Tuner wenig begeistert

JP Kraemer testet Rolls-Royce Wraith und übt harte Kritik: „Das Geld nicht wert“

JP Kraemer steht mit Regenschirm vor einem Rolls-Royce Wraith.
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JP Kraemer hat einen Rolls-Royce Wraith getestet – und dabei scharf kritisiert.

Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer hat einen Rolls-Royce getestet – und dabei kommt das Nobel-Coupé der BMW-Tochter alles andere als gut weg.

Dortmund – Okay, so ein richtig großer Rolls-Royce-Fan scheint Jean Pierre „JP“ Kraemer (40) nicht zu sein: Schon beim Rundgang um das Fahrzeug bezeichnet der Tuner die weltberühmte Kühlerfigur als „Ecstasy irgendwas“. Später wird er erfahren, wie die Figur richtig heißt, nämlich „Spirit of Ecstasy“ – manchmal auch „Emily“ genannt. Der Rolls-Royce Wraith (aus dem Jahr 2016, V12-Biturbo, 632 PS), den der Tuner für seine noch ziemlich junge YouTube-Reihe „Ihr fragt, Ich fahre“ testet, gehört einem Kumpel des 40-Jährigen: Andreas Belzek, dem Chef von Prior Design. Dabei geht JP Kraemer mit dem Rolls-Royce hart ins Gericht – vor allem, was die Verarbeitungsqualität anbelangt, wie 24auto.de berichtet.

Der Preis des noblen Briten ist alles andere als günstig: 311.000 Euro koste der Rolls-Royce Wraith in der Basis, so der YouTuber. Das spezielle Fahrzeug, das JP Kraemer testet, schlug angeblich einst mit satten 360.000 Euro zu Buche. Gleich zu Beginn des Videos hat JP Kraemer ein paar lobende Worte für den Briten übrig: Ihm gefallen die leichtgängige Lenkung, der Sternenhimmel, die Suicide-Doors sowie die dicken Lammfell-Fußmatten. Doch der Tuner findet viele Qualitätsmängel. Die entscheidende Frage, beantwortet JP Kraemer ziemlich deutlich: Ist das Auto den Preis wert? „Hundert Prozent: nein. Das ist meine ehrliche Meinung. Das Geld ist es nicht wert.“ Über seine Empfehlung stattdessen dürfte man sich in Stuttgart freuen: Er finde, als ein komfortables Auto, das sehr viel biete, sei eine Mercedes-Benz S-Klasse sehr schwer zu schlagen. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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