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„Müssen für Ablenkung sorgen“: Roland Kaiser will seine Konzerte trotz Ukraine-Krieg nicht absagen

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Schlagerstar Roland Kaiser sieht Künstler in der Pflicht, in schweren Zeiten wie diesen für Ablenkung zu sorgen.

Seit dem 24. Februar ist die Welt zu einem dunkleren Ort geworden: Der russische Überfall auf die Ukraine hat auch in Deutschland pures Entsetzen hervorgerufen. Zahlreiche Promis sprachen dem ukrainischen Volk daraufhin ihre Unterstützung aus, darunter viele Schlagerstars wie Andrea Berg (56). Auch Roland Kaiser (69) ist erschüttert von den Ereignissen der letzten Wochen. „Es war ein blankes Entsetzen, als ich diese Bilder aus der Ukraine gesehen habe. Das hat sich keiner so erwartet“, enthüllte er in der NDR-Talkshow „DAS“.

Der Sänger gab unumwunden zu, dass er selbst „Angst“ habe. Dabei gehe es ihm aber weniger um sich selbst. „Speziell natürlich um die junge Generation. Um unsere Kinder, unsere Enkelkinder“, erklärte er. Allerdings hält es Kaiser für keine gute Idee, in der derzeitigen Situation seine Konzerte abzusagen. Schließlich stünden Unterhaltungskünstler wie er in der Pflicht, Leuten beim Abschalten zu helfen. „Wir müssen auch für Ablenkung sorgen. Wir können sie nicht 24 Stunden mit Dauer-Dramen konfrontieren. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe“, sagte er. Damit spricht die Schlager-Ikone sicher vielen Menschen aus dem Herzen, die von der derzeitigen Nachrichtenlage überfordert sind.

Roland Kaiser setzt Hoffnung in Putins Umfeld

Die vielfach geäußerte Kritik, dass man die Bundeswehr schon vor Jahren aufrüsten hätte müssen, findet Roland Kaiser total unangebracht. „Das kann man keinem vorwerfen“, verteidigte er die deutschen Politiker. Anstatt mögliche Fehler in der Vergangenheit zu suchen, solle man sich lieber um eine Lösung des aktuellen Konflikts bemühen. Besonders die Gefahr eines Atomkriegs müsse unbedingt beseitigt werden, so Kaiser: „Wir müssen versuchen, den russischen Machthaber zu besänftigen, sodass er eben nicht anfängt, diesen berühmten roten Knopf zu drücken.“

Natürlich ist das leichter gesagt als getan. „Ich hoffe allerdings sehr, dass in seinem Umfeld genug Menschen sind, die ihn von diesem Wahnsinn abhalten“, zeigte sich der „Santa Maria“-Interpret verhalten optimistisch, dass Wladimir Putin (69) von seinen eigenen Regierungsmitarbeitern gestoppt werden kann.

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