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Queen Elizabeth II. ist tot: Ungefähre Todesuhrzeit bekannt – Charles und Harry reisen getrennt ab

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Von: Momir Takac, Larissa Glunz, Julia Hanigk

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Queen Elizabeth II. ist am Donnerstagabend auf Schloss Balmoral gestorben. Die Welt trauert, Charles ist der neue König. Der News-Ticker.

Update vom 9. September, 13.14 Uhr: Nach Prinz Harry ist nun auch König Charles III. mit seiner Frau Camilla vom schottischen Landsitz Balmoral abgereist. Das Paar fuhr zum Flughafen nach Aberdeen, von wo aus sie sich auf den Weg nach London machten.

Am Nachmittag will Charles der Premierministerin Liz Truss eine Audienz geben, am Abend will er sich in einer Ansprache an die Nation wenden.

Prinz Harry verlässt Schloss Balmoral als Erster wieder

Update vom 9. September, 12.51 Uhr: Prinz Harry hat gut zwölf Stunden nach seiner Ankunft in Balmoral das Schloss als Erster schon wieder verlassen. In schwarzem Anzug und mit Tasche über der Schulter bestieg er am Freitagvormittag alleine einen Flug von Aberdeen nach London, berichteten britische Medien.

Meghan war nicht mit nach Schottland gereist, da sie die Kinder Archie und Lilibet betreute. Auch Schwägerin Kate, die Frau von Thronfolger Prinz William, war nicht in Schottland. Sie kümmerte sich in Windsor bei London ebenfalls um ihre Kinder.

Update vom 9. September, 12.09 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat die verstorbene Königin Elizabeth II. als herausragende Persönlichkeit geehrt. „Die Queen verkörperte das Beste unseres gemeinsamen europäischen Erbes: Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“, sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin. Auch Deutschland trauere um sie.

„Ihr Pflichtbewusstsein war ebenso unerschütterlich wie legendär“, sagte Scholz weiter. „Großbritannien hat seine Königin verloren, die Welt eine Jahrhundertfigur.“

Britisches Königshaus richtet Online-Kondolenzbuch ein - Sarg der Queen wird zunächst in Schottland aufgebahrt

Update vom 9. September, 11.47 Uhr: Anders als sonst wird es nach dem Tod der Queen keine klassischen Kondolenzbücher geben. Stattdessen können sich Trauernde auf der ganzen Welt in einem Online-Kondolenzbuch eintragen, das auf der offiziellen Webseite der Königsfamilie (www.royal.uk) eingerichtet wurde.

So hatte man es erstmals auch nach dem Tod Prinz Philips im April 2021 gehandhabt, als es wegen der Corona-Pandemie nicht möglich war, richtige Kondolenzbücher auszulegen.

Update vom 9. September, 11.13 Uhr: Der Leichnam der Queen soll zunächst in Holyroodhouse, der offiziellen Residenz im schottischen Edinburgh, aufgebahrt werden. Das berichtet The Herald. Anschließend wird der Sarg in die St.-Giles-Kathedrale verbracht. Von dort geht es vom Bahnhof Waverley in Edinburgh schließlich per Zug nach London. Am Samstag soll er dann im Buckingham Palast eintreffen. Die Zeit bis zur Beerdigung folgt einem festgelegten Prozedere.

Tod von Queen Elizabeth II.: Charles III. legt Trauerzeit der Königsfamilie fest

Update vom 9. September, 10.49 Uhr: Nach der Beerdigung von Queen Elizabeth II., die laut einem Freund bis zuletzt „voller Freude“ war, soll die Königsfamilie noch sieben Tage lang trauern. Diese Zeit legte der neue König Charles III. fest. Laut dem Palast sollen so lange auch die Flaggen an den königlichen Schlössern auf halbmast wehen, mit Ausnahme der Königlichen Standarte, wenn der König anwesend ist.

Beigesetzt werden könnte die verstorbene Monarchin am 19. September. Dies wurde bislang vom Palast allerdings nicht bestätigt. Normalerweise ist vorgesehen, dass das Begräbnis zehn Tage nach den Tod stattfindet. Der 19. September wäre der elfte Tag.

Nur Charles und Anne erlebten offenbar den letzten Atemzug der Queen

Update vom 9. September, 10.14 Uhr: Als die Queen im Sterben lag, waren zahlreiche Mitglieder der Königsfamilie auf dem Weg zu ihr. Doch nur zwei Personen waren dabei, als sie für immer die Augen schloss.

Im Moment des Ablebens waren lediglich die beiden ältesten Kinder Charles und Anne bei Queen Elizabeth II. Das berichtet die Daily Mail. Demnach hielten sich die beiden bereits am Donnerstag in Schottland auf und hatten deshalb nur einen kurzen Weg.

Weitere Familienmitglieder waren auf dem Weg nach Balmoral, schafften es aber nicht, sich von der Königin zu verabschieden. Neben Prinz Harry, der es nicht mehr ans Bett seiner Großmutter schaffte, kamen demnach auch Andrew, Edward und William zu spät.

Ungefähre Todesuhrzeit bekannt: Queen Elizabeth II. starb gegen 16.30 Uhr

Update vom 9. September, 10.03 Uhr: Die Nachricht vom Tod von Queen Elizabeth II. ist der Öffentlichkeit um 19.32 Uhr (MESZ) übermittelt worden. Da war sie allerdings schon längst verstorben. Zwei Stunden früher wurde Liz Truss während einer Sitzung im Unterhaus informiert. An der Downing Street wurde mittlerweile bestätigt, dass Truss um 16.30 Uhr Ortszeit (entspricht 17.30 Uhr deutscher Zeit) direkt über den Tod der Queen informiert war, das soll ziemlich kurz darauf passiert sein. Offiziell wurde die Todesnachricht am 8. September um 19.32 Uhr (MESZ) vom Palast verkündet. Die 96-Jährige starb im Beisein ihrer Familie sowie ihres Ärzte-Teams.

Salutschüsse und Glockengeläut für die Queen

Update vom 9. September, 9.47 Uhr: In Großbritannien und vor allem London wird es am Freitag zu Ehren der verstorbenen Königin viele offizielle Trauerbekundungen geben. So sollen etwa an der Westminster Abbey, der St. Paul‘s-Kathedrale und an Schloss Windsor, wo die Queen zuletzt überwiegend lebte, um die Mittagszeit die Glocken läuten.

Anschließend sind um 14 Uhr MESZ im Hyde Park und am Londoner Tower 96 Kanonenschüsse geplant. Das Parlament wird dem verstorbenen Staatsoberhaupt gedenken. Am frühen Abend soll der bisherige Thronfolger und neue König Charles III. eine Rede an die Nation halten, im Anschluss gibt es einen Gedenkgottesdienst in der St. Paul‘s Kathedrale.

Queen Elizabeth II. tot: Drei Tage Staatstrauer in Brasilien - „War eine Königin für uns alle“

Update vom 9. September, 8.16 Uhr: Nach dem Tod der Queen hat der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. Das habe seine Regierung verfügt, schrieb Bolsonaro am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter.

Das ganze brasilianische Volks sei aufgerufen, an diesem für die Welt traurigen Tag Königin Elizabeth II. zu ehren. Sie sei nicht nur Königin der Briten gewesen, „sondern war eine Königin für uns alle“. Er bezeichnete die Queen als eine außergewöhnliche und einzigartige Frau, deren Führungsstärke, Demut und Liebe zu ihrem Land „uns und die ganze Welt bis ans Ende der Zeit inspirieren wird“.

Auch die brasilianische Regierung drückte ihr Beileid aus. Während ihrer mehr als 70-jährigen Regierungszeit sei die Monarchin ein „Symbol der Führung und der Stabilität für das Land und die Welt“ gewesen, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums. „Ihr Besuch 1968 ist der brasilianischen Regierung und dem brasilianischen Volk als ein Meilenstein der Freundschaft zwischen Brasilien und dem Vereinigten Königreich in Erinnerung geblieben.“ 

Queen Elizabeth II. weihte damals unter anderem den Sitz des „Museu de Arte de São Paulo“ (MASP) an der zentralen Avenida Paulista ein und traf Fußball-Legende Pelé bei einem Freundschaftsspiel im berühmten Maracana-Stadion.

Nach dem Tod der Queen: Stille Botschaft von Harry und Meghan

Update vom 9. September, 6.25 Uhr: Ein Großteil der Menschen wird heute zum ersten Mal in einer Welt ohne die Queen aufwachen. Nach wie vor sind der Schock und die Trauer um die verstorbene Monarchin groß. Die Familie der Queen eilte bereits am Donnerstag, 8. September, nach Schloss Balmoral, um von Elisabeth II. Abschied zu nehmen. Prinz Harry kam zu jedoch zu spät. Und allein, ohne Meghan. Doch die beiden haben inzwischen auch öffentlich mit einer stillen Botschaft von der Queen Abschied genommen.

Das Ehepaar betreibt eine gemeinnützige Stiftung, Archewell. Die Internetseite der Stiftung ließ Harry durch einen Tribut an seine verstorbene Großmutter ersetzen.

Die Homepage seiner Stiftung Archewell ließ Prinz Harry mit einem Tribut an die Queen ersetzen.
Die Homepage seiner Stiftung Archewell ließ Prinz Harry durch einen Tribut an die Queen ersetzen. © Screenshot/Archewell.come

In einer schlichten weißen Schrift auf schwarzem Hintergrund ist darauf zu lesen: „In loving memory of her Majesty Queen Elizabeth II 1926-2022“.

Update vom 8. September, 23.15 Uhr: Deutschlands Politik trauert mit Großbritannien um Queen Elizabeth II.. CSU-Chef Markus Söder und Kanzler Olaf Scholz werden emotional, und auch der deutsche Fußball kondoliert. Ein Überblick.

Ein Land in Trauer: Menschen gedenken verstorbener Queen Elizabeth II.

Update vom 8. September, 22.08 Uhr: Schloss Balmoral ist nun ein Ort der Trauer. Viele Menschen verleihen ihrer Trauer vor dem Landsitz Ausdruck, auf dem Queen Elizabeth II. nun gestorben ist. Die britische Polizei hatte dort zunächst Absperrungen angebracht, die aber inzwischen wieder abgebaut wurden. So sollen Bürgerinnen und Bürger Blumen niederlegen können, wie die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag berichtete. Auch vor dem Buckingham Palast kommen immer mehr Menschen trotz des Regens zusammen, um ihrer Königin zu gedenken.

Nach Tod von Queen Elizabeth II.: Auch William und Kate bekommen neue Titel

Update vom 8. September, 21.53 Uhr: Nach dem Tod von Königin Elizabeth II. haben ihr Enkel William (40) und seine Frau Kate (40) neue Titel bekommen. Sie heißen nun „Herzog und Herzogin von Cornwall und Cambridge“, wie der Kensington-Palast am Donnerstag bestätigte. William erhielt als ältester Sohn von Charles den Titel „Herzog von Cornwall“. Wenn William wie erwartet auch den Titel „Prince of Wales“ bekommt, wird Kate zur „Princess of Wales“, wie die britische Nachrichtenagentur PA erläutert. Diesen Titel trug zuletzt Diana. Charles heißt als König Charles III.

Prinz Harry kommt zu spät: Er konnte sich nicht mehr verabschieden

Update vom 8. September, 21.16 Uhr: Wie unter anderem der britische Mirror und DailyMail berichten, traf Prinz Harry im Gegensatz zum Rest der Familie leider nicht mehr rechtzeitig vor dem Tod seiner Großmutter auf Schloss Balmoral ein. Auf Fotos sieht man den Herzog von Sussex mit schwarzem Anzug und einer Krawatte auf dem Rücksitz eines Wagens, der ihn zum königlichen Anwesen bringen sollte.

König Charles III.: Königsname des Queen-Sohnes offiziell

Update vom 8. September, 21.00 Uhr: Nach dem Tod der Queen greift jetzt ein ausgefeilter Geheimplan. Unter dem Codewort „London Bridge is down“ beginnt eine genaue Planung an Schritten, wie weiter zu verfahren ist.

Unter anderem sieht der Plan vor, dass ein spezielles Gremium, der Accession Council, am Morgen nach dem Tod der Queen zusammentreten und Thronfolger Prinz Charles zum neuen König erklären wird. Der älteste Sohn der Queen hat bereits mitgeteilt, dass er als König den Namen Charles III. führen wird. 

Queen Elizabeth II. tot: Kondolenzwünsche aus dem Weißen Haus, von europäischen Politikern und von Elton John

Update vom 8. September, 20.36 Uhr: Immer mehr Kondolenzwünsche trudeln ein, allen voran von Politikern und Wegbegleitern von Queen Elizabeth II.

Unter anderem das Weiße Haus hat seine tiefe Anteilnahme am Tod der britischen Königin Elizabeth II. zum Ausdruck gebracht. „Unsere Herzen und Gedanken sind bei den Familienmitgliedern der Königin (und) beim Volk des Vereinigten Königreichs“, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre, am Donnerstagabend nur wenige Minuten nach der Bekanntgabe des Todes der 96-jährigen Monarchin. Auch die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama drückten ihre Trauer und ihren Dank aus.

Auch Europäische Politiker würdigten die verstorbene britische Queen Elizabeth II. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron veröffentlichte folgende Worte auf Twitter: „Ihre Majestät Königin Elizabeth II. verkörperte 70 Jahre lang Kontinuität und Einheit der britischen Nation.“

EU-Ratspräsident Charles Michel schrieb: „Unsere Gedanken sind bei der königlichen Familie und allen, die Queen Elizabeth II. betrauern, im Vereinigten Königreich und weltweit.“ Sie sei „die Unerschütterliche“ genannt worden und habe mit ihrem Engagement deutlich gemacht, welche Bedeutung langlebige Werte in der modernen Welt haben, fügte er hinzu.

Auch Nato-Chef Jens Stoltenberg sprach dem Britischen Königshaus, dem Vereinigten Königreich, Kanada und dem ganzen Commonwealth sein „tiefes Beileid“ aus. „Mehr als 70 Jahre stand sie für einen selbstlosen Führungsstil“, schrieb er auf Twitter.

Neben Politikern gedachte aber auch der britische Musiker Elton John (75) der britischen Königin Elizabeth II. Er sei „zutiefst traurig“. „Queen Elizabeth war ein großer Teil meines Lebens von der Kindheit bis heute und ich werde sie sehr vermissen“, schrieb der Musiker am Donnerstag per Kurznachrichtendienst Twitter. „Sie hatte eine inspirierende Präsenz und hat das Land mit Anmut, Anstand und einer ehrlichen mitfühlenden Wärme durch einige unserer größten und dunkelsten Momente geführt.“

Pinz Charles jetzt König: Er trauert um seine Mutter Queen Elizabeth II.

Update vom 8. September, 20.13 Uhr: Nun gibt es ein erstes Statement vom neuen König Charles. Der älteste Sohn der Queen hat bereits mitgeteilt, dass er als König den Namen Charles III. führen wird. 

Über dem Statement heißt es: „Eine Erklärung seiner Majestät des Königs zum Zeitpunkt des Todes der Queen.“ Der Sohn der Queen gedenkt seiner verstorbenen Mutter. „Der Tod meiner geliebten Mutter, Ihrer Majestät der Königin, ist ein Augenblick von größter Trauer für mich und alle Mitglieder meiner Familie. Wir trauern zutiefst um den Tod eines geschätzten Souveräns und einer viel geliebte Mutter. Ich weiß, dass ihr Verlust im ganzen Land tief zu spüren sein wird, im Reich und dem Commonwealth und von unzähligen Menschen auf der ganzen Welt. Während dieser Zeit der Trauer und des Wandels werden meine Familie und ich getröstet und gestärkt durch unser Wissen um den Respekt und die tiefe Zuneigung für die Queen.“

Im Beisein ihrer Familie gestorben: Queen Elizabeth II. ist tot

Update vom 8. September, 19.33 Uhr: Die britische Königin Elizabeth II. ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland, wie der Palast mitteilte. 70 Jahre regierte sie auf dem britischen Thron, es herrscht große Trauer. Einen Nachruf finden Sie hier.

„Die Queen ist am Nachmittag friedlich auf Balmoral gestorben. Der König und die Königsgemahlin werden heute Abend auf Balmoral bleiben und morgen nach London zurückkehren“, heißt es in einer Veröffentlichung des Palasts.

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Gesundheitszustand Queen Elizabeth II.: Politiker schicken gute Wünsche

Update vom 8. September, 19.28 Uhr: Auch in Deutschland schicken erste Politiker gute Wünsche an die Queen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte bei einem Besuch in Rotterdam: „Meine Gedanken und meine Gebete sind bei ihr“. Die Queen stehe für „die ganze Geschichte Europas, das unser gemeinsames Zuhause ist“ – zusammen „mit unseren britischen Freunden“. Und weiter: „Sie hat uns allen in all den Jahren Stabilität und Vertrauen gegeben“, würdigte von der Leyen die britische Königin. „Sie hat enorm viel Mut bewiesen. Sie ist in meinen Augen eine Legende.“ Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Update vom 8. September, 18.49 Uhr: Aus Amerika gibt es erste Wünsche für die Queen: US-Präsident Joe Biden und seine Ehefrau sind nach Angaben des Weißen Hauses in Gedanken bei Elizabeth II. „Der Präsident ist natürlich heute Morgen informiert worden und wird im Laufe des Tages über die Nachrichten aus dem Vereinigten Königreich auf dem Laufenden gehalten. Seine Gedanken und die der First Lady sind heute ganz bei der Queen und ihrer Familie“, sagte der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Donnerstag in Washington. Bei einer Video-Konferenz mit Verbündeten habe der US-Präsident der neuen britischen Premierministerin Liz Truss mitgeteilt, dass er und seine Frau fest an die Queen, ihre Familie und die Menschen im Vereinigten Königreich dächten.

Queen Elizabeth II. krank: Familienangehörige treffen auf Schloss Balmoral ein

Update vom 8. September, 18.26 Uhr: Wie im britischen Fernsehen gezeigt wird, betreten William, Andrew, Edward und Sophie nun Schloss Balmoral und sind somit bei der Queen angekommen. Charles, Camilla und Anne sind bereits vor Ort, Harry wird noch erwartet.

Großbritannien, Balmoral: Der Earl und die Countess of Wessex treffen in einem vom Herzog von Cambridge gefahrenen Auto in Schottland ein, wo die Königin unter ärztlicher Aufsicht steht.
Großbritannien, Balmoral: Der Earl und die Countess of Wessex treffen in einem vom Herzog von Cambridge gefahrenen Auto in Schottland ein, wo die Königin unter ärztlicher Aufsicht steht. ©  Andrew Milligan/PA Wire/dpa

Update vom 8. September, 17.55 Uhr: Nun ist klar: Prinz Harry wird alleine zu seiner Großmutter reisen. Meghan Markle verbleibt indes in London, wird aber nicht an dem geplanten WellChild-Event teilnehmen.

Update vom 8. September, 17.44 Uhr: Rund um Schloss Balmoral errichteten Sicherheitskräfte bereits Metall-Absperrungen. Inzwischen finden sich aus Sorge um ihre Königin immer mehr Menschen am Buckingham Palast in London, am Wohnsitz der Queen in Windsor und vor der Sommerresidenz Balmoral in Schottland ein. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur PA. Einige Touristen seien sogar in Tränen ausgebrochen, berichtete die BBC.

William, Andrew, Edward und Sophie sind gelandet – Harry reist getrennt

Update vom 8. September, 17.14 Uhr: Soeben sind Prinz William, Prinz Andrew, Prinz Edward und Sophie Wessex am Aberdeen Flughafen in Schottland gelandet, wie der ITV NEWS Royal-Reporter Chris Ship via Twitter verkündet. Mit einem Foto zeigt er das gelandete Flugzeug, das Prinz William gerade verlässt. Vom Flughafen ist es nur etwa eine Stunde bis zum Landsitz der Queen. Er veröffentlichte auch, dass Prinz Harry separat anreisen wird.
Thronfolger Charles, dessen Frau Camilla und die Queen-Tochter Prinzessin Anne seien bereits auf Schloss Balmoral eingetroffen.

Update vom 8. September, 16.28 Uhr: Eine Person wird in der Reihe der anreisenden Familienmitglieder nicht aufgelistet: Herzogin Kate. Sie verbleibe in Windsor und kümmere sich um die drei Kinder des Paares, die am Donnerstag ihren ersten Tag an der neuen Schule hatten, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

Programmänderung bei BBC und RTL – BBC-Moderatoren wechseln in schwarze Anzüge

Update vom 8. September, 16.14 Uhr: In Hinblick auf den Gesundheitszustand der Queen wechselten alle BBC-Moderatoren in schwarze Anzüge, das Programm des britischen Senders wurde geändert und berichtet seither über den Gesundheitszustand ihrer Königin. Der Royal-Experte des Senders, Nicholas Witchell, erklärte: „Der Fakt, dass der Palast sich genötigt fühlt, ein Statement zu veröffentlichen, und der Fakt, dass die Familie zu ihr reist, sagt schon alles“, schreibt Nicholas Witchell für den britischen Rundfunksender.

Auch in Deutschland gibt es erste Programmänderungen: Der Sender RTL zeigt am Donnerstagabend ab 20:15 Uhr eine Nachrichtensondersendung mit Peter Kloeppel unter dem Titel „Sorge um die Queen“. Urspronglich war ein Special zu steigenden Preisen geplant. Auch RTL-Moderatorin Frauke Ludowig soll sich noch am Abend aus London melden.

Verfassungsrechtler Craig Prescott fordert wegen brisanter Lage Gesetzesänderung zur Befähigung von Queen-Vertretern

Update 8. September, 16.00 Uhr: Angesichts der schwindenden Kräfte der Queen sieht der Verfassungsrechtler Craig Prescott, der in dem walisischen Städtchen Bangor an der Universität lehrt, die Zeit für eine Überarbeitung der royalen Regeln gekommen. Derzeit kann nämlich nur die Queen die wichtigsten Aufgaben regeln, es gibt keine Vertretung, beispielsweise die Ernennung eines neuen Regierungschefs oder die Auflösung des Parlaments.

Der Kreis an Personen, die als Vertretung infrage kommen, ist begrenzt. Dem derzeitigen Stand zufolge müssen für die Queen zwei von nur vier Counsellors of State einspringen. Das sind den derzeitigen Regeln zufolge Thronfolger Prinz Charles (73), Prinz William (40) sowie Prinz Andrew und Prinz Harry (37), Harry und Andrew kommen allerdings nicht mehr infrage.
Gegenüber der dpa fordert Prescott daher eine Gesetzesänderung für den Fall, dass sowohl Charles als auch William im Ausland sind und beispielsweise rasch ein Gesetz verabschiedet werden muss. Denkbar, so der Verfassungsrechtler, wäre beispielsweise, auch Prinzessin Anne und weitere Royals in den Kreis der Counsellors of State aufzunehmen.

Royal Family versammelt sich um Queen Elizabeth II. – auch Harry und Meghan reisen an

Update vom 8. September 15.12 Uhr: Die Königsfamilie versammelt sich in Balmoral, um Queen Elizabeth II. beizustehen. Nachdem bereits Charles, Camilla und William nach Schottland gereist sind, haben nun auch, so ein Sprecher des Paares, Prinz Harry (37) und Meghan Markle (41) die Flugreise in den Norden Großbritanniens angetreten. Dort werden sie zudem auf Prinz Andrew (62), Prinz Edward (58) und dessen Gattin Gräfin Sophie (57) treffen, die ebenfalls an der Seite der Monarchin sein wollen. Das Herzogspaar Sussex ist vor wenigen Tagen in England angekommen, ihren für heute Abend geplanten Auftritt bei den WellChild Awards in London haben die beiden infolge der besorgniserregenden Nachrichten über die Queen abgesagt.

„Unter medizinischer Aufsicht“: Sorgen um die Gesundheit von Queen Elizabeth II.

Update vom 8. September, 14.15 Uhr: Ein Aufatmen ist der britischen Königsfamilie noch nicht vergönnt. Der Palast hat nun bestätigt, dass Queen Elizabeth II. (96) auch weiterhin von ihren Ärzten betreut wird: „Nach einer weiteren Beurteilung heute Morgen machen sich die Ärzte der Queen Sorgen um die Gesundheit Ihrer Majestät und [sie] haben ihr empfohlen, unter medizinischer Aufsicht zu bleiben.“ Die 96-Jährige fühle sich weiterhin wohl und sei in Balmoral.

Thronfolger Charles (73), Gattin Camilla (75) und Prinz William (40) haben bereits die Reise nach Schottland angetreten, wie das Clarence House und der Kensington-Palast gegenüber „Mirror“ bestätigten. Auch die kürzlich ernannte Premierministerin Liz Truss (47), die Anfang der Woche die Queen auf Schloss Balmoral besucht hatte, hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet und der Royal Family ihr Mitgefühl ausgesprochen. „Das ganze Land wird von den Nachrichten aus dem Buckingham-Palast heute Mittag tief betroffen sein. Meine Gedanken – und die Gedanken der Menschen in unserem Vereinigten Königreich – sind zu diesem Zeitpunkt bei Ihrer Majestät der Königin und Ihrer Familie“, teilte Truss ihren Followern mit.

Queen Elizabeth II.: Ärzte sorgen sich um Gesundheitszustand - alle aktuellen News finden Sie hier

Erstmeldung vom 8. September, 13.08 Uhr: Balmoral – Schon seit Jahrzehnten zieht es Queen Elizabeth II. im Sommer in den Norden. Ihre traditionelle Sommerpause verbringt die Regentin auf Schloss Balmoral, das in diesem Jahr sogar Schauplatz einer royalen Premiere wurde. Zum ersten Mal nahm die Queen Großbritanniens neuen Regierungschef in Schottland in Empfang – ein Treffen, das nicht spurlos an der 96-Jährigen vorbeigegangen ist.

Mit einem breiten Lächeln auf den Lippen empfing Queen Elizabeth II. Premierministerin Liz Truss zur traditionellen „Kissing the hands“-Zeremonie, die den Machtwechsel besiegelte. Die Nachfolgerin von Boris Johnson (58) war nach Aberdeenshire gereist und hatte der Monarchin somit eine längere und anstrengende Fahrt nach London erspart.

Nach dem Treffen mit Premierministerin Liz Truss am 6. September (l.) muss Queen Elizabeth II. neue Kräfte sammeln. (Fotomontage)
Nach dem Treffen mit Premierministerin Liz Truss am 6. September (l.) muss Queen Elizabeth II. neue Kräfte sammeln. (Fotomontage) © i Images/Anwar Hussein/Imago

In den vergangenen Monaten hatte die Queen immer wieder mit Mobilitätsproblemen zu kämpfen, auch beim Termin mit Truss war sie auf ihren Gehstock angewiesen. Nur einen Tag nach der königlichen Ernennung der Premierministerin sollte eigentlich ein Meeting mit dem britischen Privy Council (Kronrat) folgen, die virtuelle Sitzung musste allerdings verschoben werden. „Ihre Majestät hat heute Nachmittag den Rat der Ärzte angenommen, sich auszuruhen“, verkündete der Palast am Mittwochabend (8. September).

Eine Terminabsage nach der anderen: Sorgen um Queen Elizabeth II. reißen nicht ab

Nähere Informationen zum Gesundheitszustand der Queen wollte das Königshaus nicht bekannt geben. Den Ärzten zufolge sei ein Krankenhausaufenthalt aber nicht notwendig, berichtet „PA Media“. Die Regentin hatte bereits im August die öffentliche Begrüßungszeremonie auf Schloss Balmoral gestrichen, auch ihre Teilnahme an den Braemar Gathering Highland Games am 3. September sagte sie ab.

Noch bis Anfang Oktober wird Queen Elizabeth II. vermutlich in Schottland verweilen, den England-Besuch von Enkel Harry (37) und dessen Ehefrau Meghan (41) verpasst sie somit. Auch andere Mitglieder der Königsfamilie müssen scheinbar auf ein Wiedersehen verzichten. Harrys und Meghans Frogmore Cottage in Windsor und William (40) und Kates (40) neues Zuhause trennt nur eine kurze Luftlinie, dennoch sollen sich die zwei Paare aus dem Weg gehen. Verwendete Quellen: pa.media, instagram.com/theroyalfamily, mirror.co.uk; dpa; afp; dwdl.de; BBC; Twitter

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