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Schauspiel-Star wettert gegen ungeimpfte Kollegen - „Würde nicht mit ihnen drehen“

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Von: Marc Dimitriu

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Schauspielerin Natalia Wörner will nicht mehr mit ungeimpften Kollegen drehen.
Schauspielerin Natalia Wörner will nicht mehr mit ungeimpften Kollegen drehen. © Janine Schmitz/photothek.de via www.imago-images.de

Immer noch sind knapp 30 Prozent der Deutschen nicht gegen Corona geimpft. Schauspielerin Natalia Wörner will nun nicht mehr mit ungeimpften Kollegen drehen.

Berlin - Corona hat Deutschland wieder im Griff. Fast täglich gibt es neue Rekord-Inzidenzen, die Todeszahlen steigen und die Krankenhäuser sind an der Belastungsgrenze. Trotzdem sind etwa 30 Prozent der Bürger nicht geimpft. Die Ungeimpften scheint es in jeder Branche zu geben, wie zuletzt das Beispiel von Joshua Kimmich zeigte. Auch beim Film und Fernsehen gibt es wohl noch Zögerer und Verweigerer.

Schauspielerin Natalia Wörner dreht Film über Corona

Schauspielerin Natalia Wörner, unter anderem bekannt aus mehreren Tatorten und „Rosamunde Pilcher“-Verfilmungen, dreht derzeit den Film „Die Welt steht still“, der sich mit der Corona-Pandemie beschäftigt. In der Hauptrolle mimt sie eine Intensivmedizinerin, die gegen das Virus kämpft, bis sie sich selbst infiziert. Anfangs nahm die Schauspielerin die Pandemie selbst nicht so ernst. Beim Ski-Fahren Anfang 2020 machte sie sich noch über Masken-Träger lustig. „Kurze Zeit später kam der Moment, in dem mir klar wurde, dass da etwas auf uns zukommt, mit dem wir zunächst nicht umgehen können“, erzählte sie der Bild.

Die aktuelle Impf-Diskussion verfolgt sie aufmerksam, denn das ist auch ein Thema in dem Film: „Ich gehe davon aus, dass der Film für ziemlich viel Diskussionsstoff sorgen wird, da es leider immer noch zu viele Menschen gibt, die sich nicht impfen lassen.“

Wörner wettert gegen ungeimpfte Kollegen - „Würde nicht mit ihnen drehen“ 

Sie selbst kann nicht verstehen, warum man sich nicht impft: „Ich bin gegen einen Impfzwang. Dennoch habe ich kein Verständnis für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Sie fordern einerseits ihre maximale Freiheit zurück, zeigen jedoch keine Bereitschaft, etwas dafür zu tun und die Gemeinschaft zu schützen.“ Eine Impfpflicht will die Ampel nun aber doch einführen - wenn auch nur für bestimmte Berufsgruppen.

Bei den Dreharbeiten macht Wörner, laut der Bild, wie alle Beteiligten jeden Tag einen Schnelltest und alle zwei Tage einen PCR-Test. Der Schauspielerin, die mit Außenminister Heiko Maas in einer Beziehung ist, ist das nicht genug. Sie hat alle Mitarbeiter und auch ihre Kollegen gefragt, ob sie geimpft sind. „Ganz ehrlich: Müsste ich einen Film drehen mit jemandem, der sich nicht impfen lassen möchte, würde ich das nicht tun. Ich sehe nicht ein, warum ich mich und meine Liebsten einem Risiko aussetzen soll, weil jemand beschließt, sich der Impfung zu verweigern. Ich würde mich dabei einfach nicht wohlfühlen.“ (md)

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