Rührendes Geständnis

Reiner Calmund berichtet von emotionalstem OP-Moment - „Hatte Tränen in den Augen“

Vergangenen Monat unterzog sich Reiner Calmund einer weiteren OP. Nun berichtete er von dieser schweren Zeit und gestand, welcher für ihn der emotionalste Moment war.

Bonn - Nachdem sich Reiner Calmund bereits Anfang 2020 für eine OP zur Magenverkleinerung unters Messer gelegt hatte, folgte vergangenen Monat ein zweiter Eingriff - den der 72-Jährige aber sehr gut überstanden hat. Nun spricht er über seine Erfahrung und gesteht, welcher Moment aus dieser schweren Zeit für ihn am emotionalsten war und bei ihm Freudentränen auslöste.

Reiner Calmund: Erste OP bereits 2020

Schlagzeilen machte der ehemalige Bayer-Leverkusen-Manager bereits Anfang 2020, als er sich einer Magenbypass-Operation unterzog. Wie t-online.de damals berichtete, soll ihm der Eingriff dabei geholfen haben, sein Ursprungsgewicht von 170 Kilogramm drastisch zu reduzieren und innerhalb kürzester Zeit 50 Kilo abzunehmen. Wie es nach solchen Behandlungen meist üblich ist, blieb jedoch eine beachtliche Fettschürze zurück, die bei „Calli“ 11,6 Kilogramm gewogen und einen Umfang von 1,20 Metern gehabt haben soll.

Damit sich seine Lebenssituation auch noch weiter verbessern kann, sollte dieses Fett jetzt endlich weg. Gesagt, getan. In einer vier-stündigen Operation wurde dieses letzte Überbleibsel von Reiner Calmunds einstigem, starken Übergewicht in der Bonner Universitätsklinik nun endlich entfernt. Wie er im Gespräch mit t-online.de berichtet, sei der Eingriff gut verlaufen und er habe sich auch sehr schnell erholt: „Drei, vier Stunden nach der OP stand ich schon neben dem Bett“.

Reiner Calmund: Emotionaler Moment nach OP

Gerührt erzählt er auch von dem für ihn emotionalsten Moment aus dieser Zeit, als ihn Frau Sylvie und Adoptiv-Tochter Nisha am Tag nach der OP besuchten. Dies hätte bei ihm Freudentränen ausgelöst, gesteht der Fußball-Experte. Er habe „Tränen in den Augen“ gehabt, „Vor Erleichterung, nicht vor Schmerzen, nicht vor Trauer, vor Erleichterung, weil meine Kleine unten stand, meine Nisha und mir so kräftig gewunken hat“. Sichtlich ergriffen lässt er verlauten: „Da stand sie unten so weit weg und hat gewunken, das hat mich dann sehr berührt“.

Nach dem schweren Eingriff zeigt sich Reiner Calmund nun sehr optimistisch. „Ich bin froh, dass ich die zweite Operation gut überstanden habe“, erklärt er im Interview mit t-online.de. Vor allem hoffe er auch, dass es wie geplant der letzte Abstecher auf den OP-Tisch gewesen ist. Man kann ihm also ganz fest die Daumen drücken, dass die Zukunft für ihn viel Gesundheit und noch viele weitere schöne Momente mit der Familie bereithält. (le)

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