Trauer um Kult-Schlagzeuger

„The Rolling Stones“-Legende ist tot: Drummer Charlie Watts gestorben

„The Rolling Stones“-Drummer Charlie Watts ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Sein Agent teilte mit, er sei im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen.

München - Erst kürzlich war bekannt geworden, dass „The Rolling Stones“-Mitglied Charlie Watts in der ab Ende September geplanten Fortsetzung der USA-Tournee voraussichtlich nicht teilnehmen wird. Der 80-Jährige habe eine medizinische Behandlung hinter sich, weshalb es „unwahrscheinlich“ sei, dass er für diese Konzerte zur Verfügung stehe, teilte ein Sprecher des Musikers am 5. August mit.

Charlie Watts: „The Rolling Stones“-Drummer starb im Kreis seiner Familie

Nun die traurige Nachricht: Der Drummer starb am Dienstag im Kreis seiner Familie in einem Londoner Krankenhaus, wie sein Agent Bernard Doherty mitteilte. „Mit großer Trauer geben wir den Tod unseres geliebten Charlie Watts bekannt“, heißt es laut BBC in dem Statement. „Er ist heute umgeben von seinen Liebsten friedlich in einem Londoner Krankenhaus eingeschlafen.“ Er sei ein „geschätzter Ehemann, Vater und Großvater“ gewesen und „einer der größten Schlagzeuger seiner Generation“.

Charlie Watts, hier im August 2012 zusammen mit seiner Frau Shirley.

Mit den „Rolling Stones“ wurde Charlie Watts zur Legende

Watts hatte mit den Rolling Stones zusammen mit Sänger Mick Jagger und den Gitarristen Keith Richards und Ron Wood in den vergangenen Jahrzehnten Rockgeschichte geschrieben. Seit Januar 1963 - also nahezu seit der Gründung - war Charlie Watts Mitglied der legendären Rock-Band. Der Drummer war bekannt dafür, die „Stones“ zusammenzuhalten, vor allem wenn Jagger und Richards sich über die Jahre immer wieder verkrachten. Doch im Gegensatz zu Sänger Mick Jagger und Gitarrist Keith Richards mied er das Rampenlicht.

Laut Sender BBC war der starke Raucher im Jahr 2004 bereits wegen Kehlkopfkrebs behandelt worden. In den 1980ern trank Watts stark und nahm Drogen. Charlie Watts hinterlässt seine Frau Shirley, mit der er seit 1964 verheiratet war, und eine 1968 geborene Tochter. (spl mit dpa und afp)

Rubriklistenbild: © SUZANNE CORDEIRO / AFP

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