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Queen sagt ersten Auftritt nach Klinik-Aufenthalt ab - Sorgen um ihre Gesundheit wachsen

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Von: Lukas Einkammerer

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Seitdem sie im Oktober ins Krankenhaus musste, wachsen die Sorgen um die Gesundheit von Königin Elizabeth II. Nun hat sie ihre Teilnahme an einer wichtigen Zeremonie abgesagt.

London/Windsor - Diesen Termin wollte sie bestimmt nicht verpassen: Die britische Königin Elizabeth II.* hat am Sonntag kurzfristig ihre Teilnahme an der traditionellen Zeremonie zum Remembrance Sunday abgesagt, bei dem in ganz Großbritannien mit Mohnblüten-Ansteckern den Gefallenen gedacht wird. Grund für ihre Abwesenheit sei ein verstauchter Rücken, wie der Palast bekanntgab. Der Auftritt wäre die erste öffentliche Verpflichtung der 95 Jahre alten Monarchin seit ihrem Krankenhausaufenthalt im Oktober gewesen. Mit der Absage dürften die Spekulationen über ihre Gesundheit nun wieder zunehmen.

Queen sagt Teilnahme an Remembrance Sunday ab - wegen gesundheitlichen Bedenken

„Die Queen hat, nachdem sie sich den Rücken verstauchte, mit großem Bedauern entschieden, dass sie nicht an der heutigen Zeremonie zum Remembrance Sunday am Cenotaph teilnehmen kann“, verkündete der Palast. Die Königin sei „enttäuscht“, liest sich die Mitteilung weiter.

Wie ungenannte Quellen der britischen Nachrichtenagentur PA verrieten, soll sich die Queen erst vor kurzem den Rücken verstaucht haben. Einen Zusammenhang mit dem Rat ihrer Ärzte vom vergangenen Monat, sich zu schonen, gäbe es nicht. Es bestünden vor allem Bedenken, dass die Autofahrt und das lange Stehen während der Zeremonie ihre Genesung beeinträchtigen könnten. Daher werde sich die Königin weiterhin in Windsor aufhalten. Die Kranzniederlegung, die ein wichtiger Bestandteil der Zeremonie ist, übernimmt wie bereits in den Vorjahren wieder Thronfolger Prinz Charles*.

Queen Elizabeth II. nimmt an der Zeremonie am Remembrance Sunday teil.
Die Queen bei der Zeremonie am Remembrance Sunday - Dieses Jahr musste die Monarchin ihre Teilnahme wegen gesundheitlichen Bedenken absagen. © dpa/Will Oliver

Queen nimmt an wichtiger Zeremonie nicht teil - Es ist nicht die erste Absage in letzter Zeit

Die Absage der Queen für den Remembrance Sunday ist nicht ihr erstes Fehlen in den vergangenen Monaten. Im Oktober hatte sie eine Reise nach Nordirland abgesagt und verbrachte vorsichtshalber eine Nacht im Krankenhaus. Zwar ist unklar, was ihr genau, fehlte, jedoch musste sie auf medizinischen Rat hin auch auf die Teilnahme an weiteren Terminen verzichten - unter anderem ihren Besuch bei der UN-Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow.

Die besorgten Bewunderer der Queen konnten Anfang November dann aber kurzzeitig aufatmen, als sie sich mit einer Videobotschaft an die Staats- und Regierungschefs bei der COP2 wandte. Darin rief sie voller Energie zum Handeln in der Klimakrise auf. Außerdem war sie auf Fotos aus Schloss Windsor am Steuer eines Autos zu sehen*. Flott unterwegs - So kennt man die Queen. Denn bekanntlich ist Elizabeth II. nicht unterzukriegen. Selbst als im April ihr Mann Prinz Philip verstarb, zog sie sich nur wenige Tage zurück und ging in Windeseile wieder ihren royalen Verpflichtungen nach. Man kann also nur hoffen, dass sie sich für ihr anstehendes 70. Thronjubiläum nächstes Jahr wieder voll und ganz erholen kann.

Queen bei Gedenk-Zeremonie nicht dabei - andere Royals nehmen trotzdem teil

Wie es die Tradition so will, legen die Royals beim Remembrance Sunday am Cenotaph, einem symbolischen Grabmal im Londoner Regierungsviertel, Kränze nieder. Eigentlich wollte die Queen die Zeremonie von einem Balkon im nahe gelegenen Außenministerium aus mitverfolgen. Schließlich nimmt sie das Gedenken an die gefallenen Soldaten sehr ernst, wie ihr Auftritt vor zwei Jahren zeigt: Denn damals konnte sie die Tränen kaum zurückhalten. Mit Prinz Charles, Herzogin Camila, Prinz William und Herzogin Kate* und weiteren Mitgliedern der königlichen Familie werden die Royals am Remembrance Sunday aber trotzdem gut vertreten sein. (dpa mit le) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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