Schauspieler kann sich Ruhestand nicht leisten

„Forsthaus Falkenau“-Star muss mit 83 Jahren noch arbeiten: „Weiß nicht, wovon wir leben sollen“

Schauspieler Christian Wolff
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Schauspieler Christian Wolff kann sich seinen Ruhestand nicht leisten.

Der Schauspieler Christian Wolff muss mit seinen 83 Jahren weiterhin arbeiten. Denn der „Forsthaus Falkenau“-Star braucht das Geld zum Leben.

Aschau - Christian Wolff ist zwar kaum noch im Fernsehen zu sehen, doch auf den Theaterbühnen ist der „Forsthaus Falkenau“-Star nach wie vor zu Gast. Denn aus finanziellen Gründen kann der 83-Jährige sich nicht in den Ruhestand verabschieden.

Von 1989 bis 2006 war Christian Wolff 27 Jahre lang als Förster Martin Rombach in der beliebten ZDF-Serie „Forsthaus Falkenau“ zu sehen. Vor 15 Jahren zog sich der Schauspieler schließlich aus dem TV-Geschäft zurück. Doch an den wohlverdienten Ruhestand ist nicht zu denken. In einem Interview mit dem österreichischen Magazin „Die ganze Woche“ verriet der Schauspieler laut bunte.de, dass er sich ohne Theaterengagements sein Leben nicht mehr leisten könne.

Christian Wolff muss mit 83 arbeiten: „Weiß nicht wovon wir leben sollen“

„Also zu sagen, ich mache nichts mehr – nein, das kann ich nicht. Denn dann weiß ich nicht, wovon wir leben sollen“, offenbarte er im Interview. Seit seinem Ausstieg aus dem TV-Geschäft habe sich sein Vermögen stetig verringert. Zurzeit ist der frühere „Forsthaus Falkenau“-Star mit seinem Sohn Patrick Wolff im Bonner Contra-Kreis-Theater in der Komödie „Monsieur Pierre geht online“ zu sehen.

TV-Stars kämpfen mit kleiner Rente

Christian Wolff ist nicht der einzige TV-Star, der sich aus finanziellen Gründen nicht in die Rente verabschieden kann. Auch die TV-Psychologin Angelika Kallwass kann sich nicht auf ihre Rente verlassen. Zuletzt hatte Christian Wolff mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen. Im vergangenen Jahr verlor der Schauspieler seinen ältesten Sohn Sascha. (jsch)

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