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Kuriose „Traumschiff“-Anreise: Barbara Wussow flog auf falsche Insel - Fischerboot brachte sie zum Set 

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Von: Julia Hanigk

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Barbara Wussow bei „Riverboat“.
Barbara Wussow bei „Riverboat“. © Screenshot MDR/Riverboat 17.12.21

In der Sendung „Riverboat“ erzählt Schauspielerin Barbara Wussow ihre ungewöhnliche „Traumschiff“-Anekdote. Sie flog auf dem Weg zum Dreh glatt auf die falsche Insel.

Leipzig - In der WDR-Sendung „Riverboat“ plaudern Gäste gerne mal aus dem Nähkästchen. Auch Moderatorin Kim Fischer packt mitunter die kuriosesten Geschichten über ihre Gäste aus. So auch in der letzten Folge vom Freitag (17.12.). Denn wie Fischer verriet, gab es 2018 einen lustigen Zwischenfall auf dem ZDF*-Traumschiff*“. Sie erzählt: Die Folge, in der Schauspielerin Barbara Wussow per Strickleiter auf das Schiff kletterte, war eigentlich im Drehbuch so gar nicht vorgesehen. Tatsächlich entstand diese Szene relativ spontan, ausgelöst durch ein lustiges Missgeschick.

„Traumschiff“-Szene mit Barbara Wussow entstant spontan

Denn die „Traumschiff“-Crew drehte bis zur Corona-Pandemie, in der die „MS Amadea“ den Bremerhaven nicht verlassen durfte, in fernen Ländern. In dieser Folge ging es um die Inseln der Kapverden. Barbara Wussow erzählt: „Meine Anreise war sehr spektakulär. Ich bin, nachdem wir gedreht haben auf den Malediven, dem Land-Dreh, bin ich dann auf die kapverdischen Inseln geflogen worden. Und flog halt auf die falsche Insel.“

Barbara Wussow erinnert sich an nächtliche Aktion

„Es war Sal Dere oder Sal - und das ist sehr ähnlich vom Duktus her. Ich war dann auf einer falschen Insel, auf Sal. Da rief ich dann das Produktions-Team an und sagte: ‚Wo gehe ich jetzt hin?‘“, erinnert sich Wussow. Das Team erklärte der Schauspielerin dann, sie müsse einfach einen Steg entlanggehen und die Leiter hoch aufs Schiff. Wussow sah aber weder Schiff noch Anlegestelle, erinnert sie sich lachend. „Ich stand also mutterseelenallein in einem kleinen Dorf. Dann habe ich gewartet von 14 Uhr bis 21 Uhr am Abend und am Abend bin ich dann rüber mit einem Fischerboot, mit einem alten Herren ... der ist dann schnurstracks aufs offene Meer, mitten in der Nacht.“ Er fuhr etwa 20 Minuten, Wussow vertont: „Tucker, tucker, tucker“.

Und erzählt weiter: „Ich dachte: Wo kommen wir an? Wo ist das ‚Traumschiff‘? Irgendwann kam ein kleiner Punkt am Horizont, der dann größer wurde und dann war es die MS Amadea, die einen großen Umweg genommen hat, also acht Stunden gefahren ist, um auf die andere Insel zu kommen und mich dann auf offener See aufzupicken.“

„Traumschiff“: Spontane Aktion schafft es in die Folge

Damit war es aber noch nicht getan, denn die 60-Jährige musste ja auch noch irgendwie auf das Schiff kommen - in Daunenmantel und mit Handtäschchen. „Die Luke ging auf und da stand die ganze ZDF-Mannschaft. [...] Dann kam die Strickleiter runter.“ Während Fischerboot und „MS Amadea“ beide ja langsam noch weiterfuhren, erklimmte Barbara Wussow das „Traumschiff“. Sie erzählt: „Das habe ich so gut gemacht, dass man das drei Tage später stehenden Schiffes in einem Hafen bei Sonnenschein nachgedreht hat.“

Ohne diesen kuriosen Umweg, hätten Fans die Folge also in der Form nie zu sehen bekommen. Das nennt man wohl Glück im Unglück.

Auch Schlager-Sänger Bernhard Brink war unlängst Gast bei „Riverboat“* und schwelgte dort in Erinnerungen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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