„Riesige Flammen am Auto“

Plötzlich in Flammen: Sarah Connor wird bei Videodreh von Feuer im Kostüm-Truck überrascht

Beim Video-Dreh zu ihrem neuen Song erlebte Sarah Connor ein Feuer-Drama. Einer der Kostüm-Trucks stand plötzlich in Flammen und brannte komplett aus.

Saragossa - Eigentlich sollte es ein entspannter Videodreh für ihre neue Single „Alles in mir will zu Dir“ werden. Zwei Tage Drehen im spanischen Saragossa, dann sollte alles im Kasten sein. Doch beim Dreh der Sängerin Sarah Connor lief plötzlich alles ganz anders. Ein Feuer brach im Kostümwagen aus.

Sarah Connor: Feuer im Kostümwagen - „Ich hätte nichts mitbekommen“

„Als ich die Tür öffnete und zur Seite schaute, sah ich die riesigen Flammen am Auto hochsteigen“, schildert Sarah Connor im Gespräch mit der Bild. Die Sängerin und ihre Make-Up-Künstlerin Tricia saßen im hinteren Wohnbereich des Kostümwagens, als aus der Fahrerkabine plötzlich Flammen zu sehen waren, beschreibt die Zeitung. Die beiden Frauen hätten von dem Brand zunächst nichts mitbekommen. „Wir haben Schreie gehört. ,Raus, Sarah! Raus! Raus!‘ ich dachte, die wollten zum Mittagessen und wollte noch die unbequemen Cowboy-Stiefel von der letzten Szene ausziehen“, berichtete Sarah Connor, die mittlerweile zwei Alben auf Deutsch veröffentlicht hat.

Doch als sie die Türe öffnete, sah sie die Flammen. „Dann ging alles ganz schnell. Wir sind nur losgerannt. Barfuß. Ohne irgendwas mitzunehmen. Das war ein ziemlicher Schock. 20 Minuten später hätte ich da drin gesessen mit Kopfhörern am Laptop. Alle anderen in der Mittagspause. Ich hätte nichts mitbekommen...“, so Sarah Connor.

Sarah Connor wurde bei einem Videodreh von einem Feuer in ihrem Truck überrascht. (Archivbild)

Sarah Connor: Kostümwagen komplett ausgebrannt - anschließend musste improvisiert werden

Den Berichten zufolge stand das Fahrzeug innerhalb weniger Minuten in Flammen. Das Feuer griff aufgrund der Trockenheit auch auf das umliegende Gras über. Das Fahrzeug explodierte zum Glück nicht. Die spanische Feuerwehr erreichte den abgelegenen Ort erst nach 45 Minuten und konnte die Flammen nur noch eindämmen, damit sie nicht auf die Kapelle und angrenzenden Gebäude übergreifen konnten, an denen die Sängerin drehte.

Bei dem Feuer wurde der Truck und die sich darin befindende, komplette Garderobe zerstört. Dazu auch persönliche Gegenstände wie Impfpässe und Ausweise. „Ich hatte nur noch die Sachen, die ich anhatte. Shorts, ein Tanktop, keine Schuhe. Ein Typ aus der Video-Crew hat mir netterweise seine Badelatschen gespendet“, erzählt Connor. Doch der Videodreh musste Stunden später weitergehen - auch ohne Garderobe. „Ein Kleid haben wir aus einem Bettlaken geschneidert. Irgendjemand hatte noch einen Lippenstift, damit wir weiter drehen konnten. Ich bin dann erst mal in die kühle Kapelle. Welch Ironie, dass ich mal in einem Gotteshaus Unterschlupf suchen würde...“, so die Sängerin.

Stressig wurde es anschließend vor allem bei der Heimreise: „Wegen der verbrannten Ausweise hatten wir Sorge, wie wir am nächsten Tag wieder nach Hause kommen. Das funktionierte dann aber mit digitalen Kopien und viel Überredungskunst am Flughafen-Gate.“ Das Wichtigste ist jedoch: „Bis auf den fetten Schock sind alle unverletzt geblieben“, so Connor, die vor Kurzem ein seltenes Bild postete, gegenüber der Zeitung. (chd)

Rubriklistenbild: © Christian Charisius/dpa

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