Quarantäne bei Mama und Papa!

Schauspieler Ralf Moeller hat sich mit Corona infiziert

Ralf Moeller beim 70. Ball der Wirtschaft im Hotel InterContinental in Berlin
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Ralf Moeller hat‘s erwischt

Seit Wochen kämpft Ralf Moeller für eine schnellere Vergabe von Impfterminen für ältere Menschen - nun hat es den Wahl-Amerikaner selbst erwischt: er hat Corona!

Recklinghausen – Vor knapp einem halben Jahr ist Ralf Moeller von Los Angeles nach Deutschland, ins heimische Recklinghausen zurückgekehrt und bei seinen Eltern Helmut (92) und Ursula (85) eingezogen, um diese während der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen. Dort wohnt er in der oberen Etage des Einfamilienhauses, seine Eltern leben im Erdgeschoss. Und seit Wochen kritisiert der „Der Gladiator”-Darsteller die deutsche Impf-Politik der Bundesregierung scharf - die Vergabe von Impfterminen für alte Menschen gehe nämlich viel zu langsam voran. Bereits in einigen Talkshows war er zu Gast um dieses Thema zu diskutieren, wie unter anderem bei Maybrit Illner. Doch nun hat es den Hollywood-Star selbst erwischt - er ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei am 10. März bei einem TV-Sender in Berlin positiv getestet worden, erklärt Moeller gegenüber Bild. Er fühle sich jedoch gut, er sei nur etwas heiser. Fieber habe er nicht. Von Berlin aus sei er direkt ins Ruhrgebiet zu seinem Elternhaus gefahren, um sich dort in Quarantäne zu begeben.

Besonders traurig: Der Vater des 62-Jährigen feierte am Sonntag seinen 92. Geburtstag. Wirklich feiern konnten die Moellers nun natürlich nicht, obwohl sie das ursprünglich geplant hatten, wie er weiter verriet. Stattdessen habe er seinem Vater dann bei offenem Fenster und auf großem Abstand ein Ständchen gesungen. Auf Instagram postete er ein Foto seiner Eltern mit einer Geburtstagstorte für seinen Vater. Ansonsten ist er jedoch abgeschottet von seinen Eltern, da diese noch immer nicht gegen das Virus geimpft sind. 

Trostpflaster: Seine Eltern haben einen Impftermin

Allerdings gibt es bezüglich der Impfung gute Nachrichten. Am kommenden Mittwoch, am 17. März, sollen seine Eltern endlich den langersehnten Termin für den ersten Pieks gegen das Virus erhalten. Lange habe er für den Impftermin seiner Eltern gekämpft. Eigentlich wollte er sie auch für die Erstimpfung begleiten. Durch seine eigene Erkrankung muss er nun aber zu Hause in Quarantäne bleiben.

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