Krebs-Diagnose

Girlband-Sängerin teilt traurige Diagnose mit - 2020 war wohl ihr „letztes Weihnachten“

Sarah Harding bei den „National Film Awards“ in der Porchester Hall in London 2018.
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Sarah Harding bei einem Event 2018.

Im Sommer 2020 machte die „Girls Aloud“-Sängerin Sarah Harding ihre Brustkrebsdiagnose öffentlich. In ihren Memoiren erzählt sie nun, wie schlecht es ihr wirklich geht.

London - Sarah Harding kennt man als erfolgreiche Popsängerin und Gewinnerin der Serie „Promi Big Brother“ in UK. Sie wurde mit der britischen Girlgroup „Girls Aloud“ mit Hits wie „Something New“ bekannt. Im Sommer 2020 dann der große Schock: Die 39-Jährige machte ihre Krebserkrankung öffentlich. Nun veröffentlicht Harding ihre Memoiren mit dem Titel „Hear Me Out“. Der britischen Times gab sie dabei schon Vorab-Einblicke, die deutlich machen, wie schlecht es wirklich um die Gesundheit der Sängerin bestellt ist.

Sarah Harding: Weihnachten 2020 „wahrscheinlich mein letztes“

Ein Arzt habe Harding wohl mitgeteilt, dass sie das nächste Weihnachtsfest nicht mehr erleben werde, da es sich bei ihrem Krebs um eine sehr aggressive Form von Brustkrebs handle, der sich bereits auf andere Teile des Körpers ausgebreitet habe. „Im Dezember sagte mir mein Arzt, dass das kommende Weihnachtsfest wahrscheinlich mein letztes sein würde“, so Harding. Die Sängerin habe sich zwar einer Mastektomie und einer Chemotherapie unterzogen, konnte die Ausbreitung aber nicht aufhalten. Inzwischen ist Sarah Harding deswegen zu ihrer Mutter Marie gezogen, die sie pflegt. „Nichts ist mehr sicher“ und „Ich bin einfach dankbar, jeden Tag aufzuwachen und mein bestes Leben zu leben, weil ich jetzt weiß, wie kostbar es ist“, so Sarah Harding gegenüber der Times.

Sarah Harding: Sie möchte ihre Haare nicht verlieren

Wie der Mirror berichtet, erklärt Sarah Harding weiter: „Ich bin jetzt in einem Stadium, in dem ich nicht weiß, wie viele Monate ich noch habe.“ Sie prüfe derzeit Behandlungsmöglichkeiten für einen zweiten Tumor an der Basis ihrer Wirbelsäule, der möglicherweise in ihr Gehirn eingewachsen ist. Allerdings möchte sie sich keiner Strahlentherapie unterziehen, da dies auch den Verlust ihrer Haare bedeuten würde. Sie wüsste zwar, dass manche das für „eitel“ hielten, argumentiert aber, es lohne sich nicht, die Haare zu verlieren, wenn sie nur noch ein paar Monate habe. „Ich möchte nicht das Gefühl haben, dass ich die Zeit, die mir noch bleibt, damit verbringen muss, mich zu verstecken“, wird sie im Mirror zitiert.

Sarah Harding: Ihr Buch schrieb sie zwischen Krankenhausaufenthalten

Auf Instagram teilt die kranke Sängerin einen Post zu ihrem neuen Buch. Unter ihren Beitrag schreibt sie, passend zu der Diagnose, dass Weihnachten 2020 eventuell ihr letztes Fest gewesen sein könnte: „Mama, die Hunde und ich hatten ein wirklich schönes, aber ruhiges Weihnachtsfest zusammen, das anders war als sonst, aber eine passende Art war, ein so seltsames Jahr zu beenden. Und seither habe ich es zwischen Behandlungen und Krankenhausbesuchen geschafft, mein Buch zu beenden!“ Sie möchte den Menschen damit ihr wahres Ich zeigen, das im Wirbel des Popstar-Daseins verloren gegangen war. Der Buchtitel sei angelehnt an den gleichnamigen Song auf dem zweiten „Girls Aloud“-Album, den sie selbst geschrieben hatte.

Sarah Harding: „Jede Sekunde genießen“

Eine genaue Zukunftsprognose lehne Sarah Harding ab, so Mirror. Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie viele Monate ihr noch blieben, konzentriere sich Harding darauf, das Beste aus der Zeit zu machen, die ihr noch bleibt. „Ich versuche, jede Sekunde meines Lebens zu leben und zu genießen, egal wie lang sie sein mag“, erklärt sie. Ihr Buch „Hear Me Out“ erscheint am 18. März. (jh)

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