„Solche Insta-Touristen ...“

Begeht Ross Antony hier DAS No-Go? Er wehrt sich gegen die Fan-Attacke

Ross Antony: Der TV-Star und Schlager-Sänger ist kein Umweltsünder, beteuert er.
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Ross Antony: Der TV-Star und Schlager-Sänger ist kein Umweltsünder, beteuert er. (Screenshot)

Kann er so einfach nicht machen? Ross Antony wird wegen eines Instagram-Fotos angegangen. Aber der TV-Star wehrt sich.

München - Malerisch. Ross Antony steht in einem Rapsfeld und blickt über die gelben Blüten in die Ferne. Tolles Instagram-Motiv? Oder der absolute Fauxpas?

In Deutschland hält sich das Problem fast noch in Grenzen. Bauern aus der französischen Provence haben es da noch deutlich schwerer. Für einen gelungenen Instagram-Schnappschuss im surrealen Lila zertrampeln Touristen regelmäßig ganze Felder. Der strahlend gelbe Raps zieht die Influencer aber auch hierzulande immer wieder auf die Äcker.

Influencer zertrampeln Ackerland: Fan von Ross Antony macht auf No-Go aufmerksam

„Gerade erst einen Text gelesen, dass die Landwirte durch solche Insta-Touristen, die mitten im Feld stehen für das eine Foto, massive Ernteeinbrüche beklagen und das finanziell für die Bauern oft ein Desaster ist“, greift ein weiblicher Follower Ross Antony unter seinem Posting an. Ross Antony ein rücksichtsloser Influencer?

„Man sollte lieber am Rand stehen oder so tricksen, dass es nur aussieht als stünde man im Feld“, empfiehlt die Frau, „das gilt zum Beispiel auch für Getreide.“

Ross Antony: Instagram-Fauxpas? TV-Star wehrt sich gegen Fan-Vorwurf

Den indirekten Vorwurf, er habe die Pflanzen einfach zertrampelt, lässt Ross Antony nicht so auf sich sitzen. „Genau, das habe ich gemacht, ich stand am Rand“, verteidigt sich der TV-Star und fügt ein Kuss-Emoji an. Der Mahnung seines Fans widerspricht er also offenbar nicht im Geringsten. Das klassische Instagram-No-Go begeht er aber nicht. Beteuert er zumindest.

Gerade in Bayern kämpfen viele Landwirte und Naturpfleger gegen die Folgen von Instagram-Tourismus. Am Königsee gibt es ein Naturdenkmal, das sich zum wahren Hotspot entwickelt hat. Der Nationalpark Berchtesgaden will den Zugang nun sperren. Müll und Lärm zerstören die natürliche Idylle. Außerdem bringen sich die Fotosuchenden hier immer wieder in Lebensgefahr. Es gab bereits Todesfälle.

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