Teilnahme an Demo

Schlager: Bernhard Brink schäumt vor Wut - seine Band muss in die alten Berufe zurück

Wegen der Corona-Maßnahmen gehen immer mehr Schlagersänger auf die Barrikaden. Auch Ikone Bernhard Brink schäumt vor Wut. Er schießt gegen die Regierung.

Berlin - Bernhard Brink (68) reicht es! Der Schlagersänger, bekannt durch die Hits „Frei und abgebrannt“ sowie „Ich wär‘ so gern wie Du“ - geht auf die Barrikaden - gegen die Bundesregierung und ihre Corona-Maßnahmen. Seit mehreren Monaten ist die Veranstaltungswirtschaft betroffen. Kein Wirtschaftszweig muss wohl so sehr darunter leiden, wie die Gastronomie und Veranstalter von Konzerten und jeglichen Events, wie extratipp.com* berichtet.

Schlagerstar Bernhard Brink, der schon immer über den Tellerrand hinausgeschaut hat, nimmt nun sogar an einer Demo teil. Seine Gründe erläutert er gegenüber Bild.de: „Viele Schlagerleute werden abgehängt, das darf einfach nicht sein. Meine Band musste in ihre alten Handwerkerberufe zurückkehren. Und das ist noch ein Glücksfall, denn zum Beispiel Bühnentechniker haben keinen anderen Beruf, der sie auffängt.“ (Lesen Sie hier: Das sind die größten Schlagershows im deutschen Fernsehen)

Schlagerstar Bernhard Brink nimmt an Demo #AlarmstufeRot teil

Und so wird Bernhard Brink am 28. Oktober bei der Berliner Demonstration #AlarmstufeRot mitlaufen. Diese Großdemonstration richtet sich gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel. Brinks Forderung: „Ich verlange, dass es jetzt sofort für diese Menschen staatliche Unterstützung gibt.“

Weitere Schlagersänger nehmen ebenfalls an der Demo, die am Alexanderplatz, startet teil. Unter anderem haben G. G. Anderson, Geraldine Olivier, Dagmar Frederic, Peter Orloff, Christian Anders, Cindy Berger, Veronika Fischer, Ute Freudenberg und die Gruppe Karat bereits zugesagt (Die Künstlernamen der Schlagerstars und ihre echten Namen). Es dürften noch weitere Künstler und Musiker dazukommen, die wie Schlagerstar Bernhard Brink diese Demo der Initiativen und Verbände der Veranstaltungswirtschaft unterstützen.

Schlager: Weitere Künstler gehen auf die Straße gegen die Bundesregierung

Die Schlagerstars wollen ihre Kolleginnen und Kollegen im Kampf ums Überleben helfen. Ikone G. G. Anderson rechnete vor, dass er über 400.000 Euro durch Corona nicht einnehmen werde. Drei Tourneen mit insgesamt 109 Terminen sowie 25 Gala-Auftritte musste der „Sommernacht in Rom“-Interpret absagen. Viele Künstler leben von ihren Ersparnissen und Tantiemen.

Die Forderung am 28. Oktober bei der Demo #AlarmstufeRot ist klar: Die Schlagersänger um Bernhard Brink wollen Überbrückungsgelder und mehr Auftrittsmöglichkeiten für ihre Branche. Damit es nicht nur der Veranstaltungswirtschaft bald wieder besser geht. Und so fügte G. G. Anderson hinzu: „Mir tut besonders der Schlager-Nachwuchs leid, der derzeit keine Möglichkeit hat, mit Auftritten Geld zu verdienen.“

Schlager: Alle Informationen aus der Musikwelt gibt es auf der Schlager-Themenseite von extratipp.com.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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