neues Porträt der Queen dar, das erst am Sonntag veröffentlicht wurde. Die Brosche, die die Royal darauf trägt, hat eine besondere Bedeutung: Sie war ihr von ihrem Vater zum 18. Geburtstag geschenkt worden.

Doch ausgeladen? Saudischer Kronprinz wird laut ARD doch nicht teilnehmen

Update 10.07 Uhr: Laut einer Expertin der ARD soll der zunächst erwartete Kronprinz aus Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, nicht an der Begräbnis-Zeremonie der Queen teilnehmen. Die Bekanntgabe, dass der Landesvertreter nach London reisen werde, sorgte für viel Unmut. Bis heute wird er für die Ermordung des Journalisten Jamal Kashoggi verantwortlich gemacht.

Beerdigung Queen Elizabeth II.: „George versteht jetzt, wie wichtig seine Großmutter war“

Update vom 19. September, 09.52 Uhr: Wie bereits bekannt wurde, nehmen Kates und Williams älteste Kinder Prinz George und Prinzessin Charlotte an der Trauerfeier teil. Sie sollen mit Kate und der Queen Consort Camilla per Auto zur Westminster Abbey fahren. Ein Insider der Royal Family soll gegenüber „DailyMail“ gesagt haben: „Als Eltern haben Kate und William lange darüber nachgedacht, ob George und Charlotte wirklich mit sollen. Letztendlich war es eine kollektive Familienentscheidung. Louis ist natürlich noch zu jung, aber sie glauben, die zwei sind dazu bereit“. Die Quelle erklärt außerdem: „George versteht jetzt, wie wichtig seine Großmutter war.“

Update vom 19. September, 09.26 Uhr: Mitglieder der King‘s Guards und Soldaten betraten bereits die Westminster Abbey, in der der Trauergottesdienst stattfinden wird. Kurz darauf passierten die ersten schwarz gekleideten Besucher die Eingangskontrolle, wie am Montag auf Fernsehbildern zu sehen war: Um 9 Uhr öffnete die Kirche ihre Tore. Einer der ersten war das britische Kabinettsmitglied Nadhim Zahawi.

Beerdigung Queen Elizabeth II.: Störung im Zugverkehr bei Windsor

Update vom 19. September, 09.00 Uhr: Nur wenige Zeit, bevor es mit der Zeremonie losgeht, kommt es zu einer Störung im öffentlichen Nahverkehr auf einer wichtigen Verkehrsroute. Ein Oberleitungsschaden behindert laut dpa die Verbindungen zwischen der Station Paddington und dem westlich von London gelegenen Slough. Da Slough in unmittelbarer Nähe zu Windsor liegt, dürfte die Störung viele Trauernde betreffen. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA ist auch der Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt betroffen.

„Fühle mich geehrt“: Letzte Bürgerin sagt Queen Lebewohl

Update vom 19. September, 08.40 Uhr: Unmittelbar vor dem Ende der öffentlichen Aufbahrung von Queen Elizabeth II. hat Chrissy Heerey als letzte Trauernde Abschied von der toten Königin genommen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie sich Heerey am frühen Montagmorgen vor dem geschlossenen Sarg in der Westminster Hall verbeugte. „Ich war die letzte Person, die der Queen ihren Respekt erwiesen hat, und es hat sich wie ein echtes Privilege angefühlt, dies zu tun“, sagte das Mitglied der britischen Luftwaffe anschließend. „Es ist einer der Höhepunkte meines Lebens, und ich fühle mich geehrt, hier zu sein“, sagte Heerey.

Queen Elizabeth II. Beerdigung: Die Gästeliste sorgt für Diskussionen

Update vom 19. September, 08.21 Uhr: Auf der Gästeliste für die Beerdigung der Queen stehen neben der Royal Family wichtige Staatsoberhäupter aus aller Welt. Während die Regierung von Russland keine Einladung zur Beisetzung bekommen hat, sollen Brasilien und Saudi-Arabien anreisen, Präsident Jair Bolsonaro und Kronprinz Mohammed bin Salman. Ob sie tatsächlich anwesend sein werden, ist bisher noch nicht klar.

Bin Salman wird vorgeworfen, mit dem Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi zu tun zu haben, weswegen Khashoggis Verlobte, Hatic Cengiz, gegenüber dem „Guardian“ erklärte, sie empfinde es als „Schande“ für das Andenken der Queen.

Ein teures Begräbnis: Britische Steuerzahler müssen tief in die Tasche greifen

Update vom 19. September, 07.49 Uhr: Das Staatsbegräbnis der Queen ist ein riesiges Ereignis, das ganz England still stehen lässt. Doch mit dem riesigen Aufwand an Wachen, Reisen, Helikopterflügen kommen auch einige Kosten zusammen, die vom britischen Steuerzahler finanziert werden.

Nach einer Schätzung des „Evening Standard“ wird die Beerdigung, die zusätzlichen Feiertage und die noch kommende Krönung von König Charles III. mehrere Milliarden Pfund kosten. „The Economic Times“ wird konkreter und nennt eine Summe von etwa sechs Milliarden Pfund. Die Kosten für die anfallenden Änderungen auf organisatorischer Ebene sind dabei noch nicht eingerechnet.

Queen Elizabeths Sarg: Eine Spezialanfertigung mit Blei

Update vom 19. September, 07.22 Uhr: Um 06:30 Uhr Ortszeit (07:30 Uhr MESZ) wird sich der letzte Bürger von Queen Elizabeth II. verabschieden können, bevor das Gebäude für die Öffentlichkeit geschlossen wird und das Staatsbegräbnis beginnt.

Der Sarg, in dem die Queen zu Grabe getragen wird, wurde nach Informationen der „Times“ vor mindestens 32 Jahren aus englischer Eiche gefertigt, ein heute nur noch selten verwendetes Holz. Ausgekleidet ist der Sarg einer Tradition der Royals folgend mit Blei. Dies trägt dazu bei, den Leichnam nach seiner Beisetzung länger zu erhalten. Es schließt den Sarg luftdicht ab, sodass auch keine Feuchtigkeit eindringen kann. Der Nachteil: Der Sarg ist damit so schwer, dass insgesamt gleich acht Sargträger benötigt werden. Neben der Bleiauskleidung hat der Sarg auch einen besonders stabilen Deckel, um darauf Königskrone, Zepter und Reichsapfel legen zu können.

Beerdigung Queen Elizabeth II.: Auch Prinz George und Prinzessin Charlotte sind dabei

Update vom 19. September, 6.20 Uhr: Der große Tag ist gekommen: Heute wird Queen Elizabeth II. beigesetzt. Bei der heutigen Zeremonie ist nichts dem Zufall überlassen - die Queen selbst hatte ihre Beerdigung mitgeplant. Ab 7.30 Uhr werden die Türen in der Westminster Hall geschlossen, die viertägige Aufbahrung des Sargs endet damit.

Ab 11.44 Uhr geht die Zeremonie dann los. Der Sarg wird von einer von 98 Marinesoldaten gezogenen Lafette in die nahegelegene Westminster Abbey überführt. Als Vertreter Deutschlands wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dabei sein. Am Montagabend schließlich wird die Queen auf Schloss Windsor in der St. George‘s Chapel beigesetzt. Die Kirche ist Sitz des traditionsreichen Hosenbandordens, Grabstätte englischer Monarchen und Schauplatz etlicher Hochzeiten und Taufen der Royals.

Prinz George (9) und Prinzessin Charlotte (7) nehmen an der Trauerfeier für ihre Urgroßmutter Queen Elizabeth II. an diesem Montag teil. Das geht aus dem Programm des Gottesdiensts in der Westminster Abbey hervor, das am Sonntagabend veröffentlicht wurde. Demnach schließen sich die beiden älteren Kinder von Prinz William und Prinzessin Kate (40) der Prozession hinter dem Sarg innerhalb der Kirche an. Zu der Trauerfeier im Rahmen des Staatsbegräbnisses werden etwa 2000 Gäste erwartet, darunter Staats- und Regierungschefs sowie gekrönte Häupter aus aller Welt.

Das Begräbnis der Queen: Der Ablauf der Zeremonie – auch Prinz Phillip wird in ein neues Grab überführt

Erstmeldung vom 18. September: London – Seit Mittwoch (14. September) ist der Sarg der Queen in der Westminster Hall im Londoner Parlament aufgebahrt. Tausende Londoner kamen bereits, um Elizabeth II. die letzte Ehre zu erweisen. Am Montagmorgen wird dies zum letzten Mal möglich sein, denn gegen Mittag findet das große Staatsbegräbnis statt. Staatsgäste aus aller Welt werden erwartet. Landesweit wird das Begräbnis auf Leinwänden und in Kinos übertragen.

Das Staatsbegräbnis gilt als eines der größten internationalen Ereignisse, das die britische Hauptstadt und das britische Königshaus in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat. Im Vorhinein gab es bereits Spekulationen zu den Gästen der Zeremonie. Ob der zweite in der Thronfolge, Prinz George, daran teilnehmen wird, ist wohl noch nicht beschlossen. Meghan und Harry, für den es eine Ausnahme bei der Uniform-Regelung geben wird, werden neben den anderen Mitgliedern der Royals in jedem Fall erwartet.

Queen-Beerdigung: Biden und Trudeau schon eingetroffen

Über das Wochenende sind bereits US-Präsident Joe Biden, der kanadische Premier Justin Trudeau sowie die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern in London eingetroffen.

Gegen 11 Uhr (Ortszeit) wird die Zeremonie am Montag beginnen. Die Bestattung wird nach den persönlichen Wünschen der Queen stattfinden. Der Ablauf sieht wie folgt aus:

Damit endet die Beisetzung der Queen nach ihrem Tod am 8. September im Alter von 96 Jahren. Mehr als 10 000 Mitglieder des britischen Militärs werden beim Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. im Einsatz sein. „Es ist enorm“, sagte der Chef des Verteidigungsstabes, Admiral Tony Radakin, der BBC. Alles weitere Wichtige zur Beerdigung lesen Sie hier.(chd/dpa)

Verwendete Quellen: dpa, The Economic Times, Evening Standard, BBC, Telegraph

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