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Rosenheim-Cops: Neuer Star versteht prompt bairisches Wort falsch: „Hatte angenommen, dass ...“

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Von: Armin T. Linder

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Ela Atay (gespielt von Sevda Polat)
Ela Atay (gespielt von Sevda Polat) bei der Arbeit. Das Foto zeigt sie in der Folge „Alles hat ein Ende“, die am 14. Dezember ausgestrahlt wird. © Linda Gschwentner/ZDF

Sevda Polat hat als neue Pathologin Ela Atay ihren ersten Auftritt bei den ZDF-„Rosenheim-Cops“. Vorab sprach sie in Interviews über ihre Rolle und ein Missverständnis.

München - Die „Neue“ feiert ihre Premiere: Am Dienstag (16.11.) um 19.25 Uhr hat Sevda Polat als Pathologin Ela Atay ihren ersten Einsatz bei den ZDF-„Rosenheim-Cops“. Sie löst nach fünf Jahren die bisherige Gerichtsmedizinerin Sandra Mai (gespielt von Sina Wilke) ab. In der ersten Folge erfahren die Zuschauer, dass ihr Rollenname „Ella“ ausgesprochen wird, obwohl er „Ela“ geschrieben wird. Und es kommt zu Verwicklungen: Sie lernt Kommissar Sven Hansen (Igor Jeftić) kennen - doch beide schwindeln erst mal über ihre Identität. Ohne dass sie wissen, dass sie Kollegen sind, entwickelt sich ein kleiner Flirt. Wie die Geschichte weitergeht, lässt Miriam Stockl (Marisa Burger) außerordentlich stutzen.

Rosenheim-Cops (ZDF): Sevda Polat feiert Premiere als Ela Atay

Wie tickt die neue Pathologin? Polat charakterisiert ihre Rolle gegenüber tvspielfilm.de wie folgt: „Ela ist eine zielstrebige, sehr akkurate junge Pathologin, die mit ihrem Wissen auch mal etwas übereifrig in Ermittlungen mitmischt und dabei sehr charmant und manchmal auch etwas bossy und frech sein kann, sich aber immer wieder um Zurückhaltung bemüht.“

Rosenheim-Cops (ZDF): Neue Rolle für Sevda Polat „wie ein Sechser im Lotto“

Ungewöhnlich: Die 35-jährige Polat wurde per Video gecastet, wie sie der Bild verriet. „Wegen der Corona-Regeln ging das nicht anders. Es war zwar etwas ungewohnt, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Über die Zusage war sie dann überglücklich. „Gerade in einer Zeit, in der es für Schauspieler schwieriger wurde, war das ein Sechser im Lotto.“

Die Schauspielerin ist eigentlich gebürtige Hamburgerin. Und vermutlich froh drüber, bei den „Rosenheim-Cops“ nicht Bairisch sprechen zu müssen. Sie kann‘s nämlich nicht, verrät sie tvspieltfilm.de. „Es fällt mir auch ziemlich schwer und es klingt sicher nicht gut, wenn ich es versuche.“ Und auch mit den Wörtern hapert es wohl noch manchmal. „Es gab schon ein bis zwei Missverständnisse, zum Beispiel hatte ich angenommen, dass ‚heuer‘, ‚heute‘ bedeutet.“

Kleine Wortkunde: „Heuer“ bedeutet in Süddeutschland und Österreich so viel wie „dieses Jahr“. Und sollte am Set jemand „Heuer drehen wir noch zehn Folgen“ gesagt haben, dann könnte man Polats Verwirrung auch irgendwie verstehen. Weiterer spannender Fakt zum Neuzugang: Sevda Polat hat ein ungewöhnliches Hobby. Mehr zu den ZDF-„Rosenheim-Cops“ lesen Sie hier auf unserer Übersichtsseite. (lin)

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