Durch die Band wurde er zum Star

Robbie Williams rechnet knallhart mit „Take That“-Zeit ab - „Nichts davon hat Spaß gemacht“

Take That bei ihrem Auftritt 1995 in Berlin
+
Take That bei ihrem Konzert 1995 in Berlin

Sie waren die erfolgreichste Boygroup der 90er: Take That. Nach mehreren Comebacks der Band, rechnet Robbie Williams nun mit der Vergangenheit als Boyband-Star ab.

London - Kreischende Teenager, ausverkaufte Konzerte und Songs, die jeden Monat neu die Charts stürmten. Das Phänomen „Boybands“ gibt es bis heute, ja. Aber erinnern Sie sich an die Boyband der 90er, bei der vielleicht auch bei Ihnen ein Poster an der Wand hang? Die Rede ist von: Take That - ganz klar. Robbie Williams, Gary Barlow, Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald ließen damals die Herzen ihrer Fans höher schlagen. Die Band versuchte auch in den 2000ern ein Comeback, nachdem sie sich im Jahr 1996 trennte. Mal gab es gemeinsame Auftritte mit Robbie Williams und mal ohne. Vor wenigen Monaten deutete Gary Barlow ein weiteres musikalisches Comeback an. Nun gibt der heute 47-jährige Robbie Williams in einem Podcast zu, dass ihn die Zeit in der Boyband gar nicht so viel Spaß machte, wie es in den Medien rüberkam.

Robbie William rechnet mit Take-That-Zeit ab - schwere Depressionen und Angstzustände

In dem Podcast „I never thought it would happen“ von Squeeze-Gitarrist Chris Difford packte Robbie Williams nun über seine Vergangenheit aus. Mit Take That hatte er das goldene Ticket gezogen, denn so wurde er zum Star. Doch mit gerade einmal 16 Jahren, als er Teil dieser Band wurde, bekam er Depressionen und Angstzustände. Den krassen Erfolg den er mit den Jungs hatte, konnte er aufgrund seiner Erkrankung nie wirklich genießen. Er erklärte auch, wieso: „Ich hasste mich einfach selbst. Die Höhepunkte meiner Karriere waren mit einer wirklich heftigen Depression und tiefen Angstzuständen verbunden. Und nichts davon hat Spaß gemacht“, gab er ehrlich zu. Die Zeit, die er als Boyband-Star verbrachte, waren für ihn größtenteils anstrengend - und diese Erkenntnis machte ihn noch trauriger.

Robbie Williams über seinen Ausstieg bei Take That und der großen Selbstüberschätzung

1995 trat Robbie William freiwillig bei Take That aus - die Entscheidung machte Millionen Fans fassungslos. Als er nun über diese vergangene Zeit und die Trennung nachdachte, erzählte er auch, dass er eine große Selbsteinschätzung hatte - und sich sicher war, direkt mehrere Stadien füllen könnte. „Ich litt an totaler Selbstüberschätzung, als ich mich entschied, solo weiterzumachen.“ Keinen einzigen Song hatte er zu diesem Zeitpunkt geschrieben oder im Tonstudio aufgenommen. Erst als er seine Ehefrau Ayda Field 2006 kennenlernte, brachte sie Stabilität in sein Leben. Mit ihr hat der Sänger vier gemeinsame Kinder.

Auch interessant

Kommentare