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Rammstein: Gewalt-Exzess schockiert Rock-Fans - „Fesselten ihn mit Klebeband“

Rammstein: Die raubeinige Band um Sänger Till Lindemann (57) ist immer für Skandale und Schlagzeilen gut. Aber ein Gerücht könnte vielen Fans zu weit gehen.

  • Die deutsche Rockband Rammstein existiert seit 1994
  • Rammstein ist weltbekannt für ihre Bühnenshows um Frontmann Till Lindemann (57)
  • Hartnäckig halten sich einige Gewaltgerüchte um die Berliner Rockband

Berlin - Neben Autos gehört Rammstein (Rammstein: Alle Informationen zur Rockband um Frontmann Till Lindemann*) zu den ganz großen Exportschlagern Deutschlands. In sieben Nationen konnte die Rockband um Frontmann Till Lindemann (Rammstein: Sänger Till Lindemann - alle Informationen zum Leben des Rocksängers*) mit ihren Singles Nummer-eins-Erfolge feiern. Das ist Rekord für eine deutsche Band. Kein anderer Künstler aus Deutschland konnte das bisher schaffen. Auch sechs Rammstein-Alben erreichten im Ausland Platz eins. Nur Schlager-Star Andrea Berg (54) schlägt hier die Rocker mit unglaublichen neun Nummer-eins-Alben im Ausland, wie extratipp.com* berichtet. 

Rammstein-Tourneen sind die weltweit erfolgreichsten einer „deutschsingenden“ Band. 

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#Rammstein in the sky above the City of Engel!

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In der internationalen Wahrnehmung zählt Rammstein daher zu den wichtigsten „Kulturexporten“-Deutschlands. Wer im Ausland an deutsche Musik denkt, der denkt an Rammstein.

Rammstein und Gewalt: Ein wiederkehrendes Thema

1999 geriet die Band aus Baerlin nach dem Amoklauf an der Columbine High School in die Schlagzeilen. Die Täter Eric Harris und Dylan Klebold waren Rammstein-Fans. Das führte besonders in den USA zu viel Kritik und dem Vorwurf, dass die Amokläufer von Rammstein-Songs zu verschiedensten Gewaltthemen beeinflusst worden seien. Das Thema Gewalt taucht in vielen Rammstein-Songs auf, wie zum Beispiel bei „Ich tu dir weh“ oder dem Kannibalismus-Song „Mein Teil“. 

Auch Sänger Till Lindemann (Rammstein: Till Lindemann - Seine Frauen und Affären*) scheint im ganz wahren Leben nicht zimperlich zu sein. Im Hotel Bayerischer Hof soll er 2019 einen Mann per Ellbogenschlag ausgeknockt haben. Der erstattete daraufhin Anzeige: „Ich kann bestätigen, dass Herr Lindemann mir den Ellenbogen in das Gesicht gestoßen hat“, ließ das mutmaßliche Opfer Bernd R. über seinen Anwalt verbreiten. Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Hamburg habe nach dem Schlag durch Lindemann seine Verletzungen dokumentiert: „Aufgeschlagene Lippe, Hämatom am Hinterkopf, Hämatome an Arm und Bein, leichte Gehirnerschütterung“.

Wie heute.at berichtet, gab es laut Lindemann einen triftigen Grund für die Attacke: Der Mann soll demnach Lindemanns weibliche Begleitung, eine Frau namens Lana, als Prostituierte beleidigt haben. Im Wortlaut soll er auf Englisch gesagt haben: "Ich würde das Doppelte für dich bezahlen". Lindemann forderte den Gast auf, sich zu entschuldigen. Der tat das nicht. Und Lindemann schlug zu. 

Gewaltgerüchte um Till Lindemann und Rammstein


Zuvor soll der Gast Till Lindemann um ein Selfie gebeten haben, was der jedoch ablehnte. Der Rammstein-Frontmann äußerte sich nicht zu dem Fall. Aber seine Ex-Freundin Sophia Thomalla machte ein Statement gegenüber Bild.de:  „Till ist der höflichste Mensch, den ich kenne. Ich wüsste nicht, was ihn aus der Ruhe bringen sollte. Aber wenn er ausrastet, dann zu Recht.“

Rammstein: Gewaltausbruch könnte Fans schocken

Legendenumwoben ist das Zusammentreffen von Rammstein mit einem MTV-Manager 1997 am Rande des Hurricane-Open-air-Festivals. MTV boykottierte zu der Zeit die Videos der Band. Ein Gerücht besagt, die Band habe einen MTV-Manager aus diesem Grund zu einer Unterredung treffen wollen. Die Band traf den nirgends namentlich genannten Manager schließlich während des Festivals. Und Augenzeuge Stefan B. berichtete dem SPIEGEL damals: „Die Band umringte den Mann, fesselte ihn mit Klebeband an einen Stuhl und band ihm eine Rauchbombe ans Bein.“ 

Wie Gitarrist Paul Landers im 1998 in einem Interview bestätigte, erstattete der MTV-Manager Anzeige wegen Körperverletzung. Die Motive der Band sah Landers aber ganz woanders: „Es ist Quatsch, dass der Vorfall ein Protest von Rammstein war, weil wir nicht gespielt wurden.(…) Ich erzähle Dir mal, wie es wirklich war. Alle, die den Typen kennen, die haben uns zu der Aktion beglückwünscht. Die Ärzte haben uns gedankt. Das ist ein Typ, der ist verantwortlich für MTV Deutschland, ein (…) Widerling, der empor gekrochen ist an eine Stelle, wo er einfach nicht hingehört (…). Jetzt sitzt der da und schikaniert alle Bands in seiner Umgebung. (…) Das sind Typen, die nie bezahlen müssen für ihr Handeln. Und da wollten wir ihm eben mal das Gegenteil beweisen. (…)“. 

Rammstein: Beging die Band Freiheitsberaubung?

Beging Rammstein damals wirklich Freiheitsberaubung oder war das Ganze nur ein kalkulierte, abgesprochene PR-Aktion? Für Letzteres spricht, dass nichts Weiteres mehr über die angebliche Anzeige an die Öffentlichkeit drang. Emanuel Fialik, bis 2010 Rammmstein-Manager, bezeichnete das Ganze damals als einen inszenierten Zwischenfall, bestätigt aber das Motiv des Gewaltsausbruchs über MTV‘S Boykott des Erfolgsvideos zum Song „Engel. Der Eklat, so die Plattenfirma von Rammstein, sei ein Rock'n'Roll-Spaß gewesen und die Rauchbombe die gleiche, die Rammstein-Sänger Till Lindemann bei Auftritten am Bein trage. Till Lindemann (57) wurde privat in einem Leipziger Restaurant erwischt - Der Sänger der Rockband sieht aus wie braver Schuljunge.

Christoph „Doom“ Schneider erinnert sich an eine Zeit, als seine Band von Spionen infiltriert war.

Die beliebte Band Rammstein um Frontmann Till Lindemann arbeitet bereits an neuen Songs. Der Drummer „Doom“ verrät Details in einem Interview. Auf was dürfen sich Fans gefasst machen?

Rammstein-Schlagzeuger Christoph Schneider war zu Gast im Podcast von The BossHoss. Die Musiker plauderten über die Tour-Absage und wie die Band rund um Till Linde die Corona-Zwangspause für neue Musik nutzt. Dürfen sich die Fans etwa 2021 auf ein neues Rammstein-Album freuen?

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Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Christophe Gatea/Christian Charisius/Montage

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