Glamour-Auftritt auf Rotem Teppich

So bekommen Promis Gratis-Kleider

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Von links: Lara Joy Körner in einem Federkleid von Unrath & Strano, Iris Berben in einer Robe von Escada auf dem Weg zur Unesco Gala, Vernokca Ferres in einer schimmernden Pailletten-Robe von Dior.

München - Wow, was für Roben! Beim Deutschen Filmball am vergangenen Samstag haben die Damen mit ihren Outfits auf dem Roten Teppich wieder für jede Menge Aufsehen gesorgt. Doch wo kommen die schönen Kleider eigentlich her?

Funkelnde Pailletten, nachtschwarze Federn und elfenleichte Seide verwandelten am vergangenen Samstag wieder die deutschen Schauspielerinnen in große Diven. Der Deutsche Filmball in München ist einer der glamourösesten Events der Branche – jede Frau will nicht nur schön sein, sondern auffallen, von den Kameras begehrt, von Komplimenten umschmeichelt werden. In den kurzen Atempausen auf dem roten Teppich diktiert man dann schnell den Namen des Designers in die Blöcke und Mikrofone der Societykolumnistinnen: Escada, Rena Lange, Strenesse, Barbara Schwarzer, Talbot Runhof – man trägt hauptsächlich deutsch auf den hiesigen roten Teppichen.

Der Grund ist einfach und vor allem günstig: Die Kleider werden den meisten prominenten Ladys für einen Abend gestellt. „Manchmal zahlt man auch eine Leihgebühr von 50 Euro, falls was kaputt geht oder für die Reinigung“, sagt Alexandra ­Polzin. Die Moderatorin ist selbst häufig Gast bei Filmpremieren, Galas und Preisverleihungen. Ein perfekter Auftritt garantiert dabei Aufmerksamkeit, man bleibt im Geschäft.

Doch man muss schon einen Namen haben, damit man überhaupt ausgestattet wird. „Die A-Prominenz kann sich die Sachen praktisch aussuchen, da reißen sich die Designer drum“, weiß Polzin. Iris Berben zum Beispiel gehört dazu, Veronica Ferres, Topmodel Franziska Knuppe.

„Ich trage meist die jungen, noch unbekannteren Designer. Die kommen auf mich zu, weil sie mich als Typ gut finden“, so Polzin. Und wenn mal keiner anruft? „Dann ziehe ich meine eigenen Sachen an. Ich mache das nicht, um ein Kleid betteln. Das ist mir unangenehm. Aber manche haben da keine Scheu.“

Die Mode­firmen halten sich beim so genannten Celebrity Dressing sehr bedeckt. „Auf Rücksicht auf die prominenten Kundinnen“, heißt es beispielsweise bei Escada. Kein ­Kommentar auch bei Talbot Runhof.

Man will vor allem nicht zugeben, dass mit dem Ausleihen eines 2500-Euro-Kleides auch ein Gegengeschäft verbunden ist, allerdings ein ziemlich unberechenbares. Denn wo und wie oft der Star in dem Kleid in Zeitungen und Zeitschriften gezeigt wird, und ob überhaupt der Firmenname genannt wird – darauf haben sie keinen Einfluss.

„Das ist dann schon schade, wenn es überhaupt keine Veröffentlichung gibt“, so Polzin. „Das setzt einen auch unter Druck“, gibt sie zu.

Was passiert eigentlich mit den Kleidern, die einen ganzen Abend lang über den roten Teppich, das Tanzparkett und beim Dinner getragen werden? „Die kommen nicht mehr in den regulären Verkauf. Das sind meist Presseteile und für solche Events reserviert“, weiß die Moderatorin.

Behalten darf man die Kleider nur ganz selten. Selbst große Namen müssen die Roben wieder zurückschicken, oft wird vorher sogar eine Versicherung abgeschlossen: „Grundsätzlich werden unsere Kleider nur verliehen, nicht verschenkt“, lässt uns Escada wissen.

Es gibt aber auch Ausnahmen unter den Stars. Senta Berger zum Beispiel. Sie muss immer schmunzeln, wenn sie die Damen sieht, die nach einer großen Gala in den Flieger steigen und ihre Kleiderpakete mit den Namensschildern vor sich hertragen. Sie sagt: „Ich habe lieber eigene Garderobe.“ Macht unabhängig, passt immer und wenn sie wirklich zweimal in dem gleichen Kleid fotografiert wird, geht die Welt nicht unter. Ein echter Star steht da drüber.

Maria Zsolnay

Hier gibt‘s Abendkleider zum Ausleihen

Gratis kriegt Otto-Normalverbraucherin zwar nichts, aber es gibt durchaus Möglichkeiten, günstig an ein schönes Abendkleid zu kommen. Der Kostümverleih Breuer in der Hohenzollernstraße zum Beispiel, hat Abendkleider ab ca. 45 Euro für drei Tage im Programm. Die meisten davon kann man für einen Aufpreis sogar erwerben.

Exklusiver ist das Angebot bei Natascha Grüns neu gegründeter Münchner Firma dresscoded.com, wo man sich Designer-Kleider von Escada, Talbot Runhof oder Barbara Schwarzer zwischen 150 und 350 Euro leihen kann. Praktisch: Man kann sich ein Kleid in zwei Größen schicken lassen, bezahlen muss man natürlich nur eines. Nach dem großen Auftritt schickt man das Kleid einfach wieder zurück, die Reinigung ist bei den Preisen schon dabei. Freilich, für rund 200 Euro kann man sich schon ein neues Kleid kaufen, aber halt keines von den großen Designern, wo grob gesagt, mindestens ein Tausender fällig wird.

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