Beate Uhse stellt Insolvenzantrag

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Ergrauter Sonnyboy

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Robbie bei seinem Auftritt im Londoner Roundhouse.

London - Fast drei Jahre mussten Fans von Robbie Williams warten - nun meldete sich der Popstar mit einem umjubelten Comeback-Konzert in London zurück.

Robbie Williams hat es bei seinem Comeback richtig krachen lassen: Mit neuem Album, grauen Haaren und einer Take-That-Tätowierung kehrte der Popstar nach langer Pause auf die Bühne zurück. „Wie geht es euch?“, rief der englische Sänger den 3000 Zuschauern im Londoner Roundhouse zu, während die ersten Takte seiner neue Single „Bodies“ bereits liefen. Weil sich Williams wegen einer Medikamentensucht therapieren ließ, hatten seine Fans drei Jahre auf diesen Moment warten müssen.

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback

Robbie Williams: Karriere - Absturz - Comeback - Papa

Als der 35-Jährige die Showtreppe hinab und auf die begeisterte Menge zu stolzierte, funkelten seine Augen vor Freude und Glück. In der ehemaligen Dampflokwerkstatt spielten schon Jimi Hendrix, The Doors und Led Zeppelin. Das binnen weniger Minuten ausverkaufte Konzert wurde um eine Stunde verzögert im Internet, im Radio und in mehr als 250 Kinos in Europa übertragen. 38 Musiker begleiteten sein Comeback.

Bilder vom Konzert in London

Robbie Williams: Sein Comeback-Konzert

Zu den Klängen seines neuen Hits „Bodies“ – eine Hommage an Michael Jackson – schreitet er lässig an Streichern, Bläsern, Harfe, Band und Chorsextett vorbei, presst die Lippen zusammen, nickt, fasst sich ins Gesicht: Er kann die Begeisterung nicht fassen. Einmal noch blickt er in die Loge, wo Mutter Jan und Freundin Ayda Field sitzen. „Ich dachte, es geht um Michael Jackson, aber es geht um mich mal wieder“, sagt Williams ironisch. Der Aufenthalt in einer Entzugsklinik hat ihn nach eigenen Angaben vor dem Tod bewahrt. Das Publikum lauscht inzwischen andächtig der Ballade „Morning Sun“.

Das ZDF zeigt am 7. November ab Mitternacht einen 60-minütigen Zusammenschnitt des Konzerts.

Der Sonnyboy schafft es, die ekstatischen Fans zu besänftigen. Eine Frau reiste aus Sibirien an, um ihn zu sehen. Sie hat eine Karte im Internet ersteigert - für 375 US-Dollar. Acht Stunden vor Beginn des Konzerts stellte sie sich in die Schlange. Robbie sei vorbeigekommen und habe mit den Fans eine geraucht und geplaudert, erzählt sie. Die Fans lieben seine Grimassen, sein Flirten und seine mitreißenden Tanzbewegungen, etwa bei der neuen Groove-Nummer „Starstruck“. „Ich bekomme graue Haare, könnt Ihr das sehen?“, ruft Williams. „Wir werden alt.“ Er beweist, dass es ihm wieder gut geht, zum Beispiel mit Rap-Einlagen wie „Can I kick It?“, worauf die Zuschauer „Yes you can“ antworten. Es ist auch der Abend der Klassiker wie „Millennium“ und „Feel“. Zum Finale gibt er mit Hornbrille auf der Nase die 30 Jahre alte Pophymne „Video Killed The Radio Star“ zum Besten. Sie stammt von Trevor Horns Band The Buggles.

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