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„Reine Blendernummer“: Atze Schröder arbeitete mit gefälschtem Zeugnis als Vertriebsleiter

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Von: Katja Becher

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Atze Schröder zu Gast in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“
Atze Schröder zu Gast in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“ © Screenshot WDR/ARD Mediathek/Kölner Treff 06.05.22

Vor seiner Comedy-Karriere arbeitete Atze Schröder tatsächlich als Vertriebsleiter – teurer Anzug inklusive. Und das ganz ohne Ausbildung und mit gefälschtem Zeugnis, wie er im „Kölner Treff“ verriet.

Köln - Locken, Sonnenbrille und ein loses Mundwerk – so kennt man Comedian Atze Schröder heute. Kaum ein Fan wird sich den Comedy-Star als seriösen Vertriebsleiter im teuren Anzug vorstellen können. Doch genau in diesem Job hat er in der Vergangenheit gearbeitet – mit gefälschtem Zeugnis, wie er bei der Talksendung „Kölner Treff“ im WDR am 6. Mai verriet.

„Befreundeter Unternehmer hat mir Zeugnis ausgestellt“: Atze Schröder arbeitete als Vertriebsleiter

Bevor Atze Schröder seinen Weg in den Comedy-Olymp von Deutschland einschlug, machte er offenbar einen Ausflug in die Welt eines Geschäftsmanns. Nachdem er lange schon als Musiker gespielt hätte, habe er beschlossen, sich etwas aufzubauen. „Deshalb habe ich umgesattelt“, verriet der Comedian in der WDR-Talkshow, wo er seine neue Biografie vorstellte.

Das Problem: Atze, der sich den Job Vertriebsleiter aussuchte, hatte gar keine Ausbildung. „Das war eine reine Blendernummer“, erklärte er im TV. „Ein befreundeter Unternehmer hat mir ein Zeugnis ausgestellt, dass ich da 10 Jahre erfolgreich gearbeitet habe“, gab er weiter zu.

Atze Schröder als Vertriebsleiter im teuren Anzug – „Kann man sich gar nicht vorstellen“

Schließlich kaufte sich Atze Schröder einen teuren Anzug und bewarb sich als Vertriebsleiter – mit Erfolg. „Ich hatte zwar wirklich keine Ahnung, aber ich kam bei den Kunden immer gut an“, erzählte der Komiker weiter. „Kölner-Treff“-Moderatorin Bettina Böttinger konnte kaum glauben, dass Schröder einst im teuren Anzug unterwegs war. „Kann man sich gar nicht vorstellen“, kommentierte sie belustigt.

Irgendwann wurde Atze Schröder der Job dann aber doch zu „spießig“ – und schlug zum Glück den Karriereweg ein, in dem er bis heute riesige Erfolge feiert. Ebenfalls zu Gast beim „Kölner Treff“ war Schlagersängerin Beatrice Egli, die wegen ihrer Halskette einer unangenehmen Liebesfrage ausweichen musste. (kab) Verwendete Quellen: ARD Mediathek, „Kölner Treff“ (WDR) vom 06.05.2022

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