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"Ich wünsche Otti alles Gute"

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Beim Interview mit der tz zeigte sich Renate Fischer gut gelaunt. © Jantz

München - Renate Fischer hat sich nach dem Seitensprung ihres Noch-Ehemanns, Ottfried Fischer, nach sieben Jahren zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Im tz-Interview spricht sie über ihr neues Leben.

Seit 1990 ist Renate Fischer (50) mit dem Kabarettisten und Schauspieler ­Ottfried Fischer (58) verheiratet, aber seit einem Seitensprung des Bullen von Tölz vor sieben Jahren ist das Paar getrennt. Seitdem hat sich Renate Fischer auch nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Die beiden haben die gemeinsamen Töchter Lara (20, arbeitet als Regieassistentin bei Michael ­Lerchenberg in Wunsiedel) und Nina (15, geht noch zur Waldorfschule). Am Rande der Vernissage von Andrea Wildner sprach tz-Reporterin Susanne Sasse mit Renate Fischer über ihre Beziehung zu ihrem Noch-Ehemann Otti Fischer.

Wie geht es Ihnen heute, Frau Fischer?

Renate Fischer: Sehr gut. Die Tränen sind inzwischen getrocknet. Das hier ist mein erster öffentlicher Auftritt seit der Trennung von Otti vor sieben Jahren. Ich mochte den Rummel zwar immer sehr gerne, aber wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Ich möchte nicht alleine herumtingeln und jede Kloschüssel eröffnen wie andere verlassene Frauen.

Wie ist Ihre Beziehung zu Ottfried Fischer heute?

Fischer: Heute sind wir Freunde. Otti war das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Wir haben regelmäßig Kontakt, schließlich ist er der Vater meiner Kinder. Ich würde nie ein schlechtes Wort über ihn verlieren. Im Gegenteil: Ich bewundere ihn, wie er mit seiner schweren Krankheit Parkinson fertig wird. Er langweilt die Menschen nicht mit Gejammere, sondern ist auch privat auf der Kämpferseite. Da sollten sich viele Leute ein Beispiel nehmen!

Wie empfinden Sie seine Auftritte vor Gericht in der Affäre um die heimlich gedrehten Videos mit Prostituierten?

Fischer: Ich möchte das nicht werten, ob es klug ist. Aber man muss festhalten, dass Otti einer ist, der sich wehrt und nicht alles mit sich machen lässt. Otti steht für den Mut, aufzustehen und unbequeme Sachen zu sagen. Ich bewundere diesen Mut, sich zu wehren.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Fischer: Ich möchte mir ein neues Leben aufbauen, mal schauen, was kommt. Gerne würde ich wieder als Moderatorin im Radio arbeiten. Bei so einem Interview hab’ ich Otti ja auch kennengelernt und mich in ihn verliebt.

Susanne Sasse

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